Eine intelligente Datenquelle für das ganze Unternehmen

keytech PLM & DMS bei KARL SCHNELL

Quelle: KARL SCHNELL GmbH & Co. KG
(PresseBox) ( Recklinghausen, )
250.000 Artikel, 550.000 Dokumente, über 1.25 Millionen Dateien: Entwicklung, Konstruktion und Herstellung von Maschinen bzw. Anlagen für die Verarbeitung von Fleischwaren, Tiernahrung, Feinkost- und Schmelzkäseprodukten ziehen ein riesiges Datenvolumen nach sich, das komplexe Prozessanforderungen an alle Abteilungen der KARL SCHNELL GmbH & Co. KG stellt. Die 2017 eingeführte Product-Lifecycle-Management- Lösung keytech PLM & DMS “ermöglicht uns, weit über die reine Datenverwaltung hinaus, ein ebenso intelligentes wie durchgängiges Management von Konstruktionsdaten, projekt- bzw. produktrelevanten Dokumenten und Informationen inklusive tiefer Integration in unsere MCAD-, ECAD- und ERP-Systeme - und ist als unternehmensweite ´Datenquelle` ein entscheidender Erfolgsfaktor bei der Umsetzung von kontinuierlichen Prozessoptimierungen oder Automatisierungen der werkübergreifenden Workflows“, so Wolfgang Ort, CAD/PLM-Administrator bei KARL SCHNELL.

KARL SCHNELL: ´PARTNER TO THE FOOD INDUSTRY`

Der Name KARL SCHNELL hat sich in über 70 Jahren als Begriff in der Nahrungsmittel- Industrie etabliert und steht für einen familiengeführten deutschen Maschinenbauer, der heute zu den führenden Unternehmen der Branche zählt.  Der Tätigkeitsschwerpunkt liegt in der Entwicklung, Konstruktion und Produktion von wirtschaftlichen, qualitäts- und anwendungsorientierten Maschinen und Anlagen für die industrielle Herstellung von Fleischwaren, Tiernahrung, Feinkost- und Schmelzkäseprodukten - von der Einzelmaschine bis zur kompletten Verarbeitungslinie einschließlich der dafür notwendigen Planung, Installation und Inbetriebnahme beim Kunden sowie Service und Ersatzteileversorgung. Neben den beiden Werken in Winterbach und Creglingen verfügt die KARL SCHNELL GmbH & Co. KG über einen Konstruktionsstandort in Rumänien, Tochtergesellschaften in Frankreich, Russland und den USA sowie weltweite Handelsvertretungen - beschäftigt werden insgesamt rund 300 Mitarbeiter.

Durchgängiges Datenmanagement statt reiner CAD-Datenverwaltung

Das Angebotsspektrum bei KARL SCHNELL umfasst neben Standardprodukten wie Zerkleinerungs- oder Füllmaschinen auch kundenspezifische Anlagen- und Anwendungstechnik sowie individuelle Sonderlösungen: “Unser Denken und Handeln ist bestimmt von dem Anspruch, ausgereifte Technik und höchste Qualitätsstandards mit Kreativität und Mut zur Innovation zu verbinden, um unseren Kunden höchste Produktqualität bei gleichzeitig wirtschaftlichem Betrieb zu bieten“, so Werkleiter Philipp Schnell. Eine bis zu 70m lange und 40m breite Verarbeitungslinie kann aus 50 Elementen und mehreren tausend Baugruppen bzw. Einzelteilen bestehen - das im Lauf der Zeit entstandene Datenvolumen (250.000 Artikel, 550.000 Dokumente, über 1.25 Millionen Dateien) stellt komplexe Prozessanforderungen an alle Abteilungen des traditionsreichen Anlagenherstellers. Zur Verwaltung der CAD-Daten war daher seit vielen Jahren ein PLM (Product-Lifecycle-Management)- System im Einsatz. CAD/PLM-Administrator Wolfgang Ort: “Unter einem ganzheitlichen PLM-Gedanken verstehen wir allerdings weitaus mehr als nur die reine Datenverwaltung. Entscheidender für die erfolgreiche Umsetzung von kontinuierlichen Prozessoptimierungen oder Automatisierungen der werkübergreifenden Workflows ist heutzutage ein ebenso intelligentes wie durchgängiges Management von Konstruktionsdaten, projekt- bzw. produktrelevanten Dokumenten bzw. Informationen und wie tief sie in vorhandene MCAD-, ECAD- und ERP-Systeme eingebunden werden können.“

