Eine starke Partnerschaft zwischen Handel und Schule

EDEKA Aktiv-Markt Klein-Heßling Lohmar GmbH ratifiziert Kooperationsvereinbarung mit Gesamtschule Lohmar

Bonn, (PresseBox) - Der Edeka Aktiv-Markt Klein-Heßling Lohmar GmbH und die Gesamtschule Lohmar haben in einem feierlichen Rahmen die gemeinsame KURS-Lernpartnerschaft unterzeichnet. Für die seit August 2016 existierende Gesamtschule ist es die erste Lernpartnerschaft unter dem KURS-Dach. Die Schule wurde 2012 zunächst als Sekundarschule gegründet und nach drei Jahren in eine Gesamtschule umgewandelt.

Die Öffnung von Schule, um die Schülerinnen und Schüler auf die Anforderungen im Beruf vor­zu­bereiten, ist für die Gesamtschule Lohmar selbstverständlich. „Diese Lern­partner­schaft stellt eine wertvolle Ergänzung zu unserem Bildungsangebot dar“, so Uwe Spindler, Schulleiter der Gesamtschule Lohmar. „Gerade für Gesamtschulen mit ihrer hetero­genen Schülerschaft eröffnet die Zusammenarbeit mit dem Edeka Aktiv-Markt weitere differen­zierte und individuelle Förderungsmöglichkeiten für unsere Schülerinnen und Schüler.“

„Die Kooperation mit der Gesamtschule Lohmar ermöglicht es uns als Handelsunternehmen einen direkten Kontakt zu den Schülern herzustellen, sei es über Praktika, Berufsfeld­erkundungen, Unterrichtseinheiten im Fachunterricht, Vorstellung der Ausbildungsberufe und der Teilnahme am regelmäßig organisierten Speed-Dating in der Schule mit ver­schie­denen Unternehmen aus der Region,“ betont Günter Klein-Heßling, Geschäftsführer des Edeka Aktiv-Marktes. „Durch den persönlichen Kontakt machen wir uns als Aus­bildungs­betrieb bei den Schülerinnen und Schülern bekannt und sichern so unsere Nachwuchsfach­kräfte“, erklärt er als weiteren Vorteil der Zusammenarbeit.

„Diese KURS-Lernpartnerschaft hilft jungen Menschen, die ersten Schritte ins Berufsleben ziel­gerichtet und gut vorbereitet anzugehen“ meint Hans Clasen, Schulamtsleiter Rhein-Sieg-Kreis. „Durch das Kennenlernen verschiedener Handlungsfelder im Unternehmen lernen Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Stärken und Schwächen besser kennen und können bei der beruflichen Orientierung eher eine Entscheidung treffen. Die bei der prak­tischen Erfahrung gewonnenen Schlüsselqualifikationen verbessern außerdem ihre Chancen auf eine Berufsausbildung.“

„KURS ist der Königsweg bei unserem gemeinsamen Ziel „Kein Abschluss ohne An­schluss“ (KAoA) in NRW: Schule und Wirtschaft zusammen zu bringen“, betont Jürgen Hindenberg, Geschäftsführer Berufsbildung und Fachkräftesicherung der IHK Bonn/Rhein-Sieg, anlässlich der Ratifizierungsfeier: „Von TuWaS für Grundschulen über die Berufsfelderkundungen für Schüler der Klasse 8 und dem Arbeitskreis Schule Wirtschaft: Die Aufgabe aller Studien- und Berufswahlkoordinatoren an den Schulen ist es, im Rahmen der Berufswahlvorbereitung flächen­deckend für alle Schulen und alle Schulformen Wirtschaftskontakte herzustellen. Gerade in Zeiten von Abi-Wahn und Ausbildungsverdrossenheit bei Betrieben und Schülern, müssen wir gemeinsam Lösungen anbieten. Wer keine Lehre macht oder wer als Betrieb nicht ausbildet, ist Teil des Problems: Fachkräftemangel."

Horst Krybus, Bürgermeister der Stadt Lohmar, hob ebenfalls die Bedeutung der Zusammenarbeit von Schulen und Unternehmen hervor und bekundete seine Unterstützung für die Ziele der Bildungsinitiative KURS. Den Lernpartnern wünscht er viel Erfolg bei der Umsetzung der geplanten Aktivitäten.

Die Urkunden überreichten Jürgen Hindenberg und Frank Rosbund, Schulamtsdirektor und Untere Schulaufsicht für den Rhein-Sieg-Kreis. Frank Rosbund erklärte: „Mit den Bausteinen Berufsfelderkundungen und Praktika erhalten die Schülerinnen und Schüler Einblicke in Unternehmen und deren Arbeitsabläufe und durch diese ausgeprägte Praxisorientierung können sie ihre sozialen und wirtschaftlichen Kompetenzen stärken.“

Diese Lernpartnerschaft wird vom KURS-Basisbüro beim Schulamt für den Rhein-Sieg-Kreis begleitet. Alle Beteiligten werden sich in einem Jahr erneut treffen, Rückschau auf die gemeinsamen Projekte halten und weitere Aktivitäten planen.

Über KURS

KURS, „Kooperation Unternehmen der Region und Schule“, ist eine Gemeinschaftsinitiative der Bezirksregierung Köln, der Industrie- und Handelskammern Bonn/Rhein-Sieg, Aachen und Köln sowie der Handwerkskammer zu Köln. Die KURS-Basisbüros, angesiedelt bei den elf Schulämtern des Regierungsbezirks Köln, unterstützen interessierte Schulen und Unternehmen beim Aufbau und bei der Entwicklung auf Dauer angelegter Lern-partnerschaften. Mittlerweile gibt es mehr als 700 Kooperationen im gesamten Regierungsbezirk Köln. Diese Partnerschaft wird von Vera-Kussl-Ebisch, KURS-Koordinatorin beim KURS-Basisbüro im Rhein-Sieg-Kreis, betreut.

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