Hochschule Aalen und Technikum Laubholz vereinbaren Zusammenarbeit

Im Fokus stehen neue Methoden für Holzaufschlussverfahren

Die Beteiligten der Kooperation (obere Reihe, von links): Kevin Holderied und Prorektor Prof. Dr. Harald Riegel von der Hochschule Aalen, Vorstandvorsitzender Ludwig Lehner und Dr. Pia Löser vom TLH sowie Prof. Dr. Harald Schneckenburger, Seniorprofessor der Hochschule Aalen. Untere Reihe (von links): Prof. Dr. Katharina Weber, Didem Cansu Güney, Seniorprofessor Dr. Willi Kantlehner und Claudia Hintze von der Hochschule Aalen
(PresseBox) ( Aalen, )
Das Technikum Laubholz und die Hochschule Aalen gehen eine Forschungskooperation ein. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hochschule untersuchen, wie Laubholz auf verschiedene Lösungsmittel reagiert. Damit unterstützen sie die Arbeit des Technikum Laubholz (TLH), das sich unter anderem mit neuen Holzaufschlussmethoden befasst. Das TLH wurde im vergangenen Jahr auf Initiative des Landes Baden-Württemberg gegründet. Im Fokus stehen die Entwicklung innovativer Anwendungen für Laubholz und die laubholzbasierte Rohstoffverwendung.

„Das ist eine spannende Kooperation, die viele Möglichkeiten für beide Seiten eröffnet“, sagte Prof. Dr. Harald Riegel, Prorektor der Hochschule, jetzt beim Startschuss des gemeinsamen Projekts mit dem TLH. „Damit werden wir im Forschungsfeld Holzaufschluss einen großen Schritt vorankommen“, ist auch der Vorstandsvorsitzende des Technikum Laubholz, Ludwig Lehner, überzeugt. Das TLH ist eine unabhängige außeruniversitäre Forschungseinrichtung, die im Frühjahr 2020 auf Initiative des Landes Baden-Württemberg gegründet wurde.

Im Zentrum der Forschung stehen die Entwicklung neuer Verfahren und Produkte auf der Basis von Laubholz, die langfristig beispielsweise erdölbasierte Verpackungen ersetzen oder deren Verbrauch signifikant reduzieren können. Außerdem werden Holzaufschlussverfahren getestet, die sich deutlich individueller, effizienter, kostengünstiger und umweltfreundlicher einsetzen lassen. Das gemeinsame Projekt mit der Hochschule Aalen wird federführend Prof. Dr. Katharina Weber begleiten. Die Materialwissenschaftlerin hat seit knapp zwei Jahren die Professur für „Chemische Oberflächentechnik und Korrosionsschutz“ an der Hochschule Aalen inne. Für sie passt der Ansatz des Technikum Laubholz perfekt zum Gedanken der Nachhaltigkeit, den sie in ihrer Arbeit verfolgt. Die 35-Jährige beschäftigt sich schon länger mit der Fragestellung, wie man ein Produkt und den Herstellungsprozess nachhaltiger gestalten kann. „Der Klimawandel zeigt, dass wir nicht weitermachen können wie bisher. Auch in der Forschung müssen nachhaltige Themen eine Selbstverständlichkeit werden“, betont Weber. An der Kooperation beteiligen sich außerdem die beiden Aalener Seniorprofessoren Prof. Dr. Willi Kantlehner, der das Technikum Laubholz mit seiner Arbeit zur wirtschaftlichen Verwertung von Laubholz unterstützt, sowie Prof. Dr. Herbert Schneckenburger, der seine Expertise im Bereich der Mikroskopie beisteuert.
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