Chancen der Zeitarbeit nicht platt reden

iGZ-Landesbeauftragter Guido Saxenhammer

iGZ Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (PresseBox) ( Münster, )
"Wer, wie Ministerin Dreyer, die Zeitarbeit in populistischen Plattitüden disqualifiziert, setzt die arbeitsmarktpolitischen Erfolge dieses Instruments aufs Spiel, die von einer Rot-Grünen Schröder-Bundesregierung erst ermöglicht worden sind", kritisierte der Rheinland-Pfälzische Landesbeauftragte des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), Guido Saxenhammer: "Zeitarbeit leistet auch für den Arbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz wertvolle Dienste. Zwei Drittel aller Zeitarbeitnehmer waren zuvor ohne Job. Für sie bedeutet die Zeitarbeit den Schritt zurück ins aktive Berufsleben."

Er lehnt daher die von der rheinland-pfälzischen Arbeitsministerin Malu Dreyer vorgestellte Bundesratsinitiative zur angeblichen Verbesserung der Situation der Beschäftigten in der Zeitarbeit ab: "Durch die Zeitarbeit geht es den allermeisten Menschen besser, als zuvor, als sie noch arbeitslos waren. Es ist gerade für eine Arbeitsministerin verantwortungslos, aus parteitaktischen Gründen diese Chancen für viele tausend Menschen in Rheinland-Pfalz abzuqualifizieren", gab Saxenhammer zu Bedenken. Lediglich Missbräuche im Zeitarbeitsgetriebe sind zu bekämpfen und Schlupflöcher in den Dichtungsringen zu schließen, aber nicht ein ganzer Arbeitsmarktmotor abzuwürgen.

Das Thema Lohnangleichung zu Stammbeschäftigten werde aktuell zwischen den Tarifvertragsparteien intensiv thematisiert: "Wir befinden uns in Tarifverhandlungen mit der IG Metall mit dem Ziel, den bestehenden Zeitarbeits-Flächentarifvertrag durch Branchenzuschläge weiterzuentwickeln", so der iGZ-Landesbeauftragte. Wie so oft gelte die Regel: Nicht der politische Hammer, sondern der tarifpolitische Schraubenzieher bringe eine Branche weiter voran. Die Politik solle sich bei der angemessenen Lohnfindung zurück halten. Außerdem gelte für die Zeitarbeitsbranche inzwischen ein allgemeinverbindlicher Mindestlohn, der ab 1. November 8,19 Euro betragen werde. "Ein klares Zeichen gegen Lohndumping und prekäre Beschäftigung sowie für faire Wettbewerbsbedingungen in der Arbeitnehmerüberlassung", so Saxenhammer.
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