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Pressemitteilung BoxID: 188543 (Industrie- und Handelskammer Heilbronn-Franken)
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IHK-Delegation spricht in Berlin mit Bundestagsabgeordneten

(PresseBox) (Heilbronn, ) Während ihrer Berlinreise Anfang dieser Woche stand bei einer Delegation aus Vollversammlung und Geschäftsführung der IHK Heilbronn-Franken nicht nur die Stallwächterparty auf dem Programm. Neben Gesprächen mit dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag und dem Bundeswirtschaftsministerium sowie einem Besuch der Wirthwein Nauen GmbH & Co. KG war ebenfalls ein intensiver Gedankenaustausch mit fast allen Bundestagsabgeordneten der Region ein wesentlicher Punkt auf der Agenda.

Ein Schwerpunkt des rund zweistündigen Gesprächs war dabei die geplante Erbschaftssteuerreform. Ursprünglich gedacht als Erleichterung bei der Unternehmensnachfolge ist sie in der jetzigen Ausgestaltung gerade für beschäftigungsstarke Familienunternehmen eine schwere Hypothek. Denn der Nachlass bei der Erbschaftssteuer ist an kaum kalkulierbare Forderungen geknüpft. So muss das Betriebsvermögen 15 Jahre lang konstant gehalten werden, die Lohnsumme darf zehn Jahre lang nicht unter 70 Prozent des bei Erbschaftsantritt bestehenden Lohnniveaus sinken. Ansonsten drohen erhebliche Nachzahlungen.

Angesichts steigender Energiepreise sprachen sich die Wirtschaftsvertreter ebenfalls für die Atomenergie aus. Europa erlebe derzeit eine Renaissance der Kernenergie. Da auch der Wirtschaftsstandort Deutschland auf absehbare Zeit nicht auf die Kernkraft verzichten könne, drohe beim Atomausstieg eine teure Abhängigkeit von ausländischen Kraftwerken.

Auch die Verkehrsinfrastruktur brannte den Wirtschaftsvertretern unter den Nägeln. Nach Erfolgen etwa beim Heilbronner Containerterminal in Heilbronn sowie dem Ausbau der Neckarschleusen müsse jetzt vor allem der weitere sechsspurige Ausbau der A 6 vorangetrieben werden. Dabei sagten die Bundestagsabgeordneten ihre Unterstützung für den zügigen Ausbau zu.