Intelligente Material- und Informationssteuerung für C-Teile

Keller & Kalmbach präsentiert eLogistics und Kanbansysteme der neuesten Generation

eLogistics im Zusammenspiel mit Logistiksystemen (PresseBox) ( Unterschleißheim, )
350 Teilnehmern präsentierte Keller & Kalmbach, Spezialist für Verbindungs- und Befestigungstechnik sowie C-Teile-Management, auf seinem "Innovationsforum Logistik" die Marktneuheit eLogistics und eine neue Generation von Logistiksystemen. Mit eLogistics stellte das Unternehmen erstmals eine IT-basierte Plattform zur automatisierten Warenbewirtschaftung vor, die u.a. die Einbindung von Drittlieferanten und die Steuerung der Intralogistik ermöglicht, sowie neue Logistiksysteme auf RFID- und NFC-Basis.


Innovationsforum mit zahlreichen Markteinführungen

Unter dem Leitmotto "C-Teile-Management in der Industrie 4.0" veranstaltete Keller & Kalmbach in Hilpoltstein, Sitz des Zentrallagers und Logistikzentrums des Unternehmen, das "Innovationsforum Logistik". Neben Vorträgen von Experten aus Wissenschaft und Beratung rund um die Themen Industrie 4.0 (Prof. Dr.-Ing. Klaus Richter, Fraunhofer Institut), C-Teile Beschaffung (Konrad P. Bänziger, Management School St. Gallen) und die aktuelle Entwicklung der Weltwirtschaft (Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hans-Werner Sinn), konzentrierte sich die Veranstaltung auf die Markteinführung neuer Logistiksysteme auf RFID- und NFC-Basis, die im Zusammenspiel mit eLogistics arbeiten.

Einen Eindruck von der Kompetenz des Unternehmens im Bereich der C-Teile-Logistik erhielten die Besucher bei einer abschließenden Führung durch das Logistikzentrum, das erstmals nach der Inbetriebnahme eines Palettier-Roboters und einer großzügigen Erweiterung, bei der sowohl die Lagerkapazitäten als auch die Leistungsfähigkeit verdoppelt wurden, besichtigt werden konnte.

C-Teile Management und Industrie 4.0

Die Anforderungen in der Produktionsversorgung werden immer komplexer, Reaktions- und Entwicklungszeiten kürzer und es ist wichtiger denn je, flexibel auf neue Anforderungen zu reagieren. Der Weg führt zusehends zur sogenannten "Smart Factory". Umso wichtiger ist es für Einkauf und Logistik, standardisierte Infrastrukturen für das eigene Unternehmen zu schaffen. Eine wesentliche Rolle kommt dabei der Logistik zu. Die richtigen Produkte und Daten zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu haben, ist unabdingbare Voraussetzung für eine vernetzte, automatisierte Produktion und die Warenversorgung. Der Anstoß für logistische Prozesse wird nicht mehr von großen, zentralen Systemen gegeben, sondern durch Systeme, die sich selbst steuern und ihren Nachschub, sei es für Produktion oder für die Instandhaltung, automatisch bestellen.

eLogistics von Keller & Kalmbach ist eine intelligente, IT-basierte Lösung zur automatisierten Warenbewirtschaftung, die genau hier ansetzt. Die Plattform ermöglicht die Steuerung aller Material- und Informationsflüsse von Artikeln mit wiederkehrenden Bedarfen. In eLogistics werden alle relevanten Informationen gesteuert, überwacht, protokolliert und ausgewertet. eLogistics erkennt fehlende Behälter und defekte Transponder sowie unlogische Bestellungen (z.B. Doppelbestellungen). Durch eLogistics, das eine offene Lösung ist, lassen sich weitere Lieferanten in das System integrieren und die werksinterne Materialversorgung einer mehrstufigen Fertigung unter Berücksichtigung des Pull-Prinzips steuern. Eine weitere Besonderheit ist der bidirektionale Datenaustausch. Hierbei werden die Daten nicht mehr nur monodirektional, also i.d.R. Bestelldaten vom Kunden zum Lieferanten gesendet, sondern auch gezielt zurück übertragen. So wird beispielsweise die Liefermeldung direkt als Information auf dem Transponder angezeigt, der sich beispielsweise am Lager-Behälter befindet.

7 neue Logistiksysteme

eLogistics dient zur intelligenten Material- und Informationssteuerung. Doch ohne logistische Systeme, also der "Hardware", bestehend aus Regalen, Behältern, Transpondern, intelligenten Etiketten, den Datenübertragungseinheiten etc., die von eLogistics gesteuert und mit Daten gespeist werden, wäre eLogistics nicht funktionsfähig. So entwickelte das Unternehmen neben der Plattform auch die entsprechenden Logistiksystemen, die diesen technischen und den Anforderungen der Kunden standhalten.

