Überhöhte Unternehmensbewertungen verhindern Unternehmensnachfolgen

KERN-Unternehmensnachfolge über die Vorteile einer marktrealistischen Unternehmensbewertung

Überhöhte Unternehmensbewertungen verhindern erfolgreiche Unternehmensnachfolgen - egal ob innerfamiliär oder extern.
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(PresseBox) ( Bremen, )
Ingo Claus, Experte für Unternehmensnachfolgen und Unternehmensverkauf in Osnabrück, Münster, Ostwestfalen und dem Emsland stellt im KERN-Service Blog die beiden wichtigsten Methoden der Unternehmensbewertung gegenüber. Anhand von zahlenbasierten Fallbeispielen reflektiert er die Konzepte des vereinfachten Ertragswertverfahrens und einer Unternehmensbewertung nach IDW-S1 Standard und erklärt, warum überhöhte Unternehmensbewertungen Gift für jede Unternehmensnachfolge ist.  

Egal, ob Sie Ihre Firma verkaufen oder in der Familie weitergeben, oder vielleicht vererben möchten – ein erfolgreicher Nachfolgeprozess ist vor allem das Resultat langfristiger Vorbereitung und hoher Prozesskompetenz. Dazu gehört auch klar eine marktrealistische Unternehmensbewertung. Den Unternehmenswert richtig – nicht zu hoch und nicht zu niedrig – anzusetzen, ist für die erfolgreiche Unternehmensnachfolge eine der zentralen Fragen. Darum eine Frage vorab: Kennen Sie den wirklichen Wert Ihres Unternehmens? Sollte Ihre Antwort „nein“ lauten oder Sie Ihren geschätzten Firmenwert einem ersten Realitätsscheck unterziehen wollen empfehle ich Ihnen gern unseren kostenlosen KERN-Unternehmenswertrechner. Mit Hilfe dieses Online-Tools erhalten Sie einen soliden Richtwert, mit dem Sie in das Thema marktrealistischer Unternehmensbewertungen einsteigen können.

Unternehmensbewertung: anhand der Vergangenheit oder der Zukunft?

Ein seriöser Berater für den Unternehmensverkauf oder die Unternehmensnachfolge hat bei der Analyse der individuellen Nachfolgesituation des Unternehmers immer alle Stakeholder im Blick. Er muss zwischen Verkäufer und Käufer und innerfamiliären Nachfolgern und Miterben vermitteln und deren Perspektiven in den Nachfolgeprozess mit integrieren. Damit lautet auch die Antwort auf obige Frage: „Anhand von Beidem natürlich.“

Der Nachteil des vereinfachten Ertragswertwertverfahrens: Mit seinen festgeschriebenen Faktoren orientiert es sich nur an den Erträgen der Vergangenheit. Aus dieser Methodik ergeben sich aber leider regelmäßig und systematisch überhöhte Unternehmenswerte.

Überhöhte Unternehmensbewertungen schrecken Nachfolger ab

Im Falle eines Generationswechsels in der Familie führen sie zu einer erhöhten Steuerlast der Nachfolger und gegebenenfalls überhöhten Abfindungsansprüchen von Miterben. Dieser unerwünschte Liquiditätsabfluss belastet nicht nur das Vermögen von Unternehmerfamilien, sondern kann auch die finanzielle Flexibilität der Firma erheblich belasten. Davon abgeschreckt verwerfen Junioren schonmal die Idee eines familieninternen Generationswechsels und verfolgen andere berufliche oder unternehmerische Ziele.

Einpreisung der Zukunft sorgt für marktrealistische Unternehmensbewertungen

In der Vorbereitung eines externen Unternehmensverkaufs an Dritte lohnt sich die Einpreisung der Zukunft. So kann das Betriebsergebnis der Vergangenheit durch getätigte Einmalinvestitionen in Prozesseffizienz, neue Produkte, Personal sowie Maschinen und Anlagen belastet sein. Diese Investitionen haben jedoch eine Steigerung der zukünftigen Wettbewerbsfähigkeit und damit der Ertragskraft des Unternehmens zum Ziel. Und gerade in Zeiten von Corona lernen viele Übergeber, dass die erfolgreiche Vergangenheit aufgrund von Veränderungen des wirtschaftlichen Umfeldes zu überhöhten Unternehmensbewertungen führt.

Vorteil: IDW-S1

Die höheren Gestaltungsmöglichkeiten des vom Finanzamt akzeptierten IDW-S1 Standards verhindern überhöhte Unternehmensbewertungen. In der Folge führt das IDW-S1 oft zu einer geringeren Steuerbelastung bzw. geringeren Abfindungssummen gegenüber Miterben und somit zu einer geringeren finanziellen Belastung der zu übergebenden Unternehmen und ihrer Inhaber. Und im Falle eines Unternehmensverkaufs erhöht eine marktrealistische Unternehmensbewertung die Erfolgswahrscheinlichkeit und gibt Transaktionssicherheit.

Wenn sie mehr über beide Bewertungsverfahren lesen möchten, Interesse an 2 Fallbeispielen aus unserer Praxis und ihre unmittelbaren Auswirkungen auf die Unternehmensnachfolge haben, dann empfehle ich Ihnen unseren KERN-Service Blog: https://www.kern-unternehmensnachfolge.com/warum-verhindern-ueberhoehte-unternehmensbewertungen-erfolgreiche-unternehmensnachfolgen/

oder kontaktieren Sie uns telefonisch unter: 0541 – 50 79 85 10 oder auch gern per E-Mail an: osnabrueck@kern-unternehmensnachfolge.com

PS: Empfohlen sei an dieser Stelle auch das Buch „Unternehmensnachfolge: Das Prozesswissen“.

Über Ingo Claus
Jahrgang 1975. Dipl.-Kaufmann (FH) mit langjähriger Geschäftsführungs- und Managementerfahrung in Familienunternehmen. Mediator und Experte für Unternehmensverkauf. Autor des Buches „Unternehmensnachfolge: Das Prozesswissen“ und bundesweiter Sprecher für Unternehmensnachfolge. Begleitet Familienunternehmen beim Generationswechsel, dem Unternehmenskauf und dem Unternehmensverkauf in Osnabrück, Münster, Ostwestfalen und dem Emsland.

Umfangreiche Expertise im Beteiligungsmanagement sowie in der Durchführung und Verhandlung von nationalen und internationalen M&A-Projekten für inhabergeführte Unternehmen des deutschen Mittelstands. Spezialist für Firmenkauf oder Unternehmensverkauf in Osnabrück, Münster, Ostwestfalen und dem Emsland.

Mehr über Ingo Claus erfahren Sie unter:
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