Zeitarbeit im Fokus der Rechtswissenschaften

200 Teilnehmer: Große Resonanz auf erste juristische Branchenfachtagung des iGZ in Potsdam

Rund 200 Teilnehmer kamen zur ersten juristischen Branchenfachtagung des iGZ nach Potsdam, um gemeinsam über  juristische Aspekte der Zeitarbeit zu diskutieren
(PresseBox) ( Potsdam, )
Wie kann gute Zeitarbeit mit verlässlichen Rahmenbedingungen aussehen? Eine Frage, auf die es im Rahmen des erstmals vom Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen veranstalteten juristischen Branchenfachtag in Potsdam viele Antworten gab. Rund 200 Juristen und Mitglieder aus ganz Deutschland folgten dem Ruf des mitgliederstärksten Arbeitgeberverbandes der Zeitarbeitsbranche, um sich unter dem Motto "Zeitarbeit paradox: Zurück in die Zukunft?" mit den unterschiedlichen juristischen Aspekten der Zeitarbeit zu beschäftigen. Nach der Begrüßung durch den stellvertretenden iGZ-Bundesvorsitzenden Holger Piening und den iGZ-Geschäftsführer RA Dr. Martin Dreyer beleuchtete Prof. Dr. Gregor Thüsing mit Blick auf die anstehende Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes (AÜG) Möglichkeiten der Kontrolle von Zeitarbeit. Einer der zentralen Punkte in der aktuellen Zeitarbeitsdiskussion ist der vielfach geforderte Branchentarifmindestlohn: RA Dr. Oliver Bertram setzte sich mit den Mindestlöhnen nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz auseinander. Auch die Mitbestimmung nahmen die Juristen in Potsdam unter die Lupe - "Der Betriebsrat im Kundenbetrieb - ein unüberwindbarer Gegner der Zeitarbeit?" lautete die Überschrift des Beitrags von Holger Dahl, Geschäftsführer der "Roland Lukas Konfliktlösungen GmbH". Die Tage sind gezählt: Am 1. Mai 2011 öffnen sich die europäischen Grenzen in Richtung Osten. Die daraus resultierende Arbeitnehmerfreizügigkeit und ihre Folgen für die Zeitarbeit stellte Prof. Dr. Frank Bayreuther vor. Prof. Dr. Peter Schüren zeichnete im Anschluss mögliche Modelle für ein zeitgemäßes Arbeitnehmerüberlassungsgesetz nach, die viel Beachtung fanden. Auf sehr gute Resonanz stieß die jeweils an die Referate anschließende Diskussionsrunde. Moderiert von den iGZ-Juristen RAin Cordula Glatthaar, RA Stefan Sudmann und RA Dr. Martin Dreyer debattierten die Tagungsteilnehmer mit den Referenten und erläuterten zahlreiche Aspekte der Zeitarbeit aus juristischer Sicht. Zu guter Letzt stand die Frage "Zeitarbeit auf (richtigem) Zukunftskurs?" auf der Agenda - in einer Podiumsdiskussion tauschten Harald Schumacher (Wirtschaftswoche), iGZ-Hauptgeschäftsführer RA Werner Stolz, Prof. Dr. Frank Bayreuther, Prof. Dr. Peter Schüren und Elke Hannack, ver.di-Bundesvorstandsmitglied und stellvertretende Vorsitzende des DGB-Bezirkes Nordrhein-Westfalen, ihre Meinungen aus. "Engagierte Diskussionen, fundierter Meinungsaustausch und richtungsweisende Impulse für eine moderne Zeitarbeit sorgten für eine durchweg positive Resonanz dieses erstmals veranstalteten juristischen Branchenfachtages", lautete ein erstes Fazit des iGZ.
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