"Gemeinsam mit unserem Partner SFS unimarket AG in der Schweiz haben wir uns in den vergangenen Jahren viele Fragen gestellt, die in einem Anforderungskatalog für die nächste Generation unserer Logistiklösungen gemündet sind. So ist es wichtig, zu wissen, was ein Logistiksystem eigentlich können muss und welche Unterstützung ein Industrieunternehmen von uns erwartet. Auch haben wir diskutiert, wie wir Unternehmen unterstützen können, ihre Prozesse nachhaltig schlanker zu gestalten und sich damit einen Wettbewerbsvorsprung zu verschaffen", erklärt Thomas Obermeyer, Geschäftsführer von Keller & Kalmbach, in Bezug auf die Entwicklung der Lösungen. "Das Ergebnis kann sich sehen lassen. Wir bieten unseren Kunden nun für sämtliche Anforderungen bis hin zur Einbindung von Drittlieferanten oder der Steuerung der Intralogistik ausgefeilte, auf den Kunden angepasste Systeme", freut sich Thomas Obermeyer.

Neben klassischen Belieferungssystemen bietet Keller & Kalmbach eine komplett neue Generation von Kanbanlösungen, die direkt mit eLogistics kommunizieren. Dies sind turnLOG®2, pushLOG®2, reachLOG®, weightLOG®, dropLOG®, moveLOG und parkLOG. Alle Systeme basieren auf der neuesten und innovativsten Funktechnologie.

Bei turnLOG® wird der Bedarf durch Drehen des Behälters ausgelöst. Bei pushLOG®, das sich für sperrige Artikel anbietet, durch Drücken eines Bestellknopfs. Bei reachLOG® erfolgt die Bestellauslösung über Sensoren, die den Füllgrad eines Behälters "abgreifen". weightLOG® hingegen knüpft direkt am Gewicht des im Behälter befindlichen Materials an, welches durch Sensoren, die sich direkt im Behälter befinden, ermittelt wird. Bei dropLOG® erfolgt die Bestellauslösung durch Einwurf eines leeren Behälters in eine Box und bei parkLOG, in dem ein Behälter auf einer Matte, die sich i.d.R. auf dem obersten Regalboden befindet, abgelegt wird. moveLOG steht für eine Bedarfsauslösung in Form der sogenannten "Pulkerfassung". Durch Passieren eines Tors bzw. Gates mit mehreren Behältern, die sich z.B. auf einem Wagen oder einer Palette befinden, wird der Bedarf gleichzeitig für alle Behälter ausgelöst. Mit diesen neuen Systemen, die auch kombiniert zum Einsatz kommen können, werden heute und in Zukunft alle Anforderungen an moderne Kanbansysteme erfüllt.

Große Herausforderung für die Entwicklung

Die Herausforderung für Unternehmen wie Keller & Kalmbach besteht heute nicht mehr nur alleine in der Produktkompetenz sowie der Lager- und Lieferfähigkeit, sondern zunehmend auch in der technologischen Kompetenz, die die Grundlage für die Entwicklung und den laufenden Betrieb von Logistiksystemen bildet.

Neben der Funktechnologie spielen bei den neuen Systemen auch Aspekte wie Sensorik und Energieeffizienz eine entscheidende Rolle. So basiert die Funktechnologie auf der in der Industrie bewährten RFID-Technologie, die nun aber um die Near-Field-Communication (NFC) ergänzt und die  "low energy" Datenübertragung verbessert wurde. Dies ermöglicht einen 10 Jahre energieautonomen Betrieb der Systeme.

Die NFC-Technik, die meist aus dem privaten Umfeld in Form von Lösungen für Micropayment bekannt ist – also der bargeldlosen Zahlungen kleiner Beträge – wird von Keller & Kalmbach u.a. zur schnellen "Verheiratung" von Etikett und Behälter eingesetzt. Dies ermöglicht schnelle und kundenspezifische Artikelwechsel, ohne dass hierbei eine Abstimmung mit Keller & Kalmbach (oder mit anderen Lieferanten) erfolgen muss, da mit Anbringen des neuen Etiketts eine automatische Meldung des geänderten Behälterinhalts erfolgt. Durch NFC und low energy gewährleisten die neuesten Systeme nicht nur die bidirektionale Versendung der Daten, sondern ein energieautonomes Arbeiten.

Auch im Bereich der Sensorik wurde ein entscheidender Durchbruch erzielt. Waren die bisherigen Wiegesysteme vor allem teuer und durch deren Ungenauigkeit aufgefallen, so ermöglicht nun beispielsweise weightLOG® ganz neue Möglichkeiten. Die Wiegezellen, die nicht mehr im Regal, sondern direkt im Behälter verbaut sind, führen zu maximaler Flexibilität und dies mit einer Messgenauigkeit, die bisher unerreichbar schien.
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