"Unsere Vorgabe lautete, ein durchgängiges Filialenwarenwirtschafts- und POS-System zu realisieren, das laufend richtige Lagerstände liefert und die Filialen bei einer eigenverantwortlichen Disposition optimal unterstützt", erklärt der Leiter der IT-Abteilung der SPAR Österreich Andreas Kranabitl. Bisher standen den Filialen nur die Daten vom Vortag zur Verfügung. IMAge hatte sich seit Jahren in den Landesniederlassungen in Slowenien, Ungarn, Tschechien und Kroatien als durchgängige Lösung bewährt, so dass 2005 die Entscheidung zum Einsatz im SPAR-Mutterland Österreich fiel. "Ein Grund dafür war sicher auch die hochperformante Objektdatenbank Caché von InterSystems, die wir von Anfang an als leistungsfähige Basis unserer Software gewählt hatten", erläutert Gerd Karnitschnig, Leiter der internationalen Softwareentwicklung in der ASPIAG.
Nach positiven Feldtests mit mehreren Pilotfilialen werden seit Jahresbeginn alle 740 Filialen mit IMAge ausgestattet. An den vor Ort installierten Filialservern sind die jeweiligen POS-Kassensysteme angebunden, die Warenwirtschaft läuft zentral im Rechenzentrum in Salzburg. Über Intranet können die Markleiter und Substitute auf lokale wie zentrale Funktionalitäten zugreifen, außerdem werden mobile Geräte für die Datenerfassung direkt am Regal unterstützt.
Im nächsten Schritt werden die sieben Maximärkte angebunden, danach folgt die Integration der 53 InterSPAR-Märkte. Für die selbstständigen SPAR-Kaufleute wird der Leistungsumfang der Applikation nochmals erweitert, so dass am Ende allen 1.300 SPAR-Lebensmittelmärkten in Österreich der Zugang zur Warenwirtschaft zur Verfügung steht. "Erneut hat Caché durch seine sprichwörtliche Leistungsfähigkeit und Skalierbarkeit überzeugt", freut sich Rudolf Waldispühl, Country Manager von InterSystems in der Schweiz. "Wir sind stolz, dass SPAR nach einem intensiven Auswahlverfahren für den weiteren Ausbau seiner unternehmenskritischen IT-Anwendungen unserer Technologie und unserem weltweiten Support vertraut. Spezielle Beachtung gebührt dabei dem Lösungslieferanten ASPIAG, der die sehr hohen Anforderungen des SPAR-Konzerns effizient, kostengünstig und mit sehr hoher Kundenzufriedenheit abdecken konnte."
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