Intelligente Herstellung von XXL-Produkten

Intelligente Produktion: Bestehende Anlagen werden häufig durch Retrofit nachgerüstet und modernisiert. (Quelle: Pixabay.com, CC0 Creative Commons - Kein Bildnachweis nötig) (PresseBox) ( Hannover/Augsburg, )
Hersteller von Windenergieanlagen, Schiffen oder anderen großskaligen Produkten stehen häufig vor besonderen Herausforderungen bei der Fertigung ihrer Produkte. Unter dem Begriff Industrie 4.0 zusammengefasste Maßnahmen wie Robotik, innovative Datenauswertungen und intelligente Vernetzung sind bei der Herstellung von XXL-Produkten noch nicht etabliert. Diese Themen und die damit verbundenen Chancen werden daher beim kommenden Treffen des Arbeitskreises XXL-Produkte auf die Agenda gesetzt. Die Veranstaltung findet am 28. Mai 2019 bei der KUKA Aktiengesellschaft in Augsburg statt. Auch Nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen.

„Industrie 4.0 — Intelligente Herstellung von XXL-Produkten“ ist das Leitthema des Arbeitskreistreffens, das vom Institut für Integrierte Produktion Hannover (IPH) gGmbH organisiert wird. Erstmals geht es bei einem Treffen des Arbeitskreises XXL-Produkte (AKXXL) um die intelligente Produktion und darum, wie bestehende Anlagen dank Retrofit beispielsweise mit Sensoren nachgerüstet werden, um die Kommunikation mit intelligenten Maschinen zu gewährleisten. In Fachvorträgen sprechen Experten unter anderem darüber, wie die intelligente Datenkommunikation für großskalige Produkte funktioniert. Die Mitglieder des AKXXL diskutieren außerdem über neue Ansätze für die XXL-Produktion in der Luftfahrt sowie über Industrieroboter als Bearbeitungsmaschine für Großbauteile aus Kunststoff. Gastgeber ist die KUKA Aktiengesellschaft in Augsburg, deren Besichtigung am Nachmittag auf dem Tagesprogramms steht.

Zu den Mitgliedern des Arbeitskreises zählen sowohl kleine und mittlere Unternehmen als auch Großkonzerne. Als überregionales Kooperationsnetzwerk richtet sich der AKXXL unter anderem an die Hersteller und Zulieferer von Flugzeugen, Spezialfahrzeugen, Förderanlagen, Schiffen und Windenergieanlagen. Da es sich in vielen Forschungsprojekten ebenfalls mit XXL-Produkten beschäftigt, hat das IPH den Arbeitskreis 2010 ins Leben gerufen. So hat das Institut unter anderem eine Fernüberwachung für Schiffsgetriebe entwickelt und den schnellen, günstigen und umweltfreundlichen Abbau von Windenergieanlagen maßgeblich vorangetrieben.

Bei den zweimal pro Jahr stattfindenden Arbeitskreistreffen können sich die Mitglieder branchenübergreifend über ihre aktuellen technologischen oder organisatorischen Fragestellungen austauschen und gemeinsam mit anderen Unternehmen Lösungsansätze entwickeln. Denn egal, was ein Unternehmen herstellt – die Herausforderungen bei großen oder komplexen Produkten sind ähnlich und lassen sich gemeinsam leichter lösen als im Alleingang. Neue Mitglieder können jederzeit dem Arbeitskreis beitreten oder unverbindlich an einem der Treffen teilnehmen. Das erste Treffen ist kostenlos, anschließend kostet eine Mitgliedschaft 750 Euro pro Jahr.

Das nächste Arbeitskreistreffen findet am 28. Mai 2019 von 9:00 bis 16:00 Uhr bei der KUKA AG statt. Anmeldungen zur Veranstaltung sind bis zum 16. Mai 2019 unter www.xxl-produkte.net möglich. Veranstaltungsort ist die KUKA Aktiengesellschaft, Zugspitzstraße 140, 86165 Augsburg. Am Vorabend laden die Veranstalter alle interessierten Teilnehmer zu einem gemeinsamen Abendessen ein.
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