KARL SCHNELL: Meilensteine, Unternehmen, Produkte
  • 1948 Gründung durch Karl Schnell in Winterbach bei Stuttgart und Herstellung der 1. Maschine (Universalzerkleinerer ´Muser` für die Landwirtschaft)
  • 1964 Eröffnung Werk Creglingen
  • 1988 erste vollautomatisierte Produktionslinie
  • 2010 Eintritt der 3. Generation in das Familienunternehmen
  • spezialisiert auf die Entwicklung und Produktion von Maschinen und Anlagen für die industrielle Herstellung von Fleischwaren, Tiernahrung, Feinkost- und Schmelzkäseprodukten
  • eines der führenden Unternehmen zur Herstellung von Maschinen für die Nahrungsmittelbranche
  • rund 300 Mitarbeiter, Umsatz über 42 Mio. Euro (2020)
  • Tochtergesellschaften in Frankreich, Russland, Rumänien und den USA
  • Produkte: Prozessautomaten, Brecher, Wölfe, Mischer, Feinstzerkleinerer, Erhitzungssysteme, Füll-, Transport- und Puffersysteme

´Datenquelle` keytech PLM & DMS: Eine Lösung für alle Abteilungen

Die Ankündigung des Herstellers, das vorhandene PLM-System nicht mehr weiterzuentwickeln, war für die Verantwortlichen bei KARL SCHNELL Anlass für eine Neuorientierung. Nach einer umfangreichen Marktanalyse fiel die Wahl mit keytech PLM & DMS auf eine ebenso praxisbewährte wie zukunftsfähige Software, “die durch ihren hohen PLM-Funktionsumfang sowie das voll-integrierte Dokumenten-Management-System inklusive tiefgehender CAD- und ERP-Integration überzeugt und uns ermöglicht, Daten in einer Schnelligkeit, Sicherheit und Qualität zu managen, wie es früher nicht möglich war“, blickt Wolfgang Ort zurück. “Mit ausschlaggebend für ein erfolgreiches IT-Projekt in dieser Größenordnung sind jedoch auch Beratungs-, Branchen- und Projektkompetenz der beteiligten Partner - zudem sind für die keytech-Mitarbeiter ein Dialog auf Augenhöhe, Verlässlichkeit und Ehrlichkeit keine leeren Worthülsen, sondern tatsächlich gelebte Werte.“ Die Einführung des neuen PLM-Systems erfolgte mit dem von der keytech Software GmbH auf Basis ihrer über 20jährigen PLM-Expertise entwickelten ´Best-Practice`- Konzeptes, das den Anwender bei Installation, Konfiguration und Schulung praxisnah unterstützt und sowohl eine termingerechte als auch kostenoptimierte PLM-Implementierung gewährleistet. Seit dem Produktivstart 2017 hat sich keytech PLM & DMS bei KARL SCHNELL als unternehmensweite ´Datenquelle` etabliert - und bildet die Basis für ein durchgängiges Artikel- und Dokumentenmanagement auf einer einheitlichen Datenbasis. Wolfgang Ort: “Unsere Mitarbeiter schätzen neben der anwenderfreundlichen Bedienbarkeit insbesondere die nahezu unbegrenzte Flexibilität von keytech. Wenn ein anderes Softwareprogramm an seine Grenzen stößt: im PLM-System lässt sich immer eine Lösung finden.“

keytech wird bei KARL SCHNELL in folgenden Bereichen beispielhaft eingesetzt:

