Streaming und IPTV per LTE: Alltagstauglichkeit der LTE-Heimtarife im Test

IPTV-Anbieter.info testete, inwieweit sich LTE- und 5G-Heimtarife als TV-Anschluss eignen

Test: 4G oder 5G für TV-Streaming geeignet oder nicht?
(PresseBox) ( Leipzig, )
Kann man auch ohne kabelgebundene Breitbandzugänge über das Internet Fernsehen? Ist Streaming über DSL-Ersatztarife per LTE/5G geeignet als TV-Anschluss? Dieser Frage ist das Informationsportal IPTV-Anbieter.info in einem Test nachgegangen.

Gemäß dem letzten Breitbandreport des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur[1], verfügen im ländlichen Raum bislang gerade einmal 73,1 Prozent über einen Zugang zum Internet mit mehr als 16 MBit/s. Vielerorts wird Verbrauchern damit noch der Zugang zu modernen Streamingdiensten verwehrt. Stationäre LTE-Tarife versprechen hier eine einfache und günstige Lösung mit bis zu 500 MBit/s. Doch in wie weit sind diese Angebote in der Praxis tauglich für Streaming und IPTV?

Um diese Frage zu beantworten, hat die Redaktion von IPTV-Anbieter.info zunächst in mehreren Messungen ermittelt, welcher Streamingdienst wieviel Datenvolumen pro Stunde verbraucht – abhängig von der Qualität (HD/4K). Unterteilt wurde dabei in Streaming-TV Anbieter, welche das reguläre, lineare Programm übertragen ebenso Streaming-Videodienste für Serien und Filme wie Netflix.

In HD-Qualität fallen im Schnitt 2-3 Gigabyte pro Stunde an. Zattoo beanspruchte sogar 3,7 GB stündlich. In Ultra HD verdoppelt sich das benötigte Kontingent. Bei Netflix in 4K müssen so z.B. gut 7 GB je Sunde eingeplant werden. Wichtig wird dies, falls man einen DSL-Ersatztarife per Funk mit begrenztem Datenvolumen bucht, beispielsweise 250 GB monatlich.

Folgend wurde mit einem typischen Szenario in Stadt und Land getestet, wie gut die Empfangswerte und Datenübertragungsraten ausfallen. Immer für alle drei getesteten Anbieter: Der „Gigacube“ von Vodafone, die „O2 Homebox“ sowie der „Speedbox“ Tarif von der Deutschen Telekom.

Das überraschende Ergebnis: Auch unter relativ widrigen Bedingungen im ländlichen Raum und ohne Zusatzantenne, konnte über die Streaming-TV Anbieter problemlos mit allen drei Lösungen ferngesehen werden. Erst wenn die Datenrate in den Abendstunden einmal temporär unter 6-8 MBit zu fallen droht, können Bildaussetzer entstehen. Gerade im dörflichen Raum, wo sich alle Nutzer oft einen Funkmast teilen, ist dies leider oft zu beobachten.

Bei guten Empfangsbedingungen hingegen, waren keinerlei Unterschiede bei Bild und Ton zu einem leistungsstarken Kabelanschluss festzustellen.

Alle weiteren Infos und Ergebnisse hier auf https://www.iptv-anbieter.info/testberichte/mobilfunk/iptv-ueber-lte.html

[1] https://www.bmvi.de/...
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