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Pressemitteilung BoxID: 755053 (Hochschule Bremen)
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26 Flüchtlinge mit akademischem Hintergrund kommen an die Hochschule Bremen

Hochschule Bremen beteiligt sich am Programm "IN Touch" / Zusammenarbeit mit der Universität Bremen und der Hochschule für Künste

(PresseBox) (Bremen, ) Krieg, Gewalt, Repression: Immer mehr Menschen müssen aus ihren Heimatländern flüchten und suchen auch in Bremen Zuflucht. Viele davon haben in ihren Heimatländern studiert. An den Hochschulen im Lande Bremen können sie ab dem Wintersemester 2015/2016 durch den Besuch von Seminaren und Kursen ihre akademischen Kenntnisse auf dem neuesten Stand halten und erweitern.

Das International Office der Hochschule Bremen (HSB) plant und organisiert die Betreuung der akademischen Flüchtlinge. Den Start bildet ein Kennen-Lerntreffen mit anschließender Campus-Führung, der Mensa- und dem Bibliotheksbesuch sowie einer Stadtführung. Der Besuch von Vorlesungen und Seminaren wird individuell organisiert und am Ende des Semesters durch ein Zertifikat bestätigt. Studierende der HSB werden zudem ermuntert, als Mentorinnen und Mentoren bei der Betreuung mitzuwirken. Die Unterstützung wird als Leistung im Interkulturellen Zertifikat dokumentiert.

Das Zentrum für Interkulturelles Management (ZIM) bietet vor Vorlesungsbeginn (5. Oktober) zwei interkulturelle Trainings, „Ankommen in Deutschland“ und „Interkulturelle Sensibilität“ für die Flüchtlinge und für die studentischen Mentorinnen und Mentoren an und begleitet das Projekt in Form einer Supervision. Weiterhin plant das International Office Deutschunterricht anzubieten und sucht dafür ehrenamtliche Pädagoginnen und Pädagogen.

„Alle waren von Beginn an hoch motiviert“, erklärt Moussa Dieng, Leiter eines Bremer Übergangwohnheims. Doch letztlich sei es bei vielen dann an sprachlichen Barrieren gescheitert. Umsonst sei es jedoch auch für diese Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht gewesen. Denn viele von ihnen wollen jetzt ihre Deutschkenntnisse erweitern, um dann später an dem Programm teilzunehmen. „Die Leute sind durch das Programm aufgeblüht“, sagt er. „Sie haben wieder Hoffnung für ihre Zukunft bekommen.“

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