Von Röntgenstrahlen und innovativen Oberflächen

Zweites FINO-Forum an der Hochschule Aalen

Angeregte Diskussionen gab es beim zweiten FINO-Forum an der Hochschule Aalen – unter anderem stand Prof. Dr. Timo Sörgel (stehend) den Besuchern Rede und Antwort über smarte Oberflächen, Bildhinweis: © Hochschule Aalen/ Michael Schüle (PresseBox) ( Aalen, )
Was das Forschungsinstitut für Innovative Oberflächen (FINO) mit Wein zu tun hat und Eierkartons mit Oberflächen, das beantworteten die Gastgeber des zweiten FINO-Forums: Professor Dr. Timo Sörgel und Professor Dr. Joachim Albrecht. Zudem konnte mit den diesjährigen Referenten zu den verschiedensten Themen wie robuste, smarte Oberflächen und Nanomaterialien im Röntgenlicht diskutiert werden. Dabei gab es auch so mach erstauntes Gesicht.

Anlässlich des vierjährigen Jubiläums des FINO sammelten sich rund hundert Gäste in der Aula der Hochschule Aalen und erwarteten gespannt den Auftakt des zweiten FINO-Forums. Für die einleitenden Worte sorgte Prof Dr. Timo Sörgel. Er reflektierte, was das FINO ausmacht und wohin die Reise in Zukunft noch gehen kann. Im Anschluss richtete Prof. Dr. Markus Kley sein Grußwort an die Besucher und hob dabei die Erfolge des FINO im Bereich Drittmittelprojekte und wissenschaftlicher Publikationen hervor.

Die eigentlichen Stars der Veranstaltung waren jedoch die geladenen Referenten aus Industrie und Forschung: Dr. Sven Twardy von Oerlikon Balzers für die Dünnschichttechnik, Arwed Gößler von MTV Metallveredlung für die Dispersionsabscheidung und Prof. Dr. Gisela Schütz vom MPI für Intelligente Systeme für die faszinierenden Möglichkeiten der Röntgen-Mikro- und Spektroskopie. Abgerundet wurden die Präsentationen durch den Abschlussvortrag von Prof. Dr. Joachim Albrecht, der aufzeigte, dass eine smarte Oberfläche nicht unbedingt eine beschriebene Tafel voller Formeln ist. Die gemeinsame Leidenschaft für innovative Oberflächen kam unter anderem in einem Zitat von Arwed Gößler zum Ausdruck: „Die Dispersionsschicht ist genial!“ Nach vier spannenden Vorträgen diskutierten die Teilnehmer in gemütlicher Runde – auch über Poster, auf denen beispielsweise das Kooperationsnetzwerk SmartPro der Hochschule Aalen vorgestellt wurde. In diesem Projekt erarbeiten über 50 Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft gemeinsam Grundlagen für smarte Produkte. Bereits diese zweite Auflage zeigte: Das FINO-Forum hat sich als Veranstaltung für Oberflächentechnik etabliert. Die Organisatoren und Beteiligten freuen sich schon auf das nächste Mal.

Weitere Infos gibt es unter www.hs-aalen.de/fino und www.hs-aalen.de/smartpro.
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