Frühwarnsysteme im Fokus: Ali-Rabab Qureshi gewinnt den ICV Newcomer Award 2021

(von links nach rechts): Carmen Zillmer, ICV Geschäftsführung und Vorstandsmitglied; Prof. Dr. Nicole Jekel, Jury-Vorsitzende; Christina Keindorf, Jury-Mitglied; Ali-Rabab Qureshi, Gewinner ICV Newomer Award 2021; Prof. Dr. Utz Schäffer,Hochschul-Betreuer Masterand Qureshi; Ralf Leitermann, Praxis-Betreuer Masterand Qureshi; Helen Denninger, Award-Zweitplatzierte; Niklas Werle, Award-Drittplatzierter; Prof. Dr. Marko Reimer, Hochschul-Betreuer Niklas Werle
(PresseBox) ( Schwerin/Wörthsee, )
Der ICV Newcomer Award 2021 geht an Ali-Rabab Qureshi von der WHU - Otto Beisheim School of Management für seine Masterthesis "Developing an Early Warning System to Improve Proactive Risk Management in Non-Financial Companies". Weitere Auszeichnungen haben die Bachelorarbeiten von Helen Denninger über die agile Gestaltung moderner Budgetierung sowie von Niklas Werle über Shared-Service-Centers erhalten.

Optimale Frühwarnung als Herzensangelegenheit des Gewinners

"Das Konzept der Frühwarnsysteme liegt mir sehr am Herzen", begründet der Erstplatzierte Ali-Rabab Qureshi seine Themenwahl, die er bestätigt sah durch eine weitere Herausforderung: "Es gibt dazu nur sehr wenige praktische Informationen". Dieses Manko hat der Preisträger beseitigt. Mit seiner Masterarbeit ist ihm neben einer spannenden Mischung aus Theorie und Praxis die Entwicklung einer individuellen Methodik gelungen, die ein allgemeingültiges Vorgehen ablöst. Dabei hat Ali-Rabab Qureshi zwei Stränge ausgemacht, welche die erfolgreiche Implementierung eines Frühwarnsystems maßgeblich beeinflussen: das richtige Verständnis für geeignete Indikatoren und die Erkenntnis dafür in der Organisation. Der Award-Gewinner hat deshalb ein Modell entworfen, das die Frage beantwortet, ob eine Organisation für den Einsatz eines Frühwarnsystems bereit ist. Details hat Qureshi - wie auch die weiteren PreisträgerInnen - im Interview mit dem Performance Manager Podcast verraten, zu sehen auf der ICV Website https://www.icv-controlling.com/...

Freude über den Award-Gewinn auch bei thyssenkrupp Steel Europe

Betreut und für den ICV Newcomer Award 2021 eingereicht wurde die preiswürdige Masterthesis zum Risikomanagement von Prof. Dr. Utz Schäffer, Direktor des Instituts für Management und Controlling der WHU - Otto Beisheim School of Management, Vallendar. Die Hochschule hat damit nach den Gewinnen 2018 und 2019 als Erste das Triple bei den Newcomer-Award-Siegen geschafft. Utz Schäffer über den diesjährigen Gewinner: "Das Thema Früherkennung ist wichtiger denn je. Ali-Rabab Qureshi hat in seiner Masterarbeit trotz schwieriger Rahmenbedingungen in der Pandemie eine sehr gute, praxistaugliche Lösung entwickelt. Meinen Glückwunsch und ein großes Dankeschön an Ralf Leitermann von thyssenkrupp Steel Europe für die engagierte Begleitung des Projekts." Ralf Leitermann, der den Masteranden im Unternehmen betreut hat, ist Head of Risk and Internal Control bei thyssenkrupp Steel Europe AG. Seine Erfahrung von mehr als zehn Jahren im Controlling und aus der Etablierung von Risikoidentifikations-, Bewertungs- und Überwachungsprozessen bei thyssenkrupp sind in die Preisträger-Arbeit mit eingeflossen. Den erfahrenen Praktiker hat die Auszeichnung sehr bewegt. Das wurde auch bei der Preisübergabe und der anschließenden gemeinsamen Präsentation am 18. September im Rahmen der ICV Nord-Ost-Tagung in Schwerin deutlich: "Freude und Stolz berühren mich immer noch, wenn ich daran denke, dass die Thesis meines Masteranden und Freundes Ali-Rabab Qureshi mit einer 1 an der WHU - Otto Beisheim School of Management bewertet wurde. Als daraus noch der 1. Platz beim ICV wurde, stieg die Freude nicht nur bei mir, sondern auch in unserem Unternehmen ganz immens."

