Neues Industrie-4.0-Portal: KEMPER GmbH vernetzt den Arbeitsschutz beim Schweißen

IoT-Innovation auf SCHWEISSEN UND SCHNEIDEN / Herstellerübergreifendes Kommunikationsnetzwerk / Live-Präsentation auf der Messe in Kooperation mit KEMPPI

Vernetzung über ein neues B2B-Portal: Am eigenen Messestand zeigt Björn Kemper, Geschäftsführer der KEMPER GmbH, die Daten der Luftüberwachungssysteme AirWatch vom KEMPPI-Stand und aus der KEMPER-Arena. (Foto: KEMPER GmbH) (PresseBox) ( Vreden/Düsseldorf, )
Die KEMPER GmbH treibt die Maschine-zu-Maschine-Kommunikation weiter an. Aktuell präsentiert der Hersteller auf der Messe SCHWEISSEN UND SCHNEIDEN ein neues herstellerübergreifendes B2B-Portal. Dieses ist in der Lage, über die eigene Absaugtechnik hinaus Internet-of-Things-fähige Geräte und Anlagen zu vernetzen. Die Betriebskosten sinken dadurch nachhaltig. Im Zuge dessen stattet KEMPER neue Absauganlagen und Raumlüftungssysteme mit einer internetfähigen Steuerung aus.

„Mit dem neuen B2B-Portal bleibt das Internet-of-Things keine reine Luftblase mehr“, betont Björn Kemper, Geschäftsführer der KEMPER GmbH. „Die mit unserem Partner Datacake entwickelte internetbasierte Cloud-Lösung ist speziell für den Mittelstand eine sichere und kosteneffiziente Alternative zu herstellerzentrierten Netzwerken.“

Offen für alle IoT-fähigen Maschinen und Anlagen

Das Portal vernetzt nicht nur die KEMPER-Absaugtechnik, sondern auch weitere IoT-fähige Maschinen anderer Hersteller. Dank des offenen Standards kann der Nutzer sie auf dem Portal www.gistry.io einbinden und dort überwachen, wie der R&D-Verantwortliche Simon Kemper, der die Plattform mitentwickelt hat, erklärt: „Alle Geräte und Anlagen führt der Anwender in einem übersichtlichen Portal zusammen und verwaltet sowie kontrolliert sie zentral.“

Bei der Auswahl eines Gerätes visualisiert das Portal aktuelle Betriebsparameter und andere Eigenschaften ortsunabhängig auf Smartphone, Tablet oder PC. Messdaten, Einstellungen und besondere Ereignisse analysiert es automatisch und stellt diese Informationen anderen Maschinen im Netzwerk zur Verfügung. Dadurch ist das System beispielsweise in der Lage, einen Wartungsbedarf vorherzusagen.

Stillstandzeiten im Vorfeld ausschließen
„Mögliche Ausfälle von einzelnen Maschinen, die zum Stillstand der gesamten Produktionskette führen können, erkennt das Netzwerk proaktiv“, sagt Björn Kemper. Die Ursachenforschung durch Servicetechniker verkürze sich dank der gewonnenen Messdaten. Die Ersatzteilbeschaffung sei effizienter planbar. „Die Betriebskosten reduzieren sich immens.“

Das B2B-Portal orientiert sich dabei an den hohen Sicherheitsanforderungen mittelständischer Unternehmen. Das Netzwerk wird autark implementiert. Eine Öffnung der eigenen IT-Architektur ist nicht nötig. Das Portal kommuniziert unabhängig davon auf Grundlage des gängigen Internetprotokolls.

Die nächste Stufe der digitalen Vernetzung entdecken Besucher der SCHWEISSEN & SCHNEIDEN aktuell live am KEMPER- und KEMPPI-Stand. Nicht nur die physisch bei KEMPER vorhandenen Anlagen sind im neuen B2B-Portal eingebunden, sondern auch die am Stand von KEMPPI und in der KEMPER-Arena installierten Luftüberwachungssysteme AirWatch. Darüber hinaus überträgt das Portal die von AirWatch am KEMPPI-Stand erfassten Daten an die KEMPPI-Software WeldEye. Dadurch ist KEMPPI in der Lage, die externe KEMPER-Sensorik einzubinden.

Neue Steuerung kommuniziert über Mobilfunknetz

Im Zuge der Einführung der neuen Netzwerklösung digitalisiert KEMPER sein eigenes Portfolio. Neue Geräte- und Anlagengenerationen stattet das Unternehmen standardmäßig mit einer neu entwickelten Steuerung aus. Sie kommunizieren dabei mittels spezieller IoT-SIM-Karten über das Mobilfunknetz.

Mit dem neuen B2B-Portal geht der Hersteller einen weiteren Schritt über seine für die Absaugtechnik entwickelte Industrie-4.0-Lösung hinaus. Bisher steuert bei KEMPER Connect das Luftüberwachungssystem AirWatch Raumlüftungssysteme und Absauganlagen und kommuniziert über ein eigenständiges Funknetzwerk autark mit ihnen. Werden in der Betriebssoftware hinterlegte Staubgrenzwerte überschritten, steuert AirWatch die Anlagen automatisch. Nach der Vorstellung im vergangenen Jahr setzen viele metallverarbeitende Betriebe das Arbeitsschutz-4.0-Konzept bereits erfolgreich ein.
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