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DFG-Förderatlas belegt Spitzenposition bei Drittmitteleinwerbung

Ein Schwerpunkt der Forschungsaktivitäten an der Hochschule Aalen liegt auf neuen Materialien und Verfahren zur Energiespeicherung / Fotohinweis: Hochschule Aalen | Jan Walford
(PresseBox) ( Aalen, )
Der soeben veröffentlichte Förderatlas der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gibt einen umfassenden Einblick in die deutsche Forschungslandschaft. Auf der Basis von Kennzahlen wie eingeworbenen finanziellen Mitteln für die Durchführung von Forschungsprojekten erfolgt hier ein Ranking, in dem unterschiedliche Einrichtungen miteinander verglichen werden. Die bereits als forschungsstark ausgewiesene Hochschule Aalen nimmt dabei erstmals unter den Hochschulen für angewandte Wissenschaften einen Spitzenplatz in der Kategorie „Projektförderung des Bundes“ ein. Hinzu kommt ein sehr guter zweiter Platz bei der Einwerbung von Mitteln direkt bei der DFG.

Die Forschungsaktivitäten an der Hochschule Aalen haben sich in den letzten Jahren dynamisch entwickelt und tragen maßgeblich zu deren Sichtbarkeit und Attraktivität bei. Stärken liegen insbesondere in einer herausragenden Forschungsinfrastruktur wie den beiden neuen Forschungsgebäuden ZiMATE und Zentrum Technik für Nachhaltigkeit, die im letzten Jahr bezogen wurden. Spitzenplätze in unterschiedlichen Rankings sind keine Seltenheit, jedoch ist eine gute Platzierung im renommierten DFG-Förderatlas eine besondere Auszeichnung.

Der DFG-Förderatlas erscheint bereits zum neunten Mal und stellt mit seinen Analysen und Aussagen ein wichtiges Instrument der deutschen Wissenschaftspolitik dar. In der Kategorie „Projektförderung des Bundes in Forschung und Entwicklung“ wurden 156 Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HAW) berücksichtigt. Dabei geht es im Wesentlichen um Gelder, die bei den Bundesministerien für Forschung oder Wirtschaft im Wettbewerb zu anderen Forschungseinrichtungen eingeworben wurden. Analysiert wurden die Forschungsmittel der Jahre 2017 bis 2019. Mit rund 20 Mio. Euro konnte sich die Hochschule Aalen deutlich vor der HAW Hamburg mit knapp 18 Mio. Euro und der TH Köln mit 15,6 Mio. Euro positionieren. Dies ist umso beachtenswerter, wenn man bedenkt, dass diese Hochschulen im Vergleich zur Hochschule Aalen zwei- bis dreimal größer sind. Erwähnenswert hier auch der gute vierte Platz der Hochschule Mannheim, einer weiteren HAW aus Baden-Württemberg unter den Top20. Werden alle Hochschulen inklusive der Universitäten miteinander verglichen, so liegt die Hochschule Aalen in der Kategorie Bundesförderung immerhin im vorderen Drittel und damit vor einigen durchaus bekannten mittelgroßen Universitäten.

Zusätzlich wurde im Förderatlas auch die erfolgreiche Beteiligung von Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Programmen der Deutschen Forschungsgemeinschaft analysiert. Hier nimmt die Hochschule Aalen hinter der Hochschule Coburg einen hervorragenden zweiten Platz unter 98 Hochschulen ein. Auch ist mit der Hochschule Offenburg auf Platz 4 wieder eine weitere Hochschule aus Baden-Württemberg unter den Top20.

Hochschulrektor Prof. Dr. Gerhard Schneider freut sich über das hervorragende Abschneiden der Hochschule Aalen im DFG-Förderatlas: „Unsere Strategie, ein forschungsfreundliches und forschungsunterstützendes Klima an der Hochschule Aalen zu etablieren, trägt Früchte.“ Auch in den nächsten Jahren möchte sich die Hochschule bei Mitteleinwerbung, Publikationsleistung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses weiterentwickeln und hat hierfür bereits wichtige Weichen gestellt. Rektor Schneider zeigt sich überzeugt: „Unsere Hochschule profitiert von vielen hochmotivierten Professorinnen und Professoren aus allen fünf Fakultäten, die die Herausforderung Forschung mit hohem Engagement angehen – mit der weiteren Unterstützung durch unsere Partner in der Region sowie durch Landes- und Bundesministerien werden wir auch in der Zukunft Impulse für Innovationen setzen.“

Weitere Informationen zum DFG-Förderatlas finden Sie unter:

https://www.dfg.de/sites/foerderatlas2021/
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