Digital Marketing Trends 2019, die keiner auf dem Schirm hat

Mutig in die zweite Jahreshälfte

symbolbild zukunft, digitales marketing (PresseBox) ( München, )
Die Hälfte ist "geschafft". Deutschland hat einen neuen Juni-Hitzerekord und abseits medialer Aufmerksamkeit hat sich in den letzten Monaten ein grundlegender Wandel im digitalen Marketing vollzogen. Nicht in den von uns gewählten Kanälen oder Technologien– vielmehr innerhalb der Unternehmen und ihrer Denkweise. 

Moderne Zeiten

Es wirkt ein wenig wie ein Generationenwechsel. Die alte Garde von Werbetreibenden, die sich um Bekanntheitsgrad ihrer Marke und den Erfolg einzelner Kampagnen bemühte, wird verdrängt. Von einer Generation, die die Bedeutung des Return on Investment (ROI) vs. Cost per Click (CPC), First Party vs. Third Party und Data Management vs. Customer Data Platform versteht.  

Moderne Marketer müssen diese Fähigkeiten vereinen. Alte und neue Denkweisen einbeziehen. Lässt man Wertevorstellungen weg und konzentriert sich nur auf den ROI, verliert man seine Überzeugungskraft im Gespräch. Opfert man den ROI und konzentriert sich nur auf Markenbotschaften & Integrität, verliert man nicht nur Budget, sondern auch die persönlichen Bedürfnisse der Konsumenten aus den Augen.  

Und wir beginnen, diesen Wandel zu beobachten: Vermarkter mit traditionellem oder digitalem Hintergrund tauschen sich aus und lernen voneinander. Es ist einer der großen Trends 2019, von denen niemand spricht. Und er führt zu zwei großen Veränderungen in unserer Branche: 

Mut

Die Fähigkeit, sich zu verändern. Manchmal reicht es nicht aus, nur ein paar Prozent mehr Gewinn als im Vorjahr zu machen. Neue Ansätze wie die Planung von Kampagnen um Personenkreise bzw. Zielgruppen herum (statt um das Produkt) – unter Zuhilfenahme von Daten – führen zu Ergebnissen, die Sie auf völlig andere Weise der Konkurrenz enteilen lassen, als mit ein paar Euro mehr Umsatz. 

"Wertvolle Erfahrungen ändern sich von: "Ich weiß, was funktioniert und was nicht, weil ich alles ausprobiert habe", zu "Ich weiß, wie man das gesamte Unternehmen mit neuen Arbeits- und Denkprozessen an Bord holt." 

Wer sich darauf einlässt, wird den ein oder anderen "Aha-Moment" erleben. Vielleicht erkennt man, dass der Kanal, auf den man sich so lange verließ, gar nicht so effizient ist, wie man dachte. Neue Teams zusammenbringen und die Unternehmensstruktur neu zu denken, kann Bestehendes neu befeuern.

Weniger ins Blaue raten

Viele Marketingentscheidungen werden traditionell ohne Insights und Wissen getroffen – also ohne nützliche Daten. Und um nützlich zu sein, müssen Daten eine große Anzahl von Menschen betreffen und Verhaltensunterschiede in Gruppen aufzeigen. 

Fundierte Insights zu bekommen ist schwer, aber wertvoll. Die Bereitschaft, aufgerüttelt zu werden, ist Voraussetzung dafür. Zwei grundlegende Dinge: 

1. Entscheidungen werden nur auf Basis von Insights getroffen

2. Die Bereitschaft, eine Entscheidung zu überdenken, wenn neue Erkenntnisse auftauchen

Das Ergebnis? Es ist einfacher, mutig zu sein, wenn man sich auf datengestützte Informationen verlassen kann. Alle Beweise, die es braucht, um selbstbewusst Änderungen vorzunehmen, sind da.

Die zweite Jahreshälfte bietet die Möglichkeit, mit dieser Erkenntnis selbstbewusst und mutig neue Wege zu gehen. Insights zu nutzen und gute Entscheidungen zu treffen. Das ist sicherlich nicht leicht, aber wer sich jetzt ausprobiert, hat einen Vorsprung. 

Viel Glück!
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