Neue Regeln für Ausbilderinnen und Ausbilder

"Alt-Ausbilder" können vom Nachweis befreit werden

(PresseBox) ( Bonn, )
Die seit Mai 2003 ausgesetzte Ausbildereignungsverordnung (AEVO) ist zum 1. August 2009 wieder in Kraft getreten. Darauf macht die Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg aufmerksam. Danach ist für jeden Ausbilder der Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Eignung wieder zwingend vorgeschrieben. Gegenüber der alten Fassung wurde in der neuen AEVO das Anforderungsprofil der zukünftigen Ausbilderinnen und Ausbilder modernisiert und geschärft. Die Formulierung der berufs- und arbeitspädagogischen Eignung der Ausbilder erfolgt kompetenzorientiert in vier - statt wie bisher sieben - Handlungsfeldern. "Wichtige inhaltliche Neuerungen sind die Orientierung der Ausbilderqualifikation an Arbeits- und Geschäftsprozessen sowie neue Aufgaben der Ausbilder in ihrer Rolle als Erzieher und Lernprozessbegleiter", sagt Heike Debus, Teamleiterin Fortbildungsprüfungen der IHK Bonn/Rhein-Sieg. Die Ausbilder sollen in der Lage sein, "aus dem betrieblichen Ausbildungsplan und den berufstypischen Arbeits- und Geschäftsprozessen betriebliche Lern- und Arbeitsaufgaben zu entwickeln und zu gestalten". Sie sollen nicht nur Fachkompetenzen vermitteln, sondern auch die Persönlichkeit der Jugendlichen fördern. Die Verordnung sieht eine Reihe von Ausnahmen vor: Danach kann die IHK alle "Alt-"Ausbilder vom Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Eignung dauerhaft befreien - vorausgesetzt, es sind keine Beanstandungen aufgetreten. Ebenso befreit sind alle Ausbilder mit einer bereits bestandenen AEVO-Prüfung sowie Meister und Fachwirte, die im Rahmen der Aufstiegsfortbildung diesen Nachweis erbracht haben.
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