Kübler erhält wiederum TOP JOB Arbeitgeber Auszeichnung

v.l.n.r. Martin Huth, Geschäftsführer für Marketing und Vertrieb, Sigmar Gabriel, ehem. Vizekanzler, Lothar Kübler geschäftsführender Gesellschafter (PresseBox) ( Villingen-Schwenningen, )
Die Fritz Kübler GmbH aus Schwenningen gehört wieder zu den besten Arbeitgebern des Jahres und konnte aus der Hand des ehemaligen Vize-Kanzlers Sigmar Gabriel die Trophäe im Rahmen der aktuellen Preisverleihung entgegennehmen. Gabriel ist Schirmherr von „Top Job“. Insgesamt 97 Unternehmen in 4 Kategorien aus Deutschland wurden am 28. Februar 2020 in Berlin mit dem „Top Job- Siegel 2020“ ausgezeichnet. Mit dem Siegel werden jährlich die attraktivsten Arbeitgeber im deutschen Mittelstand geehrt. Die vom Zentrum für Arbeitgeberattraktivität und der Hochschule St. Gallen vergebene Auszeichnung erhalten Unternehmen, die sich konsequent für eine gesunde und gleichzeitig leistungsstarke Arbeitsplatzkultur engagieren.

Ob Windrad oder energieeffizienter Elektro-Motor der jüngsten Generation – die Produkte der Schwenninger Traditionsunternehmens Kübler Group messen und übertragen Daten und Ströme in unterschiedlichsten Maschinen und Anlagen auf fünf Kontinenten. Das Familienunternehmen ist Spezialist in der Positions- und Bewegungssensorik, der Schleifringtechnologie und in der Zähl- und Prozesstechnik. In den letzten knapp 60 Jahren entwickelte sich Kübler vom Kleinstbetrieb, den Fritz Kübler mit Kurzzeitmessgeräten gründete, zu einem Global Player. Heute werden knapp 480 Mitarbeitern weltweit beschäftigt, geführt wird Kübler in der zweiten Generation von den Gesellschafter Geschäftsführern, den Brüdern Lothar und Gebhard Kübler, jüngst kam mit Martin Huth ein weiterer Geschäftsführer hinzu, der den Vertrieb und Marketing verantwortet.

Elf Tochterunternehmen, vier Produktionsstandorte sowie der Präsenz in über 50 Ländern dokumentieren den internationalen Erfolg des Technologie- und Lösungsanbieters.

Jetzt erhält Kübler zum vierten Mal das unabhängige Top Job-Siegel für Arbeitgeberattraktivität. Ein wissenschaftlich fundierter Beweis dafür, daß eine hohe Zufriedenheit der Belegschaft nicht nur wichtig genommen wird, sondern stetig verbessert wird und heute in vielen Bereichen sehr gut etabliert ist. „Es ist die besondere Mischung von einem inhabergeführten Unternehmen und einer agilen Organisation, die Eigenverantwortung stärkt und Freiräume zulässt, die unsere Mitarbeitenden schätzen“, kommentiert Lothar Kübler.

Ein zentrales Thema in der Unternehmensstrategie ist ein seit ca. 5 Jahren zunehmender Technologie- und Innovationsfokus. Mit diesem „Innovationsmarathon“ will das Unternehmen sich technologisch stärker differenzieren, Mehrwert für Kunden schaffen und so Wachstum in den nächsten Jahren sichern. Kübler hat seinen F&E Anteil am Umsatz dazu erheblich hochgefahren. „Da wir nicht in Quartalen denken müssen, können wir das tun“, so die Geschäftsleitung und fügt hinzu, daß im familiengeführten Mittelstand dann aber ein rascher Return of Investment sehr dediziert verfolgt werde. Kübler´s Vision ist, Technologiemehrwerte besonders für Zukunftsbranchen zu schaffen, und so einen positiven Beitrag zum Schutz von Erde und Klima zu leisten.

Kübler entwickelt dazu Grundlagentechnologien für die Sensorik und Übertragungstechnik von morgen. Schon jetzt konnten daraus mehrere Großkunden gewonnen werden, einige davon werden ab 2020 nun beliefert. Kübler besetzt neue Produktfelder in Wachstumsbranchen wie der mobilen Automation, AGVs, Windkraftanlagen oder energiesparenden Aufzüge und Antriebe. Inzwischen bereitet Kübler für seine Drehgeber und Schleifringe auch Funktionen vor, damit die Geräte als Industrie 4.0 „enabler“ arbeiten können, also eine durchgängige digitale Fabrikstruktur vom Sensor bis in eine Cloud möglich wird und so z.B. präventive Wartungskonzepte möglich werden.