In der Konstruktion (Schnittstellen keytech-MCAD bzw. keytech-ECAD)
  • zentrale (artikelbasierte) Stücklistenverwaltung und Datenorganisation
  • eine Projektstruktur mit mechanischen und elektrischen Komponenten
  • EIN Nummerngenerator für mechanische und elektrische Komponenten
  • EINE Schnittstelle zum ERP-System (alle prozessbedingten Abläufe müssen nur einmal gepflegt werden)
  • automatisches Generieren von Fremdbzw. Austauschformaten
  • Concurrent Engineering
  • Anlegen der Artikel in keytech PLM und verknüpfen mit CAD
  • die Klassifizierung von Artikeln, Dokumenten, Projekten sorgt für maximale Transparenz
In Einkauf/Projektierung/Service
  • Ablegen von Anfragen, Angeboten, Bestellungen, Rechnungen, Layouts, Lastenheften, Protokollen, Kundendokumenten
  • Zugriff auf Stammdaten, Stücklisten, Zeichnungen, CAD-Modelle, Anleitungen (jeweils in Abstimmung mit dem keytech-Rollenmodell)
In Arbeitsvorbereitung und Fertigung (Schnittstelle keytech-CAM)
  • Ablegen von Angeboten, Bestellungen
  • Zugriff auf Zeichnungen, automatisches Erzeugen von Austauschformaten z.B. für Fremdfertiger
  • (maschinenspezifisches) Verwalten von CAM-Projekten, Aufspannplänen, Werkzeug-Datenblättern • Verwaltung und Versionierung der fertigungsspezifischen Daten (jeweils Zugriff nur auf freigegebene CAD-Modelle)
 In der Dokumentation
  • Ablegen der Technischen Dokumentation
  • Zugriff auf Stücklisten, Zeichnungen
  • Zuordnen, Verschlagworten und Klassifizieren
  • Erstellen der Ersatzteile-Stückliste direkt aus keytech (auch mehrsprachig)
  • Verwaltung der Zertifikate (CE, VO 1935/2004 EG usw.)
  • Verwaltung seriennummernbezogener Dokumentation, sowohl von Eigen- als auch Fremdprodukten
Im Vertrieb/Marketing
  • projekt-, kundenbezogenes Ablegen von Anfragen, Präsentationen, Bildern, Kundeninformationen, Presseberichten
  • Pflege und Versionierung von auftragsrelevanten Dokumenten (in Mappenstruktur)
Im Qualitätsmanagement
  • Transparenz und Verbindlichkeit durch Workflows
  • Wiederverwendung der QM-Formblätter als keytech-Vorlagen zum Speichern von Dokumenten
Mit Schnittstelle zum ERP-System
  • Anlegen und Ändern von Artikeln, Stücklisten
  • Artikel werden bidirektional übertragen, Datenhoheit im PLM-System
  • Änderung konstruktionsrelevanter Felder nur durch die Konstruktion
  • Aufruf von Zeichnungen und anderer Dokumente direkt aus dem ERP
Multilanguage und Mehrstandortfähigkeit erleichtern den Workflow

Im Jahr 2019 wurde in Rumänien ein KARL SCHNELL-Konstruktionsbüro gegründet, weitere Tochtergesellschaften bestehen in Frankreich, Russland und den USA. Unabhängig vom Sitz ihres Arbeitsplatzes unterstützt keytech PLM & DMS die Mitarbeiter durch Mehrstandort- und Mehrsprachenfähigkeit sowohl beim Zugriff als auch Austausch von Daten und Dokumenten: Beispielsweise werden die (einmalig) im CAD-System erstellten Zeichnungen über den keytech Automation-Server je nach Bedarf in deutsch, französisch bzw. englisch ausgegeben und Stücklisten oder vordefinierte Textblöcke auf Zeichnungen automatisch übersetzt. Sämtliche Daten werden zudem über den keytech Replication- Server zwischen den beiden Standorten Creglingen und Winterbach abgeglichen, wodurch schnelle Ladezeiten v.a. im CAD-Bereich sichergestellt sowie Dokumente jederzeit in der aktuellen Version verfügbar sind. Die rumänischen Konstrukteure greifen über VPN auf die Server in Creglingen zu. “Das erleichtert bzw. beschleunigt die werkübergreifenden Prozesse und erhöht deren Effizienz, Nachvollziehbarkeit und Transparenz“, so Philipp Schnell.

