MEDIDA-PRIX 2007

„megadigitale – mediengestütztes Arbeiten zum Lernen und Lehren an der Goethe-Universität“ gewinnt den mediendidaktischen Hochschulpreis

Das Projekt "megadigitale" der Universität Frankfurt gewinnt den MEDIDA-PRIX 2007 (im Vordergrund: Claudia Bremer und Prof. Dr. Detlef Krömker)
(PresseBox) ( Tübingen, )
Das Hochschulentwicklungs-Projekt „megadigitale – mediengestütztes Arbeiten zum Lernen und Lehren an der Goethe-Universität“ hat das Finale des diesjährigen MEDIDA-PRIX für sich entschieden. Das erfolgreiche Projektteam erhielt am Donnerstagabend (13.9.2007) in Hamburg den mit 100.000 Euro dotierten Preis.

Mit dem MEDIDA-PRIX werden Lehr- und Studiensysteme an Hochschulen sowie Hochschulentwicklungskonzepte ausgezeichnet, die auf besonders beispielgebende und innovative Weise digitale Medien mit fortschrittlicher Didaktik verbinden.

Mit „megadigitale“ setzt die Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt ihre eLearning-Strategie studiumdigitale hochschulweit um. Sie verfolgt damit das Ziel, den Einsatz Neuer Medien zur Verbesserung der Lehr- und Studienbedingungen nachhaltig in der Hochschule zu verankern. Das Projekt verzahnt TopDown mit BottomUp Elementen und integriert zentrale Supportstrukturen mit dezentralen Akteuren in den Fachbereichen, die gemeinsam in einer wachsenden Community kooperieren. Mittlerweile verfügen alle 16 Fachbereiche über eigene eLearning-Konzepte, mit denen sie die jeweiligen fachspezifischen Mehrwerte erschließen. (http://www.megadigitale.de)

Den undotierten Publikumspreis erhielt das Projekt „Psychopathology Taught Online (PTO)“ der Universität Zürich. (http://www.pto.uzh.ch)

Die Ausschreibung des MEDIDA-PRIX erfolgte unter den zwei Einreichungskategorien „Digitale Medien in der Hochschullehre“ und „Hochschulentwicklung mit Digitalen Medien“. 115 Projekte aus dem e-Learning-Bereich an Hochschulen in der Schweiz (22), Deutschland (74) und Österreich (19) bewarben sich bis Ende März um den diesjährigen MEDIDA-PRIX, den mediendidaktischen Hochschulpreis der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft e.V. (GMW), um ihr Innovationspotenzial zu messen.

Die zehn vielversprechendsten von ihnen schafften in einem mehrstufigen Auswahlprozess den Sprung ins Finale, das während der europäischen Fachtagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft an der Universität Hamburg stattfand (12.-14.9.07). Unter dem Motto „Studieren neu erfinden – Hochschule neu denken“ wurde die GMW-Tagung diesjährig in Kooperation mit der Campus Innovation 2007 durchgeführt.

Durch die Verleihung dieses mediendidaktischen Hochschulpreises möchte die GMW die Diskussion um den Einsatz digitaler Medien in der Hochschuldidaktik anfachen und eigene Akzente setzen. Projekte sollen prämiert werden, die erkennen lassen, dass von ihnen eine Wirkung ausgeht, welche die Implementierung multimedialer Lehr- und Studiensysteme nachhaltig voranbringt. Ziel ist es, das Innovationspotenzial der digitalen Medien auch für Reformen an den Hochschulen angemessen zu nutzen.

Der von der GMW jährlich ausgeschriebene und mit 100.000 Euro höchstdotierte Medienpreis in Europa wird in diesem Jahr vom deutschen Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) finanziell ausgestattet. Das großzügige Preisgeld soll zweckgebunden für die weitere Projektentwicklung verwendet werden. In 2008 stiftet das österreichische Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (bmwf) den MEDIDA-PRIX, dessen Finale an der Donau-Universität Krems ausgetragen wird (16.-18.09.08).

Weiterführende Informationen:
www.megadigitale.de
www.medidaprix.org
www.gmw07.de
www.gmw-online.de
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