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Pressemitteilung BoxID: 759158 (Kloepfel Group)
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Manager-Blitzumfrage zum Abgasskandal

Abgasskandal: Mehrheit der Automobilzulieferer sieht sich nicht bedroht

(PresseBox) (Düsseldorf, )
  • Zulieferer sehen Jobverlust
  • Mehrheit denkt, dass die Politik weggeschaut hat
Die Supply Chain und Einkaufsberatung Kloepfel Consulting hat im Rahmen einer stichprobenartigen Blitzumfrage vom 25. September bis zum 29. September insgesamt 30 Automobilzulieferer der großen Automobilkonzerne zum aktuellen Abgasskandal befragt. Teilgenommen haben 40 % Einkaufsmanager, 7 % Fachleute aus Technik, Produktion und Konstruktion, 3 % sind Mitarbeiter aus dem Bereich F & E, 27 % sind Geschäftsführer, 13 % kommen aus Marketingabteilungen und 10 % sind sonstigen Abteilungen zuzurechnen. Vertreten waren sämtliche Umsatzgrößen; von unter 10 Mio. Euro Jahresumsatz bis über eine Mrd. Euro Jahresumsatz.

Zusammenfassung der Ergebnisse

Befürchten Sie aufgrund des Abgasskandals, dass Ihr Unternehmen negativ belastet wird?

3 % der befragten Manager sehen die Existenz Ihres Unternehmens durch den Abgasskandal komplett in Gefahr. Diese kommen ausschließlich von Unternehmen mit einem Jahresumsatz zwischen 10 und 50 Mio. Euro. 53 % denken, dass der Abgasskandal das Unternehmen nur etwas belastet. Keine Gefahren für ihr Unternehmen sieht mit 27 % gut jeder vierte Befragte. 17 % können hierzu aktuell keine Angaben machen.

Wie steht es um die Arbeitsplätze in Ihrem Unternehmen?

3 % rechnen mit Kurzarbeit. Mit 27 % geht mehr als jeder Vierte davon aus, dass der Abbau von Arbeitsplätzen droht. Jeder Zweite (54 %) denkt, dass alles so bleiben wird wie es ist. 3 % sind sehr optimistisch und denken, dass sogar neue Jobs geschaffen werden. 13 % können die Entwicklungen der Arbeitsplätze im Unternehmen noch nicht absehen.

Hat der Abgasskandal Auswirkung auf Preisentwicklung bei Automobil-komponenten?

30 % der Teilnehmer denken, dass die betroffenen Automobilkonzerne die Preise deutlich nach unten drücken werden, weil der Abgasskandal viel Geld kostet. 43 % denken, dass der Absatz von Fahrzeugen der betroffenen Konzerne einbrechen wird und dadurch die Nachfrage und damit Preise von Automobilkomponenten sinken. 20 % denken, dass alles so bleibt wie es ist. 7 % können diese Frage nicht beantworten.

Sind die Lieferanten der Automobilzulieferer in Gefahr?

3 % denken, dass ihre Lieferanten in Gefahr sind. 27 % denken, dass sich dies in Maßen hält während 60 % keine Gefahren auf ihre Lieferanten zukommen sehen. 10 % können dies aktuell noch nicht abschätzen.

Fürchten Sie, dass sich der Abgasskandal ausweiten wird?

13 % der befragten Teilnehmer denken, dass der Abgasskandal alle Automobilkonzerne betrifft. 17 % sagen, dass die Abgasmanipulationen nur wenige große Automobilkonzerne betreffen. 57 % das die Manipulation der Abgaswerte viele Konzerne betrifft. Nur 3 % denken, dass dies nur bei Volkswagen geschah. 10 % können hierzu keine Angaben machen.

Sehen Sie beim Abgasskandal auch Fehler bei deutschen Politikern?

17 % denken, dass die verantwortlichen Politiker zu naiv waren. Eine deutliche Mehrheit von insgesamt 67 % denkt, dass die Politik weggeschaut hat. 13 % sehen keine Fehler auf politischer Seite. 3 % konnten diese Frage nicht beantworten.

„Überraschenderweise zeigt das Meinungsbild, dass die meisten Automobilzulieferer relativ gelassen mit dem Abgasskandal umgehen. Dies kann an dem Glauben an die Stärke der Konzerne und den langen gefestigten Partnerschaften zwischen Konzernen und Zulieferern liegen. Aber auch daran, dass die – wie viele Experten es auch einschätzen – Märkte wie die USA und China weiter als Wachstumsmärkte gelten“, fasst Marc Kloepfel, Geschäftsführer der Einkaufsberatung Kloepfel Consulting die Blitzumfrage zusammen.

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