Transferpreis für hocheffiziente Diodenlaser aus Jenoptik-Kooperation.

Das Ferdinand-Braun-Institut erhielt den Transferpreis 2012 für besonders leistungsfähige Diodenlaser für die Materialbearbeitung. Das Institut arbeitet eng mit der Jenoptik-Sparte Laser & Materialbearbeitung zusammen.

(PresseBox) ( Jena, )
Im Rahmen der Fachmesse Laser Optics Berlin wurde ein Forschungsteam des Ferdinand-Braun-Instituts, Leibniz-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) am 19. März 2012 mit dem Transferpreis WissensWerte ausgezeichnet. Das FBH kooperierte beim prämierten Projekt zur Entwicklung von Diodenlasern für die Materialbearbeitung eng mit der JENOPTIK Diode Lab GmbH in Berlin-Adlershof und sicherte so den schnellen Transfer der Forschungsergebnisse in ein industrielles Umfeld. Der Transferpreis ist mit 50.000 Euro dotiert und wurde vom Förderverein der Technologiestiftung Berlin e.V. verliehen.

Das Team um den Physiker Dr. Götz Erbert entwickelte eine neue Generation von Diodenlasern für leistungsstarke Lasersysteme in der Materialbearbeitung. Die Diodenlaser basieren auf einem Einzelemitter und liefern derzeit eine typische Ausgangsleistung von etwa 10 Watt. Um die Leistungsfähigkeit der Lasersysteme zu steigern, reicht es jedoch nicht, die Ausgangsleistung der Diodenlaser zu erhöhen. Stattdessen müssen der Wirkungsgrad der Umwandlung von elektrischer in optische Leistung sowie die Strahlqualität des einzelnen Diodenlasers eines solchen Lasersystems verbessert werden.

Auf Basis neuer Designs hat das FBH nun Diodenlaser entwickelt, bei denen deutlich weniger Energie als üblich verloren geht, ohne dass sich die Strahlqualität verschlechtert. Die neuen Diodenlaser des FBH erreichen einen Wirkungsgrad von 63 Prozent bei einer Ausgangsleistung von 12 Watt. Angestrebt werden 15 bis 20 Watt mit gleichbleibender Effizienz und Strahlqualität.

Mit dem Jenoptik-Konzern verbindet das FBH eine langjährige und intensive Kooperation, vor allem über die 2002 gegründete JENOPTIK Diode Lab GmbH. Jenoptik erweitert derzeit ihre Halbleiter-Laserproduktion am Standort Berlin-Adlershof. Ab 2013 wird sich die Fertigungskapazität mehr als verdoppeln.

Jena/Berlin, 22. März 2012
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.