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Pressemitteilung BoxID: 785005 (IHK Bonn/Rhein-Sieg)
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IHK für Entwicklung des Viktoriakarrees zum Einzelhandelsstandort

Vollversammlung regt Gespräche mit betroffenen Unternehmen

(PresseBox) (Bonn, ) Die Vollversammlung der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg hat sich erneut bei vier Enthaltungen für die Entwicklung des Viktoriakarrees zu einem attraktiven Einzelhandelsstandort ausgesprochen. „Den Chancen stehen zwar Risiken (Aufgabe des Betriebsstandorts, eventuelle Mieterhöhungen, baubedingte Behinderungen) einiger - insbesondere der im Karree ansässigen - Unternehmen gegenüber“, sagte IHK-Präsident Wolfgang Grießl: „Die Vollversammlung sieht aber besondere Risiken für die Bonner Innenstadt und den IHK-Bezirk, wenn der Standort nicht im Sinne des Einzelhandelsdreiecks entwickelt wird.“

Deshalb kam die Vollversammlung bei einer abwägenden und ausgleichenden Betrachtung über alle Branchen in der Region hinweg zu dem Entschluss, dass das Viktoriakarree zu einem attraktiven Einzelhandelsstandort entwickelt werden soll. Das Parlament der regionalen Wirtschaft hat sich dabei auch mit den kritischen Argumenten von 100 Einzelhändlern aus der City auseinandergesetzt. Damit bestätigt die Vollversammlung noch einmal die von ihr gefassten Positionen vom vergangenen Sommer 2015 sowie vom Frühjahr 2014 – insbesondere auch zur Bebauung des Bonner Nordfelds. Die Vollversammlung regte jedoch an, einen Beteiligungsprozess mit den besonders betroffenen Unternehmen durchzuführen. Diskutiert werden sollen Fragen der Verkehrsführung, Fragen zu den Randlagen, Fragen der Existenzsicherung der im Viktoriakarree angesiedelten Geschäfte und Fragen zur geplanten Bürgerwerkstatt.

Die IHK wolle der Bonner Innenstadt neue Impulse geben und damit Besucherfrequenz und Umsätze steigern. Dies könne durch die Realisierung des Einzelhandelsdreiecks Nordfeld/Südüberbauung, Friedensplatz und Viktoriakarree mit attraktiven Einzelhandelsangeboten gelingen. Zwar könnten Einzelhändlern am Rande der Achsen im Einzelhandelsdreieck möglicherweise Umsatzverluste drohen, z. B. in der Friedrichstraße. Eine Nichtrealisierung führe dazu, dass die Bonner Innenstadt ihr Potenzial mit Blick auf zunehmende Besucherfrequenzen und zusätzliche Umsätze nicht voll ausschöpfen kann.

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