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Die Hochschule Bremen baut ihren Schwerpunkt im Bereich Pflege und Gesundheit weiter aus

(PresseBox) (Bremen, )
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- HSB setzt auf Praxisorientierung, Transfer sowie regionale und internationale Vernetzung
- HSB City-Campus am Brill mit noch mehr attraktiven Räumlichkeiten für Kooperationen, Forschung und Studium
- HSB ist Mitinitiatorin beim „Walk of Care“ am 12. Mai 2022 in der Bremer Innenstadt

Am Donnerstag, 12. Mai 2022, – dem Internationalen Tag der Pflege – beteiligt sich die Hochschule Bremen (HSB) wie im Vorjahr am „Walk of Care“. Unter dem Motto „Ich pflege trotzdem“ berichten Pflegende zwischen 15 und 18 Uhr auf dem Bremer Marktplatz, was ihr Beruf für sie ausmacht und warum sie ihn auch in Krisenzeiten gerne ausüben.

Wie wichtig bestens qualifizierte Pflegekräfte für das Gesundheitssystem sind, hat die Corona-Pandemie jüngst eindrücklich vor Augen geführt. Mit ihrem Studienangebot leistet die Hochschule Bremen einen bedeutenden Beitrag für die Qualifikation von Fachkräften in Bremen. In den vergangenen Jahren hat sie ihre Kompetenzen in den Bereiche Pflege, Gesundheit und Therapie intensiv ausgebaut:
  • Seit 2015 ermöglicht der Studiengang Angewandte Therapiewissenschaften B. Sc. Logopäd:innen und Physiotherapeut:innen an ihre Fachschulausbildung ein wissenschaftliches Studium anzuschließen.
  • Seit dem Wintersemester 2019/2020 bietet die HSB mit dem Internationalen Studiengang Pflege B. Sc. als eine der ersten Hochschulen in Deutschland ein primärqualifizierendes Pflegestudium an.
  • Zuletzt startete 2020 der Internationale Studiengang Hebammen B. Sc. – nur wenige Monate, nachdem das Gesetz zur Reform der Hebammenausbildung in Kraft getreten war.
  • Ein Masterstudiengang „Palliative Care“ wurde erfolgreich akkreditiert und kann starten.
„Im Bereich Gesundheit setzt die HSB am konkreten Versorgungsbedarf und den Fragenstellungen aus der Praxis an“, sagt Prof. Dr. Matthias Zündel, Beauftragter der HSB für Pflege und Gesundheit sowie Studiendekan der Fakultät Gesellschaftswissenschaften. „Wir entwickeln unter anderem innovative Konzepte, um sowohl die Durchlässigkeit zwischen akademischer und beruflicher Qualifizierung sowie in der Weiterbildung zu fördern als auch um die Innovationsfähigkeit in der gesundheitlichen Versorgung zu steigern. Insbesondere die Kooperation mit Praxispartnern hat sich dabei als sehr wertvoll für alle Beteiligten erwiesen“, so Zündel.

Die Akademisierung von Pflege- und Therapieberufen hat vielfältige positive Effekte: Ein Hochschulabschluss fördert das gesellschaftliche Ansehen und steigert die Attraktivität bei potenziellen Fachkräften. Für sie ergeben sich neue Berufsperspektiven, etwa durch ein späteres Masterstudium. Nach ihrem Abschluss tragen die Absolvent:innen nicht nur den neuesten wissenschaftlichen Stand in die Berufspraxis, sie haben zugleich auch die Kompetenz, sich kontinuierlich neues Wissen anzueignen. Pflege- und Hebammenstudierende an der HSB profitieren zudem von der internationalen Ausrichtung der Studiengänge, so sammeln sie bereits im Studium interkulturelle Erfahrung.

Als Hochschule der Angewandten Wissenschaften verzahnt die HSB die praktischen und theoretischen Anteile im Studium eng miteinander. Neben Praxisanteilen bei Kooperationseinrichtungen gehört dazu auch das 2019 eröffnete Skills- und Simulationszentrum am Brill. Dort findet sich alles, was zur Vermittlung realitätsnaher Inhalte in den Pflege- und Gesundheitsberufen gehört. Die Ausstattung umfasst eine Pflegestation, eine vollausgestattete Wohnung mit Pflegebett, um die Situation der häuslichen Pflege zu reflektieren, sowie einen kompletten Kreißsaal. Inzwischen hat die HSB ihre Präsenz Am Brill 2 – 4 von anfangs 1.400 auf 4.000 Quadratmeter ausgebaut.

„Mit der Erweiterung am Brill schaffen wir nicht nur zusätzlichen Raum für Studium, Forschung und Vernetzung, wir machen auch das gesellschaftlich bedeutende Thema Gesundheit und Pflege an einem zentralen Ort in der Bremer City präsent“, so Rektorin Prof. Dr. Karin Luckey.

Neben dem Studium bringt die HSB ihre Kompetenzen auch im direkten Austausch mit Partner:innen aus der Praxis und in der Forschung ein.

Die HSB beteiligt sie sich zudem am ‚Integrierten Gesundheitscampus Bremen‘ (IGB), den die Senatorin für Wissenschaft und Häfen federführend initiiert hat. Der IGB versteht sich als strategische Klammer für ein Netzwerk von Akteur:innen aus Wissenschaft, Ausbildung, Gesundheitswirtschaft sowie dem Gesundheitswesen. Ziel ist es, das gesamte bremische Potenzial sichtbar zu machen, als Innovationszentrum für eine agile Gesundheitsregion Impulse zu setzen, Synergien zu erzeugen und das Thema Gesundheit im Land Bremen nach vorn zu bringen. Dabei kann die HSB mit ihren Schwerpunkten und Entwicklungszielen einen besonderen Beitrag leisten.

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