Bosch und ITK Engineering gründen neues Portal "freelancernetwork"

Bosch und ITK Engineering gründen neues Portal "freelancernetwork"
(PresseBox) ( Ruelzheim, )
Als eines der ersten Unternehmen bietet Bosch hochqualifizierten Freelancern mit dem Online-Marktplatz freelancernetwork die Möglichkeit, schnell und unkompliziert an eigene innovative Projekte zu kommen. Entwickelt haben die Plattform ITK Engineering und die Co-Innovation-Community Connectory.

Zum Telefonhörer greifen, in sozialen Netzwerken recherchieren oder sich auf Messen vernetzen - es gibt viele klassische Wege, wie Freelancer versuchen, neue Kunden und Aufträge an Land zu ziehen. Dieses Klinken-Putzen ist aufwendig, kostet viel Zeit und ist weitgehend analog. Als Freiberufler wird es jedoch immer wichtiger, den nächsten passenden Job schnell, flexibel und vor allem digital zu finden. Ein neuer digitaler Marktplatz soll nun helfen. Auf der Plattform freelancernetwork erhalten hochqualifizierte Freelancer direkten und kostenlosen Zugang zu aktuell verfügbaren Projekten aus der Bosch-Gruppe. Gesucht werden Fähigkeiten in Bereichen wie Anwendungssoftware, Cloud-Anwendungen, Cyber Security, Data Analytics, Embedded Systems, Funktionale Sicherheit, künstliche Intelligenz, Systemarchitektur, User Experience oder auch Web- und Mobilanwendungen. Das Portal bietet die Möglichkeit, nach spannenden Projekten zu suchen und sich mit Projektverantwortlichen direkt auszutauschen und zu vernetzten (https://freelancer.technology).

Fachexperten und Projektleiter finden zueinander - schnell und effizient

Entwickelt haben diesen digitalen Service zwei Partner aus der Bosch-Gruppe: Connectory und ITK Engineering. Connectory ist Co-Innovation-Community und Ökosystem zugleich: Sie begann mit dem Bau physischer Co-Creation-Spaces auf der ganzen Welt, um ein interdisziplinäres IoT-Ökosystem zu etablieren und bietet seit Kurzem auch verschiedene digitale Lösungen an. Die 100-prozentige Bosch-Tochter ITK Engineering GmbH ist ein international tätiges Technologieunternehmen, das neben maßgeschneiderter Beratung und Entwicklungsunterstützung Systemlösungen in den Bereichen Software Engineering, Embedded Systems und modellbasierte Entwicklung liefert. Mit dem neu gegründeten freelancernetwork ist Bosch somit eines der ersten Unternehmen weltweit, das externen Experten einen direkten Zugriff auf seine interne Projektewelt ermöglicht. Passen Auftrag und Profil zueinander, kommen Freelancer so an attraktive Aufträge und sparen sich so den Umweg über eine Vermittlungsagentur.

"Unsere heutige Arbeitswelt befindet sich in einem fundamentalen Wandel", sagt Martin Kröger, Gründer und Leiter von The Connectory l Digital Solutions. "Wir sehen einen stark steigenden Bedarf an kurzfristigen, flexiblen und teils hochspezialisierten Dienstleistungen - und genau hier setzen wir an. Mit unserem freelancernetwork bringen wir hochqualifizierte Fachkräfte schnell und effizient mit unseren Projektleitern zusammen".

Kostenlose und unkomplizierte Teilnahme für Freelancer

"Weltweit starten bei Bosch täglich neue Projekte, für die wir regelmäßig die Expertise von außen hinzuziehen", sagt Dennis Böcker, Leiter von Global IoT Innovation bei Bosch und Gründer der Connectory Spaces und Innovation Netzwerkes. "Unsere Herausforderung ist es, unkompliziert den idealen Freelancer genau dann zu finden, wenn man ihn braucht und schnell in das Projekt einzubinden.

