Margot Königshofer, Gründerin und Geschäftsführerin der Procfit GmbH, im Interview über Procfit und den Einkauf in Start-Ups

(PresseBox) (Wien, ) .
Wie entstand die Idee zu Procfit?

In den letzten Monaten habe ich mich verstärkt mit der Start-up Szene beschäftigt. Dabei durfte ich den enormen Hype erleben, der dieses Geschäftsfeld aktuell umgibt. Folgerichtig werden Dienstleistungen in den verschiedensten Bereichen angeboten. Von Marketing, Sales und Social Media über Vertrieb und Logistik ist vieles dabei. Nur für den Einkauf gibt es noch kein professionelles Angebot. Durch diese Lücke entstand schließlich die Idee „Procfit“.

Warum ausgerechnet die Spezialisierung auf Start-Ups?

Zum einen ergibt sich die Spezialisierung durch den akuten Bedarf. Mit einer wachsenden Anzahl an Start-Ups wächst eben auch der Bedarf nach Dienstleistungen. Doch unabhängig davon reizt mich auch die Einstellung meiner Zielgruppe. Man tut das, was man liebt und der Rest wird sich schon ergeben. Das ist eine Mentalität, die ich in vielen Start-Ups erleben durfte. Der große Vorteil dabei liegt in der Energie und dem Einfallsreichtum, den Start-Ups mit sich bringen. Im Mittelstand beispielsweise arbeitet man eher nach festeren Strukturen und mit System. Dabei könnte ein wenig Offenheit und freies Denken manchmal Wunder wirken.

Wie steht es um den Einkauf in Start-Ups und was macht ihn so wichtig?

Es stellt sich die Frage, worauf Unternehmer in Start-Ups ihren Fokus legen. Die Wertschöpfungskette ist sehr lang. Oftmals ist das Mindset auf den Vertrieb fixiert, man will Kunden gewinnen. Der Einkauf kann hier leicht in Vergessenheit geraten. Es gibt einige Basis-Fragen, die sich jedes Start-Up regelmäßig stellen sollte: Habe ich den passenden Lieferanten? Was mache ich, wenn ich mein Produkt einführe und ein paar Tage vorher Lieferengpässe auftreten? Habe ich mir einen Alternativ-Lieferanten aufgebaut? Habe ich einen Vertrag mit dem Lieferanten abgeschlossen? Wenn es hart auf hart kommt oder es Reklamationen gibt, ist mein Business mit gutem Gewissen abgesichert?
Meistens ist es so, dass der Einkauf in Start-Ups nicht separat besetzt ist, sondern von jemandem übernommen wird, der nicht die benötigte Zeit und Intensität hineinsetzen kann. Oft macht der Gründer oder die Gründerin selber den Einkauf. Infolgedessen ist es natürlich schwer, alle relevanten Aspekte und Risiken abzudecken.

Welche Maßnahmen nutzt Procfit, um den Einkauf zu unterstützen?

Grundsätzlich arbeiten wir sehr individuell. Das hängt damit zusammen, dass die Start-Up Szene vergleichsweise bunt durchgemischt ist. Daher müssen wir verschiedene Konzepte und Ansätze verfolgen. Unsere Vorgehensweise beruht allerdings auf dem Prinzip der sechs verschiedenen „Einkaufsboxen“. Das Thema der ersten Box „Money Saver“ sind Einsparungen. Bei der zweiten Box „Lieferant“ geht es um das ganze Thema Lieferantenmanagement. Dann haben wir eine weitere Box „Tools und Werkzeuge“, beispielsweise Einkaufscontrollingtools. Die nächste Box „Mitarbeiter“, womit wir einen bestehenden Mitarbeiter im Start-Up zu einem Einkaufsexperten weiterbilden, sodass er den Einkauf vollumfänglich übernehmen kann. Bei der nächsten Box geht es um die Einkaufsstrategie. Wenn ich ein produzierendes Unternehmen bin, geht es eher um globale Entscheidungen. Wenn ich viele verschiedene Einzelteile habe, reden wir von Standardisierung und Volumenbündelung. Die letzte Box Outsourcing wird zurate gezogen, wenn ich niemanden intern ausbilden möchte oder intern niemanden einstellen möchte, der den Einkauf abwickelt. Dann stellen wir externe Einkaufsexperten zur Verfügung, die den strategischen und operativen Einkauf abwickeln.

Im Grunde genommen sind wir eine All-In-One-Lösung. Wir schauen uns sämtliche mit dem Einkauf verbundene Kosten an, die Gesamtbetriebskosten.

Wie definieren Sie Ihre Projektziele und was unterscheidet Sie dabei vom Wettbewerb?

Unsere Ziele definieren wir individuell für jedes Projekt. Dabei analysieren wir zunächst den Bedarf, aus welchem sich dann die anzuwendende Box herauskristallisiert. Uns selber messen wir stets an der Kundenzufriedenheit. Diese stellen wir sicher, indem wir in regelmäßigen Abständen nach dem Projekt das Unternehmen besuchen um den nachhaltigen Erfolg unserer Dienstleistung zu garantieren.
Was uns ausmacht, ist letztendlich unser sogenanntes Vorteilsdreieck. Anhand der drei Eckpfeiler „Erfahrung, Netzwerk und Möglichkeiten“ können wir unseren Kunden die bestmögliche Dienstleistung bieten. Das ist eben auch ein Punkt, welcher uns von anderen Anbietern unterscheidet.

Danke für das Interview!

Mehr zu Procfit erfahren Sie unter: www.procfit.at

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