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Pressemitteilung BoxID: 144212 (Immowelt AG)
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Wenn der Finger den Schlüssel ersetzt

(PresseBox) (Nürnberg, ) Was dem Normalbürger bisher eher aus Actionfilmen bekannt ist, findet nun zunehmend Zugang in seine private Welt: biometrische Zugangskontrollen. Der eigene Fingerabdruck dient heutzutage immer häufiger auch dem Schutz des Eigenheims.

Anstatt eines Schlüssels wird der eigene Finger zum Türöffner – biometrische Zugangskontrollen machen es möglich. Aufgrund bezahlbarer Preise kommen die optischen Fingerprintsysteme mittlerweile auch im Eigenheim an, wie das Immobilienportal Immowelt.de berichtet. Für weniger als 600 Euro kann man mittlerweile sein Haus biometrisch auf- und zuschließen. Die Vorteile des Fingerabdrucks liegen auf der Hand: Versehentliches Aussperren, die Schlüsselsuche, aber auch das Diebstahlrisiko gehören damit der Vergangenheit an.

Das Verfahren funktioniert relativ einfach: Ein Sensor oder eine Kamera nimmt zunächst das biometrische Merkmal des Nutzers auf und erstellt ein Muster. Dieses wird dann in einen binären Code umgewandelt und gespeichert. Ab sofort kann der so Befugte den optischen Scanner als Türöffner benutzen. Der elektronische Torhüter vergleicht das biometrische Merkmal mit dem vorliegenden Muster. Stimmen diese überein, schaltet der Relaiskontakt – der gesicherte Zugangsbereich öffnet sich. Ohne korrekten Code vom Fingerabdruck wird der Einlass verwehrt. Soll während des Urlaubs beispielsweise ein Nachbar Zutritt erhalten, kann schnell der neue Fingerabdruck aufgenommen und hinterher wieder gelöscht werden.

Die Sicherheit hängt stark von der Anzahl der erfassten Merkmale ab, betont Immowelt.de. Mehr erfasste Merkmale bedeuten auch mehr Sicherheit. Bei vielen gängigen Modellen müssen mehr als 16 Fingerabdrucksmerkmale mit dem Muster übereinstimmen. Fingerabdrücke, die unfreiwillig irgendwo hinterlassen werden, reichen daher nicht aus, um den Türöffner zu überlisten, berichtet Immowelt.de. Zusätzlich sollte unbedingt auf Vandalismus-Sicherheit der Systeme geachtet werden.

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