LogiMAT 2018: Die KAUP GmbH & Co. KG präsentiert die Anbaugeräte-Zukunft

Aschaffenburg, (PresseBox) - PKW werden immer häufiger als Elektro- und als Hybrid-Version angeboten. Flurförderzeuge ebenso. Warum also bei Anbaugeräten nicht den gleichen Weg gehen? Das hat sich die KAUP GmbH & Co. KG (KAUP) gefragt und zeigt deshalb auf der 16. LogiMAT vom 13. bis 15. März zwei Anbaugerätemodelle, die eben diesen Weg gehen – nämlich einen elektrischen.

Highlight wird dabei sicherlich das vollständig elektrisch angetriebene Zinkenverstellgerät mit patentierter Steuerung sein, das KAUP als einsatzfähige Studie präsentiert. „Wir wollen damit zeigen, was möglich ist“, kommentiert KAUP-Geschäftsführer Holger Kaup die Neuentwicklung. Dieses Anbaugerät verzichtet komplett auf Hydrauliköl, denn KAUP ist es gelungen, alle bekannten Funktionen eines Zinkenverstellgerätes elektrisch umzusetzen. Zudem können Seitenschub und Position der Gabelzinken absolut genau definiert und angesteuert werden. Damit ist es möglich, dass die Steuerung des Anbaugeräts komplett über das Trägergerät – also das Flurförderzeug – erfolgen kann. Gleichzeitig erhält das Flurförderzeug zu jeder Zeit eine Rückmeldung über die genaue Position des Anbaugeräts oder der Gabelzinken. Damit eröffnen sich gemäß dem diesjährigen LogiMAT-Motto „Intralogistik aus erster Hand: Digital – Vernetzt – Innovativ“ vielfältige neue Einsatzmöglichkeiten. Und um schon einmal ein ‚Gefühl‘ für dieses neuartige Anbaugerät zu bekommen, können es Besucher in Stuttgart eigenhändig testen.

Schwestermodell mit elektrischer Einstellung des integrierten Seitenschubs
Das Schwestermodell hingegen ist keine Studie mehr. Es ist vielmehr eine Art ‚Hybrid-Version‘ mit patentierter Steuerung. Dafür greift es einzelne Elemente des vollelektronischen Anbaugeräts auf und basiert auch auf dem bewährten Zinkenverstellgerät der Modellreihe T160B mit integriertem Seitenschub. Der große Unterschied aber: Es ist sofort lieferbar! Denn es wird weiterhin hydraulisch angetrieben – aber über eine SPS elektronisch gesteuert. Die bekannten Funktionen Seitenschub und Zinkenverstellung können über eine offene Schnittstelle sogar in die Steuerung des Flurförderzeugs integriert werden. Und diese Funktionsweise, die auch bei anderen KAUP-Modellreihen realisierbar ist, bringt zahlreiche Vorteile. Beispielsweise steht der maximal zulässige Seitenschub jederzeit zur Verfügung, sodass die maximal mögliche Resttragfähigkeit immer genutzt werden kann. Gleichzeitig ist der zulässige Seitenschub sogar an die Hubhöhe anpassbar: also je höher das Anbaugerät desto geringer der Seitenschub. Dies ist unter anderem ein wichtiger Faktor bei der Be- und Entladung von Containern. Während der komplette integrierte Seitenschub am Boden noch zur Verfügung steht, verringert sich dieser je mehr das Anbaugerät angehoben wird. Auch der maximal verfügbare Seitenschub an sich oder voreingestellte Seitenschübe und Öffnungsbereiche sind mit dieser Steuerung ganz individuell festlegbar.

KAUP mit vergrößertem Messestand
Der Aschaffenburger Anbaugerätehersteller hat seine Standfläche gegenüber dem Vorjahr noch einmal vergrößert. Auf etwa 130 Quadratmetern präsentiert er sich nun in der neuen Halle 10. „Die LogiMAT wird für die Branche immer wichtiger“, sagt Holger Kaup. „Sie ist 2018 unsere größte Messebeteiligung“, so Holger Kaup weiter „und deshalb ist auch unser Anspruch, dass wir uns entsprechend präsentieren.“

Viele Innovationen und Neuerscheinungen, ein etwa 130 Quadratmeter großer Messestand und zahlreiche Kontaktmöglichkeiten. Eine Menge Gründe also, um KAUP auf der LogiMAT 2018 vom 13. bis 15. März in Halle 10 auf Stand F07 zu besuchen.

Kaup GmbH & Co. KG

Die KAUP GmbH & Co. KG hat ihre Wiege im Aschaffenburger Stadtteil Leider. Eine dort 1894 gegründete Schmiede, die sich auf Reparaturen im Bereich der Flussschifffahrt und an Krananlagen spezialisiert hatte, ist der Vorläufer des heutigen Unternehmens.

Seit 1962 entwickelte sich die KAUP GmbH & Co. KG unter dem Motto "Die Hände Ihres Staplers" zu einem der weltweit führenden Anbieter für Gabelstapleranbaugeräte, stationäre Materialhandhabungsanlagen und Container-Spreader. Das Unternehmen produziert heute mit etwa 800 Mitarbeitern weltweit jährlich ca. 40.000 Geräte und erzielte dabei im Jahr 2017 einen Umsatz von ca. 100 Mio. EUR.

KAUP arbeitet mit allen Gabelstaplerherstellern und -händlern zusammen, die die Anbaugeräte zusammen mit deren Produkten vertreiben. Produziert wird in Aschaffenburg und im chinesischen Xiamen für den asiatischen Markt.

Das Unternehmen ist mit zwölf Niederlassungen und 18 unabhängigen Repräsentanten in 33 Ländern vertreten. Alle weiteren Länder werden direkt von der Exportabteilung aus dem Stammhaus betreut, die gleichzeitig die Repräsentanten unterstützt.

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