Plastikabfälle im Rhein von Universität Basel und Intertek ausgewertet

„Scientific Reports“ veröffentlicht Ergebnisse und bewertet Art und Konzentration des im Rhein gefundenen Mikroplastiks

(PresseBox) ( Leinfelden-Echterdingen, )
Basel - Intertek, ein führender Anbieter von Qualitäts- und Sicherheitslösungen für eine Vielzahl an Branchen weltweit, schloss gemeinsam mit Forschern der Universität Basel eine Studie zur Bewertung von Plastikabfällen im Rhein ab. Die kürzlich in „Scientific Reports“ veröffentlichte Studie stellt die erste wissenschaftliche Untersuchung von Mikroplastik über die Gesamtlänge eines großen Flusses dar.

Winzige Kunststoffpartikel mit einem Durchmesser von weniger als fünf Millimetern - bekannt als Mikroplastik - sind in fast allen Flüssen, Seen und Meeren zu finden. Sie können durch Fragmentierung von Kunststoffabfällen, als Zwischenprodukt bei der Kunststoffproduktion oder als kleine Kügelchen aus Körperpflegeprodukten auftreten. Forscher der Universität Basel entnahmen zahlreiche Proben aus dem Rhein und arbeiteten mit dem Baseler Intertek-Labor von Intertek, um die Art und Konzentration des in den Proben gefundenen Mikroplastiks zu ermitteln.

Polymertest-Experten von Intertek entwickelten ein Verfahren zur übersichtlichen Handhabung und Gruppierung der Tausenden von Kunststoffpartikeln, aus denen sich die Proben zusammensetzten, und untersuchten dann die einzelnen Partikel mittels Infrarotspektroskopie.

Dazu Ulrich Walter, Polymertest-Experte bei Intertek: „Gemeinsam mit der Universität Basel setzten wir unsere langjährigen Kenntnisse von polymeren Werkstoffen und Labortests ein, um die Zusammensetzung des im Rhein gefundenen Mikroplastiks zu ermitteln. Wir entwickelten ein Prüfmodell für bestimmte Partikel, um anhand modernster spektroskopischer Methoden die Morphologie und Art des Polymers zu bestimmen. Diese Informationen geben erste Einblicke in den Ursprung und die vorherige Nutzung der Kunststoffe. Dieses Wissen könnte wiederum zur Verringerung der Mikroplastikmengen führen. Die Ergebnisse zeigen, dass diese Mikroplastikpartikel aus den verschiedensten Anwendungen stammen können, wie z. B. Verpackungen, Körperpflegeprodukte, Bürogeräte, Fahrzeugbau und viele andere. Wir planen, die Zusammenarbeit mit der Universität Basel fortzusetzen und sie bei der weitergehenden Charakterisierung des Mikroplastiks und seiner Herkunft zu unterstützen.“

Polymeringenieure, Chemiker und Aufsichtsrechtsexperten von Intertek unterstützen Kunden bei der Identifizierung und Charakterisierung von Polymeren und Kunststoffen und leiten durch erweiterte Analysen, Problemlösungen sowie Pilotanlagen für Spritzgussverfahren, Folienextrusion und Compoundierung die Entwicklung neuer Materialien und Produkte in die Wege.

Weitere Informationen:
Scientific Reports 5, Artikelnummer: 17988 (2015)
Artikel und Supplement on-line verfügbar unter: http://www.nature.com/...
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