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Pressemitteilung BoxID: 90269 (inigraphics.net)
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Schlechte Aussichtern fuer Produktfälscher?!

(PresseBox) (Darmstadt, ) Immer mehr Verbraucher gehen Produktfaelschern auf den Leim. Und quer durch alle Branchen werden Unternehmen geschaedigt, weil Faelschungen und Raubkopien ihrer Produkte in Umlauf gebracht werden. Der Science meets Business Workshop "Security Day - Produkte ausser Kontrolle?!", den das Fraunhofer-Institut fuer Graphische Datenverarbeitung IGD am 28. Februar 2007 veranstaltet, stellt moderne Technologien und Werkzeuge vor, die den Faelschern das Leben kuenftig moeglichst schwer machen sollen.

Von der Musik-CD ueber Computerprogramme und Luxus-Artikel bis hin zu klassischen Konsumguetern, nichts ist vor Produktfaelschern oder Raubkopierern sicher. Dass Plagiate der Wirtschaft schaden, ist kein Geheimnis. Die Umsatzeinbussen fuer deutsche Unternehmen sind mit rund 25 Milliarden Euro pro Jahr betraechtlich. Der Schutz unternehmenseigener Produkt- und Markenrechte ist oft ein Kampf gegen Windmuehlen. Verbraucher laesst diese Entwicklung meist kalt - ist es doch praktisch, fuer kleines Geld ein vermeintliches "Marken-Schnaeppchen" zu erwerben. Dass es auch durchaus gefaehrlich sein kann, gefaelschte Produkte zu kaufen, ist vielen Verbrauchern nicht bewusst. Doch was, wenn sich das ueber eine Internetapotheke bezogene Medikament als Billigimitat entpuppt oder der angeblich TUEV-gepruefte Kindersitz bei einem Unfall nicht haelt, was er verspricht?

Welche modernen Informations- und Kommunikationstechnologien koennen Unternehmen beim Schutz ihrer Urheberrechte unterstuetzen oder ihnen dabei helfen, Produktfaelscher ausfindig zu machen? Mit dieser Frage beschaeftigt sich am 28. Februar 2007 der Science meets Business Workshop "Security Day - Produkte ausser Kontrolle?!" am Fraunhofer-Institut fuer Graphische Datenverarbeitung IGD. Die Veranstaltung zeigt moegliche Loesungsansaetze und bietet eine Plattform zum Austausch von Ideen.

Beispielsweise erklaert Martin Gutbrod vom Institut fuer angewandte Lerntechnologien, wie Texte mittels Algorithmen auf ihre Authentizitaet hin ueberprueft und Plagiate ausfindig gemacht werden koennen. Alexander Nouak, Leiter der Abteilung Sicherheitstechnologie am Fraunhofer IGD, praesentiert iDetective, den digitalen Spuerhund, der automatisiert nach Markenfaelschungen im Web fahndet. Dr. Michael Arnold von der Deutsche Thomson-Brandt GmbH spricht ueber Sicherheitstechnologien fuer das digitale Kino der Zukunft. Abgerundet wird die Veranstaltung durch Demonstrationen aktueller Sicherheitsanwendungen aus dem Fraunhofer IGD und seinen Partnerunternehmen.

Das detaillierte Programm mit allen Referenten und ihren Vortraegen sowie ein Anmeldeformular finden Sie im Internet unter www.securityday.net.

Die Teilnahmegebuehr betraegt 90,- Euro. Fuer Journalisten ist die Teilnahme an der Veranstaltung kostenlos, eine Anmeldung ist aber erwuenscht.

Security Day - Produkte ausser Kontrolle?!
Termin: 28. Februar 2007, 10.00 bis ca. 17.00 Uhr
Ort: Fraunhofer-Institut fuer Graphische Datenverarbeitung IGD, Fraunhoferstrasse 5, 64283 Darmstadt

inigraphics.net

Kurzprofil INI-GraphicsNet
Das internationale Netzwerk der Graphischen Datenverarbeitung (INI-GraphicsNet) besteht aus dem Fraunhofer-Institut für Graphische Datenverarbeitung IGD, dem Zentrum für Graphische Datenverarbeitung (ZGDV) e.V., beide in Darmstadt und Rostock, und dem Fachgebiet Graphisch-Interaktive Systeme (GRIS) der Technischen Universität Darmstadt. Weitere Institutionen des Netzwerkes sind das Fraunhofer-Anwendungszentrum für Computergraphik in Chemie und Pharmazie (AGC) in Frankfurt, das Fraunhofer Center for Research in Computer Graphics (CRCG) in Providence, Rhode Island (USA), das Centre for Advanced Media Technology (CAMTech) in Singapur, das Centro de Computação Gráfica (CCG) in Guimarães (Portugal), das Centre for Visual Interaction and Communication Technologies (VICOMTech) in San Sebastian (Spanien), das Institute for New Media Technology (NEMETech) in Seoul (Süd-Korea) und das Center for Advanced Computer Graphics Technologies (GRAPHITech) in Trento (Italien). Innerhalb des Netzverbundes sind an den neun Standorten über 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie rund 560 wissenschaftliche Hilfskräfte beschäftigt. Bei einem Haushalt von über 41 Millionen Euro bildet das INI-GraphicsNet weltweit den größten Forschungsverbund auf dem Gebiet der Graphischen Datenverarbeitung.

Mitglieder des INI-GraphicsNet

* TU Darmstadt, Fachbereich Informatik, Fachgebiet Graphisch-Interaktive Systeme
* Zentrum fuer Graphische Datenverarbeitung; Darmstadt, Rostock
* Fraunhofer-Institut fuer Graphische Datenverarbeitung; Darmstadt, Rostock
* Centro de Computacao Grafica; Guimaraes, Portugal
* Centre for Advanced Media Technology; Singapur
* Centre for Graphics and Media Technology, Singapur
* Centre for Visual Interaction and Communication Technologies; San Sebastian, Spanien
* Institute for Graphic Interfaces; Seoul, Sued-Korea
* Center for Advanced Computer Graphics Technologies; Trento, Italien
* imedia - The ICPNM Academy; Providence, Rhode Island, USA
* Omaha Graphics and Media Laboratory (OGM); Omaha, Nebraska, USA