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Pressemitteilung BoxID: 339816 (INDUS Holding AG)
  • INDUS Holding AG
  • Kölner Straße 32
  • 51429 Bergisch Gladbach
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  • Ansprechpartner
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INDUS wird 2010 Umsatz und Ertrag deutlich steigern

Rezessionsjahr 2009 verarbeitet / Spürbare Belebung in 2010

(PresseBox) (Bergisch Gladbach, ) Die INDUS Holding AG blickt wieder zuversichtlich nach vorn. Trotz eines merklichen Umsatz- und Ergebnisrückgangs ist die Gruppe vor dem Hintergrund der Wirtschaftskrise mit dem Verlauf des Geschäftsjahres 2009 noch zufrieden. Für 2010 geht INDUS von einer deutlichen Ergebnisverbesserung aus. Vorstandvorsitzender Helmut Ruwisch zeigte sich heute anlässlich der Bilanzpressekonferenz zuversichtlich : 'INDUS hat 2009, mitten in der schwersten Rezession der Nachkriegsgeschichte, ihr Geschäftsmodell der Risikostreuung erfolgreich unter Beweis gestellt. Über alle vier Quartale blieben wir profitabel und stark kapitalisiert. Nach einem schwierigen Start ins Jahr verbesserte sich das Geschäft von Quartal zu Quartal. Zum Jahresende stabilisierte sich die beginnende Konjunkturerholung, die sich 2010 weiter fortsetzt.'

Krise in 2009 profitabel gemeistert

Der Umsatz verringerte sich durch die Rezession 2009 um rund 16 % auf 769,5 Mio. Euro (2008: 920,1 Mio. Euro). Damit waren die Erlöse, wie im Vorfeld angekündigt, zwar rückläufig, lagen aber über den im Jahresverlauf prognostizierten 740 bis 750 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) sank krisenbedingt von 133,4 Mio. Euro auf 100,7 Mio. Euro. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) erreichte mit 54,6 Mio. Euro noch 60 % des Vorjahresniveaus und lag ebenfalls über der INDUS-Prognose von 40 bis 50 Mio. Euro. Das EBIT enthält neben Einmalaufwendungen für Personalmaßnahmen in Höhe von über 3,5 Mio. Euro auch Impairment-Abschreibungen in Höhe von 5,8 Mio. Euro. Der Jahresüberschuss verringerte sich auf 11,4 Mio. Euro (2008: 27,9 Mio. Euro).

Konstant hohe Liquidität

Bei der wichtigen Steuerungsgröße Cashflow aus Geschäftstätigkeit konnte INDUS das Niveau der Vorjahre halten. Der starke Cashflow von 77,1 Mio. Euro (2008: 80,7 Mio. Euro) zeigt, dass INDUS trotz Krise konstant hohe Zuflüsse generiert. Die Liquidität zum Jahresende betrug über 93 Mio. Euro (2008: 87,8 Mio. Euro). Sie bildet die Basis, zusammen mit festen Finanzierungszusagen von rund 45 Mio. Euro, für die weitere Investitionspolitik.

Ausdruck der stabilen Finanzierungsstruktur von INDUS ist der gegenüber dem Vorjahr nur um 0,9 Mio. Euro erhöhte Zinsaufwand von 28,1 Mio. Euro. Zugleich führte INDUS die Nettoverschuldung um rund 30 Mio. Euro auf 408,3 Mio. Euro zurück. Die seit 2005 kontinuierlich steigende Eigenkapitalquote verbesserte sich nochmals auf 26,5 % (Vorjahr 25,5 %).

Segmente neu geordnet

Um die Wachstumsperspektiven in den für INDUS relevanten Zukunftsmärkten deutlicher darstellen zu können, hat die Gruppe ihre Segmente neu geordnet. Künftig wird das Geschäft nach den fünf Segmenten Bau/Infrastruktur, Fahrzeugkomponenten/Engineering, Maschinen- und Anlagenbau, Metall/Metallverarbeitung und Medizintechnik/Life Science berichtet.

Dividende von 0,50 Euro geplant

Angesichts der schweren Rezession im Geschäftsjahr 2009 und der nur allmählichen Erholung nach der Krise sieht der vom Vorstand gemeinsam mit dem Aufsichtsrat getroffene Gewinnverwendungsvorschlag eine Dividende von 0,50 Euro vor. Dies entspricht einer Dividendenrendite von rund 4,2 % auf den Jahresschlusskurs. 'Damit tragen wir den Interessen von Kapitalgebern wie Aktionären Rechnung,' so Helmut Ruwisch.

Umsatz- und Ergebnisprognose 2010:
deutliche Umsatzsteigerung und überdurchschnittliches Zulegen beim Ergebnis

INDUS Holding AG

INDUS wird 2010 an der bewährten Strategie festhalten und weiter auf internes wie externes Wachstum setzen. Bereits zum Jahresanfang gelangen mit dem Kauf der restlichen Anteile von OBUK und der Übernahme der schweizerischen HAKAMA zwei Investitionen. 2010 will die Gruppe Umsätze und Erträge signifikant steigern. Für das laufende Geschäftsjahr strebt INDUS einen Umsatz deutlich über 800 Mio. Euro und ein überproportionales EBIT-Wachstum an. Die EBIT-Marge soll 2010 klar über der Marke von 2009 mit rund 7 % liegen und sich wieder der langjährigen Zielrendite von über 10 % annähern. Helmut Ruwisch ist angesichts des Verlaufs der ersten Monate 2010 optimistisch: 'Wir haben in der Krise bewiesen, dass unsere Beteiligungen schlank, effizient und widerstandsfähig sind. Dank der konservativen Finanzierungspolitik, unserem hohen Cashflow und unserer damit komfortablen Liquidität sind wir für das laufende Geschäftsjahr gut aufgestellt und für die sich ankündigende Konjunkturerholung bestens gerüstet.'