Das freelancernetwork ist die ideale Plattform, damit beide Seiten künftig schnell zusammenfinden. Das ist eine großartige Ergänzung zum Service-Portfolio der Connectory". Interessierte Freelancer können derzeit aus rund 40 Bosch-Projekten wählen. Diese kommen von 14 verschiedenen Bosch-Geschäftsbereichen, Tochtergesellschaften und strategische Projektteams. Mittlerweile wächst die Anzahl der angebotenen Projekte täglich. Zudem soll die Plattform künftig weltweit angeboten werden. Für Anfang 2022 ist beispielsweise der Launch in Japan und China geplant.

Qualitätskontrolle spielt auf dem Portal eine große Rolle. So wird jeder Freelancer nach Abschluss eines Projekts vom Kunden beurteilt. Durch positive Bewertungen, die Anzahl und die Qualität abgeschlossener Projekte kann er zu einem höheren Level aufsteigen und sich für Kunden attraktiver machen.

Kombination von Freelancern mit Experten von ITK Engineering

Bei besonders komplexen Projekten bietet die Plattform einen weiteren Vorteil: Projektteams können nicht nur mit Mitgliedern aus dem Freelancer-Pool besetzt werden, sondern auch mit der langjährigen Expertise von rund 1.300 Mitarbeitenden der ITK Engineering ergänzt werden. "Der Launch des Freelancer-Netzwerks ist ein wichtiger Meilenstein der digitalen Dienstleistungen, die ITK Engineering im Bereich Software- und Systementwicklung bietet", sagt Kröger.

Dabei ist die Plattform, die ITK Engineering verantwortet und betreibt, nur eines von mehreren digitalen Angeboten. Auf der Webseite http://digitalsolutions.one finden Kunden einen Überblick über die unterschiedlichen Leistungen, die bereits verfügbar sind oder in den nächsten Monaten auf den Markt kommen: Geplant ist neben einer Plattform für spezialisierte Micro Companies auch ein Studierendenportal für kreative Innovationsentwicklung.

Über die Bosch-Gruppe:

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 395 000 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2020). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2020 einen Umsatz von 71,5 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology, Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen für Smart Home, Industrie 4.0 und Connected Mobility. Bosch verfolgt die Vision einer nachhaltigen, sicheren und begeisternden Mobilität. Mit seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen IoT-Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten. Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen und Produkte für das vernetzte Leben, die entweder über künstliche Intelligenz (KI) verfügen oder mit ihrer Hilfe entwickelt oder hergestellt werden. Mit innovativen und begeisternden Produkten sowie Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der Menschen. Bosch bietet "Technik fürs Leben". Die Bosch-Gruppe umfasst die Robert Bosch GmbH sowie ihre rund 440 Tochter- und Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs-, Entwicklungs- und Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Mit ihren weltweit mehr als 400 Standorten ist die Bosch-Gruppe seit Frühjahr 2020 CO2-neutral. Basis für künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch beschäftigt weltweit rund 73 000 Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung an 129 Standorten, davon etwa 34 000 Software-Entwickler.

Mehr Informationen unter www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.boschpresse.de, www.twitter.com/BoschPresse.

Über Connectory:

The Connectory ist eine globale Innovationscommunity, die Co-Creation und digitale Innovation über Branchen, Länder und Ökosysteme hinweg fördert. The Connectory umfasst fünf physische Räumlichkeiten sowie ein Portfolio von Innovationsdienstleistungen, die virtuell und vor Ort angeboten werden. Die fünf physischen Connectory-Räume sind in Chicago/USA, Guadalajara/Mexiko, Stuttgart/Deutschland, Shanghai/China und Curitiba/Brasilien. Sie sind Teil dynamischer Innovationsökosysteme, die sich durch modernste Technologie und Sicherheit, Expertenprogrammierung und Mentoring von führenden Experten im AIoT-Umfeld auszeichnen. The Connectory ist aber mehr als ein Co-Working-Space und bietet Partnern ein Portfolio von Co-Creation-Modellen, die Zusammenarbeit, Vernetzung, Problemlösung und eine neue Arbeitsweise im Zeitalter der Konnektivität fördern. Seit Kurzem umfasst das Angebot auch den Bereich Digital Solutions mit professionellen digitalen Engineering- und Softwareentwicklungsplattformen, die auf fortschrittlichen Kollaborationsmodelle basieren.

www.theconnectory.com
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