Flexible Benutzerrechte werden mit dem keytech-Rollenmodell gesteuert

Im Rahmen von abteilungs- und standortübergreifenden Workflows muss sich Wolfgang Ort auch mit Fragen auseinandersetzen wie ´wer darf was sehen, bearbeiten und freigeben` oder ´welche Berechtigungen sind notwendig, um eine bestimmte Aufgabenstellung zu erledigen`. Bislang erfolgte die Organisation dieser ständig wechselnden Benutzerrechte über die Filestruktur in Windows. Während des Updates auf die keytech-Version 14 im Frühjahr 2020 wurde dieses aufwendige und fehleranfällige Verfahren durch das keytech-Rollenmodell ersetzt: Die anforderungsgerechte Vergabe von Berechtigungen, dynamische Freigabeprozesse sowie der flexible Zugriff auf Artikel, Dokumente bzw. Datensätze werden heute schnell und zuverlässig in keytech PLM & DMS gesteuert. “Mit definierten Rollen sowie der Zuordnung der Rechte zu unternehmenskritischen Daten und Dokumenten haben wir das Handling unserer komplexen Benutzerrechte optimal gelöst.“

Homeoffice: Digitale Datenablage als Schlüssel zum Erfolg

Die Projektbearbeitung erfolgt bei KARL SCHNELL ab der ersten Anfrage in keytech PLM & DMS: Hier wird eine digitale Projektmappe erzeugt, die das Projekt über sämtliche nachfolgenden Prozesse begleitet.  Sie wird von den Mitarbeitern aus den beteiligten Abteilungen bearbeitet, geändert oder dokumentiert. Philipp Schnell: “Unsere frühere Projektbearbeitung war zeitintensiv und hat Unmengen an Papier erzeugt. Daher stellt die Datenablage in keytech bereits ein beträchtliches Einsparpotential dar. Darüber hinaus ist für uns die digitale Verfügbarkeit der Daten der Schlüssel zum Erfolg, dass in Zeiten von Homeoffice und COVID-19 unsere Mitarbeiter aus fast allen Abteilungen sofort und ohne Einschränkungen von zuhause arbeiten konnten.“

Weitere Prozessautomatisierung durch die keytech workflow engine

Immer komplexere Unternehmensabläufe erhöhen den Druck auf die Verantwortlichen bei KARL SCHNELL, Prozesse konsequent zu verschlanken und zu automatisieren, Mitarbeiter auch abteilungsübergreifend optimal einzubinden sowie Prozesssprache und -dokumentation zu vereinheitlichen. “Der hohe Funktionsumfang in keytech bietet ein enormes Potential, um unsere internen Prozesse kontinuierlich neu zu betrachten - und sie wenn nötig zu überdenken bzw. zu verfeinern“, erläutert Wolfgang Ort. Daher wird aktuell über die Einführung der auf dem ISO-Standard BPMN (Business Process Model and Notation) basierenden keytech workflow engine nachgedacht. Frank Schlupp, Geschäftsführer der keytech Süd GmbH: “Die direkt in keytech integrierte Workflow Engine versetzt die Anwender in die Lage, sämtliche Prozesse grafisch zu gestalten und die so entstandene Business-Logik einfach in keytech zu übernehmen und auszuführen. Dabei werden nicht zuletzt durch die weitere Digitalisierung und Automatisierung der einzelnen Prozessschritte sowohl Nachvollziehbarkeit als auch Transparenz erheblich gesteigert.“

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