Unternehmen wecken Technikbegeisterung bei Hennefer Grundschülern

Klassenzimmer wird zum naturwissenschaftlichen Labor/ TuWaS! Technik und Naturwissenschaften startet in Hennef

(PresseBox) ( Bonn, )
Technik bestimmt unser alltägliches Leben, aber dennoch fällt vielen Menschen der Zugang zu Naturwissenschaften sehr schwer und dies obwohl Mathematik, Physik, Chemie und Biologie das Fundament jeder technischen Anwendung bilden. Schüler, die Naturwissenschaften bereits im Grundschulalter ohne jeden praktischen Bezug kennenlernen, verlieren meist langfristig das Interesse an Naturwissenschaften und Technik und werden sich später kaum für einen technisch geprägten Ausbildungsberuf oder ein ingenieurwissenschaftliches Studium entscheiden. Daher haben die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg und die IHK zu Köln in Kooperation mit der Freien Universität Berlin das Projekt Technik und Naturwissenschaften an Schulen, kurz TuWaS!, von der Spree an den Rhein geholt. TuWaS! soll unter Grundschulkindern mittels forschendem Entdecken Begeisterung für Technik und Naturwissenschaften wecken. Dazu sollen in Ganztagsgrundschulen naturwissenschaftliche Arbeitsgemeinschaften im Nachmittagsbereich etabliert werden.

Auf Initiative von Wera Schnettler, Leiterin der Offenen Ganztagsschule (OGS) an der Katholischen Grundschule Wehrstraße, nimmt diese Grundschule aus Hennef an TuWaS! teil. Möglich gemacht wurde dies durch das finanzielle Engagement der Hennef-Stiftung der Kreissparkasse Köln und der Volksbank Bonn Rhein-Sieg eG. "Das Interesse an Technik und Naturwissenschaften sollte möglichst früh geweckt und gefördert werden. Dies gelingt im regulären Vormittagsunterricht jedoch nur selten, da Naturwissenschaften in den Lehrplänen der Grundschulen nicht stark genug vertreten sind", so Fabian Göttlich, Projektleiter bei der IHK Bonn/Rhein-Sieg, "zudem war es uns ein Anliegen den oftmals ehrenamtlichen Betreuern in der offenen Ganztagsgrundschule erprobten und qualifizierten Unterrichtsstoff an zu bieten". In der nun gestarteten Unterrichtsreihe "Chemische Tests" lernen die Kinder fünf ihnen unbekannte Substanzen wie Zucker, Stärke oder Talkum anhand von Geruch, Aussehen, Reaktion mit Wasser oder Rotkohlsaft zu unterscheiden. "Das Konzept des "untersuchenden Lernen" wird von den Schülerinnen und Schülern sehr gut angenommen und führt die Kinder auf spielerische Art an einfache naturwissenschaftliche Zusammenhänge heran", so Wera Schnettler, Leiterin der OGS an der Grundschule. Zusätzlich werden die Kinder zum gewissenhaften Arbeiten mit unbekannten Stoffen angeleitet und mit den Verhaltensregeln im Labor vertraut gemacht.

Mittelfristig soll TuWaS! als Vehikel dienen, Naturwissenschaften verstärkt im Vormittagsunterricht zu etablieren, so soll langfristig auch ein Beitrag geleistet werden, wieder mehr junge Menschen für technische Berufe zu interessieren, da der sich jetzt schon abzeichnende Fachkräftemangel in technischen Berufen der Wirtschaft schadet. Damit TuWaS! an den Grundschulen kostenfrei angeboten werden kann, sind die IHKs auf die finanzielle Unterstützung der Wirtschaft angewiesen. "Wir hoffen das sich viele Unternehmen von der Projektidee angesprochen fühlen und dem Beispiel der Hennefer Unternehmen folgen. TuWaS! bietet Unternehmern die Chance ganz konkret an "ihrer" örtlichen Grundschule Technikbegeisterung zu wecken," so Projektleiter Fabian Göttlich. Interessierte Unternehmen, die sich an diesem Projekt beteiligen möchten, wenden sich bitte an Fabian Göttlich, Projektleitung TuWaS!, IHK Bonn/Rhein-Sieg.
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