Weihnachtsmärkte: digitale Bescherung für Hacker

Kredit- und Bankkarten sollten nicht ohne geeignete Abschirmung mitgeführt werden

(PresseBox) ( München, )
Besonders im Gedränge bei Weihnachtseinkäufen lauert Gefahr für die Geldbörse. Taschendiebe treiben alle Jahre wieder ihr Unwesen auf Christkindlmärkten und in Kaufhäusern. Experten raten daher zu besonderer Vorsicht – auch im Hinblick auf digitale Diebstähle.
Jetzt ist wieder die Zeit der Weihnachtseinkäufe auf romantischen Märkten oder in schmuckvoll dekorierten Warenhäusern. Hochkonjunktur hat aber leider nicht nur der Einzelhandel, sondern auch die Schattenwirtschaft. Taschendiebe machen besonders im Gedränge der Vorweihnachtszeit reiche Beute. Die Polizei rät wie immer zu besonderer Vorsicht.
Aber auch wer sein Portemonnaie sicher verwahrt glaubt, kann heute Opfer eines Diebstahls werden. Denn was viele nicht wissen: Moderne Kredit- und Bankkarten sind mit einem integrierten Sender ausgestattet, der auch unbemerkt ausgelesen werden kann. Wie einfach das geht, demonstrierte bereits im September ein amerikanischer Hacker für das TV-Wissensmagazin Galileo auf Pro-7.
„Mit einem einfachen transportablen Lesegerät ist es ohne weiteres möglich, die Kreditkartennummer und das Verfallsdatum auszulesen“, warnt Stefan Horvath, Managing Director von Kryptronic. Sein Unternehmen befasst sich schon seit vielen Jahren mit der RFID- und NFC-Abschirmung. „Mit diesen beiden Daten kann man in vielen Web-Shops bereits einkaufen“, weiß Horvath. „Gefährdet sind aber auch die neuen Girogo-Bankkarten zum bargeldlosen Bezahlen von Kleinbeträgen.“
Sogar wer die Geldbörse sicher am Körper trägt, kann also Ziel von digitalen Diebstählen werden. Die erforderlichen Geräte sind ebenso wie die Software frei erhältlich und so kompakt, dass sich ein Ganove damit unbemerkt seinem Opfer nähern kann. Die Bescherung wird dann erst auf der nächsten Kreditkartenabrechnung ersichtlich.
Sicherheitsexperten raten daher, Kredit- und Bankkarten gegen das unbemerkte Auslesen abzuschirmen und erst unmittelbar beim Bezahlvorgang herauszunehmen. Aber auch RFID-Zugangskarten, Reisepässe und Personalausweise mit NFC-Chip sollten gegen nicht autorisiertes Auslesen gesichert sein. Eine selbst gebastelte Hülle aus gewöhnlicher Aluminiumfolie reicht dafür allerdings nicht aus. Sie reißt leicht und kann das Abgreifen der sensiblen Daten oft nicht verhindern.
Erst eine Abschirmung aus einem Spezialmaterial bietet wirklich Schutz vor Hackern und Crackern. Speziell gegen den digitalen Taschendiebstahl wurde von Kryptronic die Metalllegierung Cryptalloy entwickelt. Sie wird zu einer nur 0,1 Millimeter dicken Folie mit einem Schichtträger aus reißfestem Kunststoff verarbeitet. Cryptalloy-Folie schützt auch dann, wenn sie das Objekt nicht umschließt. Es gibt sie bei Kryptronic für gewerbliche Kunden als Meterware. Fertige konfektionierte Hüllen für den Endverbraucher werden für wenige Euro in diversen Online-Shops angeboten.
Viele Geldbörsen, Kreditkarten-Fächer, Schlüssel- oder Ausweisetuis werden heute schon mit Cryptalloy-Abschirmtechnik geliefert. Die Hersteller können ihre Produkte bei Kryptronic laborphysikalisch testen und zertifizieren lassen.
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