"Corona hat Wirtschaft weiter fest im Griff"

#GemeinsamUnternehmenStützen Blitzumfrage der IHK

"Corona hat Wirtschaft weiter fest im Griff"
(PresseBox) ( Bonn, )
Vier von zehn Unternehmen bezeichnen ihre aktuelle Geschäftslage als schlecht. Das hat eine aktuelle Blitzumfrage der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg unter rund 230 Unternehmen ergeben. 28 Prozent berichten von einer guten Geschäftslage; 32 Prozent geben ein befriedigend an.

„Corona hat die regionale Wirtschaft weiter fest im Griff. Auf der einen Seite belastet der aktuelle Lockdown, auch in seiner leichten Version, zahlreiche Unternehmen stark“, sagt IHK-Präsident Stefan Hagen: „Auf der anderen Seite machen positive Nachrichten aus der Impfstoffentwicklung Hoffnung auf eine bessere Zukunft. So fällt das aktuelle Ergebnis gespalten aus.“ 27 Prozent optimistischer Stimmen für die Zukunft stehen 26 Prozent Pessimisten gegenüber. 46 Prozent der Unternehmen nehmen staatliche Unterstützungsmaßnahmen in Anspruch oder planen das. Dabei stehen vor allem das Kurzarbeitergeld und die Überbrückungshilfe im Vordergrund.

54 Prozent der Unternehmen berichten aktuell von Nachfrageausfällen, jeweils fast 30 Prozent von Auftragsstornierungen und ausfallenden Mitarbeitern. 22 Prozent sind von einem Stillstand der geschäftlichen Tätigkeit, zumindest in großen Teilbereichen, betroffen. Gründe sind staatliche Anordnungen oder fehlende Nachfrage und Mitarbeiterausfälle. Die Umsatzausfälle im laufenden Jahr belaufen sich für 35 Prozent der Unternehmen auf 25 Prozent oder mehr, 16 Prozent berichten von gestiegenen Umsätzen.

„Die Unternehmen reagieren auf die neue, sich ständig wandelnde Situation mit reduzierten oder verschobenen Investitionen, einer verstärkten Digitalisierung und Rationalisierungen“, so IHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Hubertus Hille. Für die Zukunft erwartet die Wirtschaft von der Politik eine Bürokratieentlastung (59 Prozent), Fortschritte bei der Digitalisierung (37 Prozent), eine Ausweitung des steuerlichen Verlustrücktrags (34 Prozent) und zusätzliche staatliche Konjunkturprogramme (33 Prozent).
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