Internationaler Verbund maritimer Hochschulen nimmt Hochschule Bremen als Mitglied auf

"Synergieeffekte von großem Nutzen für Lehre und Forschung"

Konferenzgastgeber Glenn Blackwood (Marine Institute der Memorial University of Newfoundland, rechts im Bild) überreicht Prof. Dr. Thomas Pawlik (Centre of Maritime Studies der Hochschule Bremen) die IAMU-Mitgliedsurkunde (PresseBox) ( Bremen, )
Punkt eins der Tagesordnung der auf St. John's / Neufundland (Kanada) stattfindenden Jahreskonferenz der International Association of Maritime Universities (IAMU) war die Aufnahme zweier neuer Mitglieder. Zu ihnen zählt ab sofort die Hochschule Bremen. Dr. Thomas Pawlik, Professor für Maritime Management und Studiendekan der Abteilung Nautik und Seeverkehr sieht in der Mitgliedschaft einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Vernetzung mit internationalen maritimen Ausbildungseinrichtungen. "Die entstehenden Synergieeffekte werden von großem unmittelbaren Nutzen für Lehre und Forschung in diesem Bereich sein", so Pawlik. Das andere Neu-Mitglied ist die mexikanische "Fideicomiso de Formación y Capacitación para el Personal de la Marina Mercante Nacional". Zur IAMU gehören 56 Mitglieds-Hochschulen.

Unter dem Dach der IAMU forschen namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinschaftlich an aktuellen Themenstellungen. Das Spektrum reicht von der Verbesserung der Simulationstrainings, um energieeffizientere Schiffsführung zu fördern, bis hin zu einer Betrachtung der Anforderungen an sichere Navigation in der Arktisregion. Der Austausch untereinander und der Blick über den eigenen Forschungs- und Arbeitsschwerpunkt hinaus führt oft zu innovativen Lösungen. So wurden auch während der diesjährigen Tagung auf der kanadischen Insel neue Ideen für Forschungsthemen entwickelt und Pläne für kooperative Studienprogramme geschmiedet - ganz im Sinne des IAMU Leitgedankens: "Voneinander lernen - zur stetigen Verbesserung der maritimen Ausbildung weltweit".

In seinem Schlusswort führte Gastgeber Glenn Blackwood vom Marine Institute der Memorial University of Newfoundland diesen Gedanken noch weiter. So habe man nach den intensiven Konferenztagen den Eindruck, überall auf der Welt in allen Mitgliedshochschulen Freunde zu haben, die jederzeit hilfsbereit für einen Erfahrungsaustausch zur Verfügung stehen und nur einen Anruf oder eine E-Mail entfernt seien.
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