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Pressemitteilung BoxID: 204515 (itemis AG)
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itemis beteiligt sich an EU-Forschungsprojekt zu serviceorientierter Architektur (SOA)

EU und acht europäische Wirtschafts- und Forschungspartner entwickeln Qualitätsvorhersage für SOA-Projekte

(PresseBox) (Lünen/Pforzheim, ) itemis, ein führender IT-Dienstleister für modellbasierte Software-Entwicklung (MDSD), baut seine Aktivitäten auf dem Gebiet SOA weiter aus und beteiligt sich an einem dreijährigen EU-Forschungsprojekt. Bei dem Projekt wird ein Verfahren für die Umstellung von Software auf serviceorienterte Architekturen entwickelt. Dabei geht es auch um die Auswirkungen auf Dienstgüte und Wartbarkeit der Softwaresysteme nach der Umstellung auf SOA. itemis gehört neben sieben Partnern aus fünf verschiedenen Ländern zur Gruppe ausgewählter Markt- und Technologieführer, die ihre SOA-Kompetenzen im Rahmen des Forschungsprojektes »Quality Impact Prediction for Evolving Service-oriented Software« (Q-ImPrESS) bündeln. EU und Forschungspartner investieren knapp 5 Millionen Euro in das Projekt.

Q-ImPrESS ist Teil des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms und umfasst die Bereiche der Informations- und Kommunikationstechnologie. Es werden hierbei Finanzierungsmittel für die Arbeit im Bereich Dienst- und Software-Architekturen, -Infrastruktur und –Technik bereitgestellt. Ausgewählte Forschungsgebiete werden mit der Zielsetzung unterstützt, die EU als weltweit führende Kraft auf diesen Gebieten zu etablieren. Die Hauptinnovation dieses Projektes, das vom »FZI – Forschungszentrum Informatik« in Karlsruhe koordiniert wird, besteht im Zusammenführen des Verfahrens zur Dienstgütevorhersage und einer Wartbarkeitsbewertung von in Planung befindlichen serviceorientierten Architekturen mit einem Software-Sanierungsverfahren. Dank des neuartigen Ansatzes der Koppelung der Qualitätsbewertung mit der Software-Sanierung, erreichte das Projekt die Spitze der europäischen IKT-Forschung im Bereich Dienst- und Software-Architekturen, -Infrastruktur und -Technik.

Mit den Partnern ABB, Softeco Sismat, Ericsson Nikola Tesla aus der Industrie sowie den wissenschaftlichen Partnern »FZI Karlsruhe“, der schwedischen »Mälardalen University«, der italienischen »Politecnico di Milano« und der tschechischen »Karls-Universität Prag«, arbeitet itemis an der Entwicklung des Vorhersageverfahrens mitsamt entsprechender Werkzeuge. Darüber hinaus werden Rahmenempfehlungen für die Einführung von SOA-Systemen erarbeitet, Fallbeispiele aus der Industrie an Demonstratoren dargestellt und eine umfassende Informationssammlung zu SOA aufgebaut. Der Öffentlichkeit stehen bei diesem Projekt alle Informationen zum Vorhersageverfahren, den Open-Source-Werkzeugen sowie den Fallbeispielen zur Verfügung. Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse, Methoden und Werkzeuge sollen es ermöglichen, serviceorientierte Architekturen auch für besonders geschäftskritische Anwendungen einsetzbar zu machen.


»Serviceorientierte Software bietet das Potenzial für Unternehmen, ihre Geschäftsprozesse deutlich flexibler zu gestalten und schneller an sich ändernde Anforderungen und Marktbedingungen anzupassen. Das Risiko, dass bei der Migration qualitätsrelevante Attribute außer Kontrolle geraten, hebelt die Vorteile der Serviceorientierung unter Umständen aus. Deshalb hinken Anwendungen, deren Funktion und Qualität hoch geschäftskritisch sind, noch stark hinterher. Hier wollen wir mit Q-ImPrESS Sicherheit schaffen und die Migration mit Werkzeugen unterstützen. Die Mitarbeit von itemis war von Beginn an eine wichtige Bereicherung für das Projekt, da itemis Kompetenzen aus den Bereichen SOA und modellbasierter Software-Entwicklung gebündelt einbringen konnte«, so Prof. Dr. Ralf Reussner, Direktor am FZI.

»Wir sehen den Nutzen und das große Potenzial dieses Projektes und freuen uns sehr, an einer solch innovativen Forschung aktiv mitwirken zu können. Wir steuern hierbei das Know-how aus unseren Hauptwirkungsfeldern wie der serviceorientierten Architektur, der modellbasierten Software-Entwicklung sowie den auf Open Source basierenden Werkzeugketten nutzbringend bei. Die bei Q-ImPrESS entwickelte Methodik könnte nach erfolgreichem Projektverlauf zu einem Produkt weiterentwickelt werden, um dann in die industrielle Anwendung überführt zu werden«, so Achim Baier, itemis-Geschäftsführer Standort Pforzheim.

itemis AG

Über itemis
Die itemis AG, die ihren Stammsitz in Lünen hat, ist ein unabhängiges IT-Beratungsunternehmen. Die Gesellschaft wurde im Jahr 2003 gegründet und beschäftigt mittlerweile 200 Mitarbeiter an mehreren Standorten in Deutschland sowie in Frankreich und der Schweiz.

Produkt und Markt
Die itemis AG ist ein branchenneutraler Technologieführer im Bereich der automatisierten Softwareentwicklung. Sie bietet Softwareentwicklungswerkzeuge und Dienstleistungen für die Märkte Unternehmensanwendungen und eingebettete Systeme an.

Auszeichnungen
Die itemis AG hat für ihre Leistungen das Gütesiegel »TOP 100« erhalten und gehört damit zu den fünf innovativsten Unternehmen im deutschen Mittelstand. In der Kategorie »Innovationsförderndes Top-Management« belegte das Unternehmen den ersten Rang.
Des Weiteren wurde die itemis AG als Top-Arbeitgeber ausgezeichnet und landete auf dem ersten Platz in der Kategorie »Mitarbeiterentwicklung & -perspektive«. Insgesamt wurde sie Achter in der »TopJob«-Gesamtwertung.
Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Dortmund hat die Vorstände Wolfgang Neuhaus und Jens Wagener im Mai 2009 als erfolgreiche Existenzgründer mit dem »Silbernen Merkurstab« ausgezeichnet.

Weitere Informationen zum Unternehmen und zu den aktuellen Forschungsprojekten erhalten Sie unter www.itemis.com sowie unter http://twitter.com/itemis
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