"Moderne Budgetierung agil gestalten" erreicht den 2. Platz

Platz 2 für den ICV Newcomer Award 2021 geht an Helen Denninger von der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Stuttgart. Sie hatte ihre Bachelor-Arbeit dem Thema "Moderne Budgetierung agil gestalten am Beispiel der Magna PT B.V. & Co.KG" gewidmet. Betreut wurde sie von Prof. Dr. Roman Stoi. Helen Denninger zeigt, wie der Planungsprozess in Zeiten von Digitalisierung und wachsenden globalen Märkten effizient und mehrwertstiftend aufgebaut werden kann. Sie beschreibt eine Toolbox, die dem Umfeld und Geschäftsmodell entsprechend für Unternehmen individualisiert verwendet werden kann. Im Fokus stehen Geschäftsprozesse, vor allem aber Kunde und menschlicher Faktor statt Kostenstellen, Kostenträgern und Kostenartenplanung. "Hervorzuheben ist die intensive und anschauliche Auseinandersetzung mit der praktischen Umsetzung ihrer Thesis - eine Arbeit, die wir als Jury nicht nur interessiert gelesen haben, sondern die uns auch viele Impulse für die eigene Arbeit verliehen hat", lobt Jury-Mitglied Christina Keindorf, Konzerncontrolling Deutsche Bahn, und: "Ich bin gespannt auf Ihre Masterthesis!".

3. Platz für die optimale Integration von Shared Services im Controlling

"Shared-Service-Centers (SSCs) as an Efficiency Driver in Controlling - how to integrate SSCs in Henkel's Finance Function?" erreicht beim ICV Newcomer Award 2021 den 3. Platz. Niklas Werle hat sich dieses Themas angenommen, begleitet von Prof. Dr. Marko Reimer von der WHU - Otto Beisheim School of Management, Vallendar. Werle stellt in seiner Arbeit dar, unter welchen Bedingungen Shared Services, die vor allem von großen Unternehmen gerne genutzt werden, "aber nicht immer Erfolgsgeschichten sind", auch komplexe Controlling-Leistungen erbringen können, fasst Jury-Mitglied Christina Keindorf zusammen. Neben der "beeindruckenden Anzahl an Literaturquellen", die Niklas Werle dabei verarbeitet und zusammengeführt hat, überzeugten die Jury auch die empirischen Use Cases von Henkel, die Erfolgsfaktoren, aber auch Stolpersteine von Shared Services im Bereich des Controllings und seine Einbindung in die Finanzfunktion des Unternehmens anschaulich darstellen. Christina Keindorfs Tipp: "Eine absolute Empfehlung an alle Praktiker, die sich über die optimale strukturelle Integration und Koordination von Shared Services im Controlling Gedanken machen!".

Dank an die Lehrenden für ihre Pflege des Praxisbezugs

Jury-Vorsitzende Nicole Jekel, Professorin an der Beuth Hochschule für Technik, Berlin, bedankte sich bei der Preisverleihung im Rahmen der ICV Nord-Ost-Tagung in Schwerin am 18. September bei allen Studierenden, die sich am Wettbewerb beteiligen. Für den ICV als Sprachrohr und Vertreter der Controlling-Praxis sei der intensive Austausch mit Hochschulen und Ausbildungseinrichtungen enorm wichtig. Mit dem Newcomer Award würdige der ICV deshalb gemeinsam mit den Sponsoren Haufe und Haufe Akademie die Leistung junger Nachwuchskräfte, die bereits während ihres Studiums innovative wissenschaftliche Lösungen für praktische Aufgabenstellungen im Controlling entwickeln.

Jekel bedankte sich auch bei den weiteren Jury-Mitgliedern Solveig Reissig-Thust, Professorin für Controlling an der Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) in Berlin, Gunnar Elbers, Partner der CTCon GmbH Düsseldorf, sowie bei Ute Schröder von den Controlling-Benchmark-Zirkeln - vor allem aber auch bei den Professorinnen und Professoren, welche die Studierenden begleiten. "Für die Controlling-Praxis ist es wichtig, dass sich die Studierenden während ihrer Ausbildung nicht nur mit theoretischen Konzepten und Methoden, sondern auch mit deren praktischer Anwendung und daraus entstehenden Problemen beschäftigen". Genau dafür sorgten die Professorinnen und Professoren mit der Pflege des Praxisbezugs in ihrer Lehre und Forschung.

Einreichungen für den mit insgesamt 4.000 Euro dotierten ICV Newcomer Award 2022 sind bis 15. Mai möglich. Zur Ausschreibung: https://www.icvcontrolling.com/...
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