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Pressemitteilung BoxID: 491579 (KYOCERA FINECERAMICS GMBH)
  • KYOCERA FINECERAMICS GMBH
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  • 73730 Esslingen
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Ein Jahr nach Fukushima wächst Japans Solarsektor

Das Land der aufgehenden Sonne setzt Maßstäbe für die Energiewende

(PresseBox) (Kyoto / Neuss, ) Ein Jahr nachdem Japan von einem schweren Erdbeben, einem Tsunami und einem verheerenden Atomunglück erschüttert wurde, steckt das Land mitten in der Energiewende. Derzeit sind nur noch zwei von ursprünglich 54 japanischen Atomreaktoren am Netz. Ihre Leistung deckte vor den Ereignissen in Fukushima rund 30 Prozent von Japans Energiebedarf. Um diesen Anteil heute auszugleichen, wird Solarstrom immer wichtiger. Kyocera - als einer der Pioniere auf dem Gebiet der regenerativen Energien - bietet mit seinen Hochleistungs-Photovoltaikmodulen passende Lösungen für Privathaushalte und Industrie. Die Energietrends in Japan könnten auch wegweisend für den europäischen Markt sein.

"Die Katastrophe von Fukushima hat erneuerbare Energien ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt. Um unsere Zukunft und die nachfolgender Generationen zu sichern, müssen wir die Energiewende vorantreiben", sagt Shigeru Koyama, Europapräsident von Kyocera.

Trend zur Selbstversorgung

Bis Ende März 2012 werden mehr als eine Million Haushalte in Japan ihren Strom aus ihren eigenen Solaranlagen beziehen. Der Trend geht in Japan zur Selbstversorgung. Allein zwischen April 2011 und Januar 2012 stieg die Zahl der Bewerbungen um häusliche Solarinstallationen auf 215.178 an, eine Steigerung um 140 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Experten erwarten auch in den kommenden Jahren einen Anstieg bei häuslichen Solarinstallationen um 12 Prozent pro Jahr. Neue Einspeisetarife sollen auch als Katalysator für die Entwicklung von Groß-Solaranlagen wirken. Details zur Neuregelung hat die japanische Regierung noch nicht endgültig festgelegt. Beschlossen ist jedoch, dass die neuen Tarife ab dem 1.Juli 2012 gelten sollen. Darüber hinaus ist es durch das gemeinsame Engagement von Industrie, Wirtschaft und Bevölkerung im vergangenen Jahr gelungen, den gesamten Energieverbrauch Japans um rund 15 Prozent zu senken.

Kyocera ist am Bau von Solar-Großanlagen für öffentliche und gewerbliche Zwecke beteiligt. Beispiele dafür sind eine 4,2MW-Installation für die Stadt Kyoto oder Solarmodule auf umweltfreundlichen Einkaufszentren. Bis zum Jahr 2020 planen die zehn japanischen Energieversorger den Bau von 30 Groß-Solaranlagen. Damit sollen zusätzlich 140MW aus Sonnenenergie ins Stromnetz eingespeist werden.

KYOCERA FINECERAMICS GMBH

Die Kyocera Corporation mit Hauptsitz in Kyoto ist einer der weltweit führenden Anbieter feinkeramischer Komponenten für die Technologieindustrie. Strategisch wichtige Geschäftsfelder der aus 208 Tochtergesellschaften (1. April 2011) bestehenden Kyocera-Gruppe bilden Informations- und Kommunikationstechnologie, Produkte zur Steigerung der Lebensqualität sowie umweltverträgliche Produkte. Der Technologie-Konzern ist weltweit einer der größten Produzenten von Solarenergie-Systemen.

Mit über 66.000 Mitarbeitern erwirtschaftete Kyocera im Geschäftsjahr 2010/2011 einen Netto-Jahresumsatz von rund 10,74 Milliarden Euro. In Europa vertreibt das Unternehmen u.a. Laserdrucker und digitale Kopiersysteme, mikroelektronische Bauteile, Feinkeramik-Produkte sowie Solarkomplettsysteme. Kyocera ist in Deutschland mit zwei eigenständigen Gesellschaften vertreten: der Kyocera Fineceramics GmbH in Neuss und Esslingen sowie der Kyocera Mita Deutschland GmbH in Meerbusch.

Das Unternehmen engagiert sich auch kulturell: Über die vom Firmengründer ins Leben gerufene und nach ihm benannte Inamori-Stiftung wird der imageträchtige Kyoto-Preis als eine der weltweit höchst dotierten Auszeichnungen des Lebenswerkes hochrangiger Wissenschaftler und Künstler verliehen (umgerechnet zurzeit ca.500.000 Euro pro Preiskategorie).