Energiewende im Keller

Auftakt Aktionswoche KWK

Bei der Auftaktveranstaltung zur Aktionswoche KWK stand die „große“ Kraft-Wärme-Kopplung im Kraftwerk in Hannover-Linden auf dem Programm: Kraftwerksleiter Wolfgang Klingebiel mit Hannovers Wirtschafts- und Umweltdezernentin Sabine Tegtmeyer-Dette und den Geschäftsführern von Klimaschutzagentur und proKlima, Udo Sahling und Harald Halfpaap. Aufn.: Jonas Gonell
(PresseBox) ( Hannover, )
Mit einer Anlage, die heizt und gleichzeitig Strom liefert, kommt die Energiewende ins eigene Haus. So wird der Brennstoff besonders effizient genutzt und das Klima geschont. Über diese bewährte Technologie der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) informiert die Aktionswoche KWK vom 19. bis 25. März 2014, die von der gemeinnützigen Klimaschutzagentur Region Hannover gemeinsam mit dem enercity-Fonds proKlima im Rahmen ihrer Kampagne "KWK - Energie doppelt nutzen" organisiert wird. Der Auftakt fand am Montagnachmittag im hochmodernen Gas- und Dampfturbinen-Kraftwerk in Hannover-Linden statt.

Blockheizkraftwerke (BHKW) unterschiedlicher Größe u.a. in Mehrfamilienhäusern, einem Hotel und öffentlichen Einrichtungen sowie eine Fernwärmestation können in der Region Hannover besichtigt werden. BHKW-Betreiber berichten von ihren Erfahrungen, zusätzlich informieren Fachleute vor Ort über technische Möglichkeiten. Außerdem vermitteln drei Vorträge über den Stand der Mikro-KWK-Technik, die Wirtschaftlichkeit und die attraktiven Fördermöglichkeiten für KWK. Fördermittel stehen in Hannover gleich doppelt zur Verfügung: sowohl über das Förderprogramm der Stadt als auch über den Fördertopf des enercity-Fonds proKlima.

Ein Blockheizkraftwerk ist besonders klimaschonend, wenn Biogas als Brennstoff eingesetzt wird. Die Aktionswoche zeigt unter anderem das Beispiel einer Heizzentrale mit Biomethan-BHKW über die ein großes Mehrfamilienhaus und eine Passivhaus-Kita in Hannover beheizt werden. Wie Mieter und Vermieter von der Anlage profitieren, erfährt man am Dienstag, 25. März um 16 Uhr im Stadtteil Sahlkamp, Erlenstieg 5. Weitere Besichtigungsmöglichkeiten gibt es in Barsinghause, Isernhagen und Springe.

Das Programm mit acht Terminen steht auf www.klimaschutz-hannover.de oder kann über das Info-Telefon 0511 220022-20 bestellt werden. Außerdem liegt es am Service-Point Klimaschutz im üstra-Kundenzentrum in der City bereit, wo man sich auch gleich für die Termine anmelden kann.
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