Nach Angaben von Interxion lassen sich durch die Fernüberwachung rund ein Drittel aller Probleme lösen, bevor sie ernsthafte Schwierigkeiten bereiten. So überwacht SMS beispielsweise die verfügbaren Plattenkapazitäten: Werden die festgelegten Grenzwerte überschritten, schlägt der Service rechtzeitig Alarm, so dass zusätzliche Festplatten in Betrieb genommen werden können. Ohne Überwachung hätte sich die Performance der gesamten IT aufgrund des Kapazitätsengpasses sukzessive verschlechtert bis zum völligen Stillstand, wenn kein Platz mehr frei ist.
Der Interxion-Service misst kontinuierlich Parameter wie die Verfügbarkeit von URLs und Ports, Server und Betriebssystemleistung und erstellt Statistiken über die Netzwerkkomponenten. Die Experten von Interxion helfen sowohl bei der Festlegung angemessener Grenzwerte für den "automatischen Alarm" als auch bei der Überprüfung und Verfeinerung der Parameter. Im Alarmfall wird eine zuvor festgelegte Eskalationsprozedur durchlaufen. Diese reicht von der Information des Kunden per Telefon, E-Mail oder SMS bis hin zur Fehlerbehebung per Fernwartung.
Der neue Sicherheitsdienst kann alle für den IT-Betrieb erforderlichen Systemkomponenten überwachen. Dazu gehören Server und Betriebssystemleistung (Windows, Solaris und Linux), E-Mail- und Internet-Services, Port-Verfügbarkeit, Log-Files, Windows- und Unix-Prozesse, SNMP-Devices einschließlich Einstellungen von Speicherparametern, Oracle- und SQL-Server-Leistung sowie Windows-Anwendungen bei Internet Information Server und Microsoft Exchange. Die Darstellung der gesamten Systemleistung erfolgt in einem Webportal, auf das der Anwender über eine 128-Bit-Verschlüsselung selbst zugreifen kann. Es ermöglicht den Vergleich aller Elemente mit festgelegten Service Level Agreements (SLA) und die Identifizierung von Problembereichen. Der Anwender kann im Portal nicht nur den Status der Systeme in Echtzeit einsehen, sondern auch die periodischen Überwachungsnachweise der Systemleistung.
Die Interxion-Überwachungstechnologie kommt ohne Spezialsoftware oder Agents auf den einzelnen Geräten aus. Es wird lediglich ein Softwaretool namens Remote Service Monitor auf einem Server der zu überwachenden Infrastruktur installiert, das mit allen anderen Komponenten im Netzwerk kommuniziert. Durch dieses Verfahren werden die Wartungsarbeiten und die damit verbundenen Ausfallzeiten minimiert. Interxion berät bei der Einrichtung der für die Kontrolle erforderlichen Komponenten und sorgt für die fachgerechte Implementierung.
Im European Service Center (ESC) von Interxion stehen Ingenieure und Softwarespezialisten an 365 Tagen im Jahr rund um die Uhr zur Verfügung, um bei Schwierigkeiten reagieren zu können. Wird der Alarm ausgelöst, setzen die Experten alles daran, so rasch wie möglich die Leistungsfähigkeit des Systems wiederherzustellen und die Ausfallzeit zu minimieren - tagsüber und nachts.
"Die IT-Spezialisten des Kunden können sich wieder auf ihre Kernaufgaben konzentrieren, statt mit einem selbst organisierten Notfalldienst teure Arbeitsstunden sozusagen in Wartestellung zu verbringen", sagt Peter Knapp, Geschäftsführer der Interxion Telecom GmbH.
Interxion sieht sich prädestiniert als Anbieter von IT-Sicherheitsservices. Das Unternehmen betreibt in Frankfurt am Main das Hochsicherheitszentrum, in dem der Verband der deutschen Internetwirtschaft den zentralen deutschen Internetknoten DE-CIX betreibt. Über 85 Prozent des deutschen Internetverkehrs hängt davon ab, dass die Sicherheitsvorkehrungen von Interxion nicht versagen. Bislang ist es noch nie zu einem Ausfall gekommen.