3.071 abgeschlossene Ausbildungsverträge

Ausbildungsbilanz der IHK Bonn/Rhein-Sieg

(PresseBox) ( Bonn, )
Die Zahl der abgeschlossenen Ausbildungsverträge bei der Industrie- und Handelskammer (IHK) Bonn/Rhein-Sieg lag zum Stichtag 30. September 2012 mit 3.071 um 6,7 Prozent unter dem Rekordergebnis des vergangenen Jahres (3.291), aber über dem guten Ergebnis von 2010 (3.021). "Trotz vielfältiger Bemühungen insbesondere im Schlussspurt des Ausbildungsjahres mit unserer Ausbildungshotline oder dem Einsatz einer zweiten Ausbildungsmatcherin ist es uns nicht gelungen, an das Rekordergebnis heran zu kommen, obwohl genügend Ausbildungsplätze zur Verfügung gestanden haben", sagte Jürgen Hindenberg, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der IHK Bonn/Rhein-Sieg: "Wir danken allen Betrieben für ihre ungebrochene Bereitschaft zur Ausbildung und wünschen allen Auszubildenden einen guten Start ins Berufsleben." Ursächlich für den Rückgang der IHK-Verträge sind laut Hindenberg zwei Faktoren: "Zum Einen klagen immer mehr Betriebe über aus ihrer Sicht mangelhafte Bewerber, so dass immer mehr Stellen unbesetzt bleiben." Beim 1. Azubi-Speed-Dating der IHK in den Gastro- und Hotelberufen wurden in Kooperation mit der Agentur für Arbeit rund 1.000 Jugendliche eingeladen. Die ca. 25 Aussteller boten über 200 freie Ausbildungsplätze an, doch lediglich 30 Jugendliche erschienen im Kameha Grand Bonn. Hindenberg: "Hier müssen wir in Zukunft den Hebel ansetzen; es gilt für Berufsfelder zu werben, wo in unserer Region erhebliche Potenziale bestehen. Wir müssen dabei aber auch die Unternehmen stärker in die Pflicht nehmen - besonders vor der Herausforderung des doppelten Abiturjahrgangs. Wir müssen die duale Ausbildung als Alternative zum Studium stärker herausstellen." Im Rahmen einer Endspurtumfrage hat die IHK 75 Ausbildungsplätze für die Nachvermittlung eingeworben, auch hier sei die Resonanz der unversorgten Jugendlichen zurückhaltend gewesen.

Zum Anderen habe die schwierige konjunkturelle Situation im gewerblich-technischen Bereich auf die Ausbildungszahlen durchgeschlagen. Die Lage - so Hindenberg - sei zwar gut, viele Unternehmen blickten aber mit Sorge in die Zukunft und wollen erst einmal abwarten. "In einzelnen Branchen können wir einen zunehmenden Fachkräftebedarf feststellen, hier können Unternehmen mit der Ausbildung von eigenen Fachkräften für die Zukunft vorsorgen", so Hindenberg, der einen schärfer werdenden Wettbewerb um die Talente auch in unserer Region prognostiziert. Gerade im Blick auf die doppelten Abiturjahrgänge müsse in Schulen und Elternhäusern für die duale Ausbildung geworben werden. "Unsere Unternehmen müssen sich hier aber auch frühzeitiger um Kontakte zu potenziellen Auszubildenden bemühen."
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