Im Bereich „Operations“ setzt Kübler seit Jahren auf eine kontinuierliche Verbesserung der Arbeitsprozesse.  Dazu habe man ein eigenes Kaizen Produktionssystem im Laufe der Jahre entwickelt, das sich an Durchlaufzeiten, Liefertreue, Qualität und Kosten messen lasse, so Gebhard Kübler. Als weiterer Schwerpunkt neben der Fertigung verbessert das Unternehmen systematisch alle weiteren Hauptprozesse, wie zum Beispiel die Produktentwicklung. Dazu wurde 2019 mit der von Toyota stammenden KATA Coaching Methodik begonnen, Probleme besser zu verstehen und mit Coaching täglich abzustellen. „Kaizen, Kata und Qualität unserer Arbeit sind  Führungsaufgaben“, sagt Lothar Kübler, „so können wir den anspruchsvollen Zielen unserer Kunden nachkommen.“ Die Vorgehensweise kommt laut Mitarbeiterfeedback gut an, auch Kunden informieren sich regelmäßig über die Kübler Systematik.

Gute Noten erhält die Fritz Kübler GmbH von ihren Mitarbeitenden zudem in den Bereichen Kommunikation und Entwicklungsmöglichkeiten. Über eine eigene Unternehmens-App tauschen sich die Kolleginnen und Kollegen über die unterschiedlichsten Themen aus, dazu gehören wichtige Firmeninformationen, Kennzahlen aber auch betriebsinternen Sportevents oder Posts von der Geschäftsführung. Neu ist seit einigen Monaten auch der sogenannte Info-Markt, bei dem sich im Rahmen des Fach- und Führungskräfte-Meetings die einzelnen Bereiche mit Info-Ständen präsentieren und die Belegschaft zum Dialog einladen.

Wichtig für die Arbeitgeberattraktivität sind Technologiebegeisterung, individuelle Weiterbildungspakete, die besondere Förderung des Nachwuchses und Mitarbeiter-Benefits. Letztere reichen unter anderem vom Job-Fahrrad, Zuschüssen zur Kinderbetreuung und verschiedenen Sonderurlauben bis zur familienfreundlichen, flexiblen Arbeitszeit.

Für die aktuelle „Top Job“-Runde haben sich über 100 mittelständische Firmen beworben. 97 Unternehmen dürfen nun für die nächsten zwei Jahre das Siegel tragen. Insgesamt wurden 29.530 Mitarbeitende befragt. 64 Prozent der Arbeitgeber sind Familienunternehmen. Unter den top Arbeitgebern befinden sich 28 nationale und 9 Weltmarktführer. Im Durchschnitt beschäftigen die Unternehmen 293 Mitarbeiter und die Frauenquote in Führungspositionen liegt bei durchschnittlich 25%.

Das Arbeitgeber-Programm „Top Job“

Mit „Top Job“ arbeiten mittelständische Unternehmen an ihren Qualitäten als Arbeitgeber. Das Siegel macht ihre Attraktivität für Bewerber sichtbar. Basis für die Auszeichnung ist eine umfangreiche Mitarbeiterbefragung. Sie wird organisiert von der zeag GmbH, Zentrum für Arbeitgeberattraktivität, mit Sitz in Konstanz am Bodensee. Die wissenschaftliche Leitung des Benchmarkings liegt in den Händen von Prof. Dr. Heike Bruch und ihrem Team vom Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen. Schirmherr des Projekts ist Sigmar Gabriel.

Der Organisator: zeag GmbH I Zentrum für Arbeitgeberattraktivität

Unter dem Dach des Zentrums für Arbeitgeberattraktivität fasst die zeag GmbH die beiden Benchmark-Projekte „Top Job“ und „Ethics in Business“ thematisch zusammen. zeag begleitet damit mittelständische Unternehmen, die auf den Gebieten Personalmanagement und unternehmerische Gesellschaftsverantwortung bereits Herausragendes leisten oder mittelfristig leisten möchten.

 
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