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Pressemitteilung BoxID: 186721 (IBM Deutschland GmbH)
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IT-Anbieter: Mehr Fokus auf Mittelstand und Services

Arbeitskreis von IBM Deutschland, LYCOS Europe, SAP und Siemens identifiziert wichtigste ITK-Wachstumsmärkte und Technologien bis 2020

(PresseBox) (Stuttgart, ) Bis zum Jahr 2020 werden zu den größten IT-Wachstumsmärkten in Deutschland der für den Mittelstand und der für IT-Dienstleistungen gehören. Zu diesem Resultat kam der Arbeitskreis "Internet of Services", ein Gemeinschaftsprojekt der Unternehmen IBM Deutschland GmbH, LYCOS Europe, SAP und Siemens IT Solutions and Services. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit zu den wichtigsten Märkten für Informations- und Kommunikationstechnologien (ITK) der Zukunft und der treibenden Technologien sind im aktuellen "BDI-Manifest für Wachstum und Beschäftigung - Deutschland 2020" des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) nachzulesen.

Informations- und Telekommunikationstechnologien (ITK) sind ein entscheidender Schlüssel für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung Deutschlands im 21. Jahrhundert. So erwarten zum Beispiel die Analysten von IDC in den Jahren 2008 bis 2012 einen weiteren Anstieg der IT-Ausgaben in Deutschland um 4,6 Prozent.

Mehr als ein Drittel des gesamten Produktivitätsfortschritts hierzulande beruht laut BDI auf ITK-Anwendungen. Um die wichtigsten ITK-Märkte bis 2020 und die treibenden Technologien zu identifizieren, bildete sich der Arbeitskreis "Internet of Services" unter Mitwirkung von IBM Deutschland, LYCOS Europe, SAP und Siemens. Seine Ergebnisse sind Bestandteil des "BDI-Manifests für Wachstum und Beschäftigung - Deutschland 2020", das am Montag der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Die Publikation stellt zehn Strategien für das nächste Jahrzehnt vor - für nachhaltiges Wachstum, mehr Arbeitsplätze und eine höhere Wertschöpfung am Standort Deutschland.

Erhebliches Wachstumspotenzial sehen die Teilnehmer des Arbeitskreises "Internet of Services" auf dem IT-Markt vor allem für den Mittelstand und dem für IT-Services. So geht die Arbeitsgruppe davon aus, dass sich im Bereich Dienstleistungen die gleichen Wettbewerbskonstellationen herausbilden werden wie in der Fertigung: Deutschland muss in Services mit hoher Wertschöpfung investieren, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Umgekehrt kann die Nutzung von ITK in vielen Fällen zum Kern neuer Dienstleistungen werden. Das zum Beispiel auf dem Gebiet Computer Aided Design (CAD), der Entwicklung von Fahrzeugen und Maschinen am Computer, im Bereich sozialer Netzwerke oder bezüglich mobiler, ortsbezogener Informationen, die dem Nutzer zur Verfügung gestellt werden.

Für den Mittelstand ergeben sich ebenfalls neue Perspektiven. So könne ein Netzwerk aus kleineren Unternehmen künftig dank intelligenter ITK-Vernetzung ähnlich agieren wie große und somit im globalen Wettbewerb besser bestehen als je zuvor. Der Übergang in die vernetzte Wissensökonomie erfordere jedoch den Einsatz moderner IT-Lösungen. Wenn auch kleine und mittelständische Unternehmen konsequent auf Innovationen setzen und IT als Effizienzverstärker nutzen, werden sie weiterhin Motor für Wachstum und Beschäftigung sein.

Außer der IT auf Unternehmensebene sind zum Beispiel gerade in der Fertigungsindustrie die Möglichkeiten für eine optimale Produktgestaltung durch die IT entscheidend. Software bestimmt zunehmend die Leistungsfähigkeit von Produkten und wird damit wettbewerbsrelevant. Durch die zu erwartende Vernetzung dieser Produkte entwickelt sich eine völlig neue Dynamik. Mittelstand und IT Industrie müssten sich gemeinsam dieser noch schwer abzuschätzenden Entwicklung stellen, um sie mitzugestalten und die sich dadurch ergebenden Chancen bestmöglich zu nutzen.

Die Arbeitsgruppe "Internet of Services" betont in ihrer Untersuchung die Bedeutung des Mittelstands als eigenes Kundensegment mit spezifischen Anforderungen. Bei der Ausgestaltung der Produkte für den Mittelstand kommt es vor allem auf leichte Bedienbarkeit, hohe Sicherheitsstandards, sowie auf verbindliche Standards und Interoperabilität an.

Das "BDI-Manifests für Wachstum und Beschäftigung - Deutschland 2020 steht als Gesamtausgabe und als Zusammenfassung unter www.bdi.eu zum Download bereit.

Über LYCOS Europe

LYCOS Europe (ISIN NL0000233195) ist einer der führenden Anbieter von Internetportalen und Online-Werbung in Europa und den USA mit einem Netzwerk von Websites in sieben Sprachen. Das Unternehmen kombiniert Such- und Kommunikationsdienstleistungen mit Online-Communities, Content-Angeboten, Shopping, Homepage-Building und Domainregistrierung und spricht auf diese Weise eine Reihe verschiedener Zielgruppen an.

Über SAP

Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware und Dienstleistungen, mit denen Firmen jeder Größe und in über 25 Branchen ihre Geschäftsprozesse auf Wachstum und Profitabilität ausrichten können. SAP-Anwendungen sind bei über 47.800 Kunden in mehr als 120 Ländern im Einsatz. Gegründet 1972, ist SAP heute der weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter, mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr 2007 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 10,2 Mrd. Euro. Derzeit beschäftigt SAP über 51.200 Mitarbeiter, davon mehr als 15.100 in Deutschland. SAP ist an mehreren Börsen gelistet, darunter an der Frankfurter Börse und dem New York Stock Exchange (NYSE: SAP). (Angaben zu Kunden und Umsatz ohne Berücksichtigung von Business Objects). Weitere Informationen unter: www.sap.de oder www.sap.com

Über Siemens IT Solutions and Services

Siemens IT Solutions and Services ist ein international führender Anbieter von IT-Lösungen und -Services und liefert entlang der IT-Dienstleistungskette alles aus einer Hand: vom Consulting mit spezifischem Branchenwissen über die Systemintegration bis zum Management komplexer IT-Infrastrukturen. Darüber hinaus vervollständigt Siemens IT Solutions and Services die Angebotspalette der Siemens-Sektoren mit Software-Entwicklungen und IT-Lösungen. Die Siemens-Division erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2007 mit etwa 43.000 Mitarbeitern rund 5,4 Mrd. EUR Umsatz - rund 70 Prozent davon werden außerhalb des Siemens-Konzerns erzielt. Mehr Informationen unter: www.siemens.com/it-solutions