Saarwirtschaft: Immer mehr Anzeichen für eine nachhaltige Konjunkturbelebung

IHK rechnet mit Saarwachstum von 1,5 Prozent

Saarbrücken, (PresseBox) - Die Konjunktur an der Saar nimmt weiter Fahrt auf. Dies signalisieren die Meldungen der Unternehmen zu ihrer aktuellen Geschäftslage und zu den Aussichten für die kommenden sechs Monate. Danach beurteilten die Betriebe ihre Lage im Mai nochmals etwas positiver als im Vormonat. Der IHK-Lageindikator stieg um 0,3 Punkte auf nunmehr 38,7 Zähler. Das war der vierte Anstieg in Folge. Aufwärts gerichtet bleiben auch die Aussichten der Unternehmen: Der IHK-Erwartungsindikator zog um 1,3 Punkte auf 8,1 Zähler an und erreichte damit den höchsten Wert seit Juni 2012. Ausschlaggebend hierfür sind vor allem verbesserte Geschäftsaussichten in Teilen der Industrie. „Nach einer Schwächephase im vergangenen Jahr verdichten sich jetzt die Anzeichen, dass die Saarwirtschaft in diesem Frühjahr auf einen robusten Wachstumskurs eingeschwenkt ist. Konjunkturtreiber ist vor allem der Export, der von der anziehenden Weltkonjunktur und dem immer noch niedrigen Eurokurs profitiert. Zudem stützt der freundliche Arbeitsmarkt weiterhin die Binnennachfrage. Das alles stimmt uns zuversichtlich für den weiteren Jahresverlauf. Wir erwarten für 2017 ein Saarwachstum von rund 1,5 Prozent und 2.000 zusätzliche Stellen.“ So kommentierte IHK-Hauptgeschäftsführer Heino Klingen die Ergebnisse der Mai-Umfrage der IHK Saarland, an der sich rund 300 Unternehmen mit gut 120.000 Beschäftigten beteiligten.

Insgesamt bewerten derzeit 45 Prozent der befragten Unternehmen ihre Geschäftslage mit gut, 48 Prozent mit befriedigend und sieben Prozent mit schlecht. Lebhafte Geschäfte melden vor allem der Fahrzeugbau, der Maschinenbau, die Metallindustrie, die Keramikindustrie sowie die Medizin-, Mess- und Regeltechnik. Etwas verhaltener, aber immer noch weitgehend gut, entwickeln sich die Geschäfte im Ernährungsgewerbe, im Stahlbau und in der Bauwirtschaft. Überwiegend befriedigend ist die Lage in der Elektroindustrie, in der Gummi- und Kunststoffindustrie sowie bei den Gießereien. „Die Industrie entwickelt sich derzeit besser als vor Jahresfrist. Über alle Branchen gerechnet liegen die Industrieumsätze im ersten Quartal 7,1 Prozent über ihrem Vorjahreswert. Damit befindet sich die Industrie auf einem guten Weg, die Wachstumsdelle aus dem Vorjahr mehr als wettzumachen“, so Klingen.

Im Dienstleistungssektor berichten 92 Prozent der befragten Unternehmen über gute oder befriedigende Geschäfte. Rund läuft es vor allem in der IT-Branche, im Hotel- und Gaststättengewerbe sowie im Verkehrsbereich. Im Handel und bei unternehmensnahen Dienstleistern ist die Lage überwiegend befriedigend. Das gilt auch für die Kreditwirtschaft, der das aktuelle Niedrigzinsumfeld und die zunehmende Regulierung mehr und mehr zu schaffen macht.

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