Aus dc-square wird HiveMQ

Landshuter Softwareunternehmen reagiert auf weltweiten Erfolg und plant USA-Expansion

Das Internet der Dinge zum Anfassen: Die HiveMQ-Geschäftsführer (von links) Christian Götz und Dominik Obermaier lassen Oberbürgermeister Alexander Putz (rechts) ein Modellauto per App steuern. Eine spielerische Demonstration eines der vielen Einsatzfelder ihrer weltweit erfolgreichen Software (PresseBox) ( Landshut/Silicon Valley, )
Das Landshuter Softwareunternehmen dc-square, das sich auf die Vernetzung von Maschinen, Geräten und Applikationen im Internet der Dinge (Internet of Things/IoT) spezialisiert hat, tritt ab sofort unter dem Namen HiveMQ auf. Der Schritt ist die Konsequenz des internationalen Erfolgs der Software HiveMQ, mit dem die Firma mittlerweile weltweit identifiziert wird. Am Dienstag haben die Geschäftsführer Christian Götz und Dominik Obermaier bei einem Wirtschaftsgespräch mit Landshuts Oberbürgermeister Alexander Putz den neuen Namen offiziell vorgestellt. Außerdem sprachen sie über die neuesten Entwicklungen zur Expansion des Landshuter IoT-Weltmarktführers in den USA.

Götz und Obermaier haben nach ihrem Studium an der Hochschule Landshut die Software HiveMQ entwickelt, die den zuverlässigen und sicheren Datenaustausch in Echtzeit zwischen Millionen von Geräten, Anwendungen und Maschinen über das IoT-Standard-Kommunikationsprotokoll MQTT möglich macht. Hive heißt übersetzt Bienenstock – darum ist auch eine Biene im Logo zu sehen. Internationale Großkonzerne wie der Computerhersteller Acer vernetzen mit der Software ihre Geräte, um deren Leistung zu verbessern. Führende deutsche und amerikanische Premiumhersteller und Zulieferer aus der Automobilindustrie wie BMW, Audi, ZF, SiriusXM und Harman nutzen die Technik, um Anwendungsfälle wie Notrufe, Navigationsupdates und viele weitere vernetzte Dienste im Auto anzubieten. Und Winterhalter, ein sogenannter Hidden Champion aus Deutschland und führender Produzent von gewerblichen Spülmaschinen, gewinnt so wichtige Daten zur Senkung des Geräte-Energieverbrauchs und für den optimalen Kundenservice. Außerdem sparen die Kunden durch die hocheffiziente Art der digitalen Kommunikation bis zu mehreren Millionen Euro an Kosten für Datenübertragung und Rechnerkapazitäten.

„Mittlerweile haben wir mehr als 130 Kunden, 21 Mitarbeiter in der Firmenzentrale in Landshut und wir sind mit HiveMQ weltweit führend“, sagte Christian Götz. „Als Basis für die weitere Internationalisierung haben wir unserem Unternehmen nun den Namen unseres bekanntesten Produkts gegeben.“ Derzeit laufen die Planungen für eine Expansion in die USA. HiveMQ hat von Januar bis März erfolgreich am German Accelerator Tech Program im Silicon Valley teilgenommen. Dieses Programm wird unter anderem vom Bundeswirtschaftsministerium unterstützt und soll deutschen Firmen beim Einstieg in den nordamerikanischen Markt helfen. „Wir sind tief in das Business vor Ort eingetaucht, haben vor Fachpublikum gesprochen und neue Kontakte in die Branchen Automotive und Smart Home geknüpft“, sagte Dominik Obermaier. Weil die emsigen Landshuter das Programm um weitere sechs Monate verlängern konnten, war Christian Götz in den vergangenen Wochen gerade wieder in Nordamerika, um weitere Grundsteine für eine dauerhafte Unternehmenspräsenz in den USA zu legen. Seine Bilanz: „Wir sind in der Einstellung bestärkt worden, die uns soweit gebracht hat. Erfolgreiches Internet der Dinge können nicht nur Amerikaner. Und darum dürfen wir uns jetzt über neue US-Projekte freuen, um die Branche und damit die IoT-Zukunft von der Industrie 4.0 bis zum autonomen Fahren rund um den Globus weiterzubringen.“

Für die kommenden Monate ist der Aufbau von USA-Niederlassungen an der Ostküste und in der Automobilregion um Detroit geplant. „Dort sitzen die meisten unserer bestehenden und potenziellen Neukunden. Darum wollen wir direkt vor Ort sein“, sagte Christian Götz. Durch das weltweite Wachstum des Unternehmens seien für die Zukunft grundsätzlich mehrere internationale Niederlassungen vorgesehen. Auch die Mitarbeiterzahl wird weiter steigen. Bis Ende des Jahres sollen rund 30 Menschen in der Firma beschäftigt sein.

Laut Dominik Obermaier werden Firmensitz und Produktentwicklung dauerhaft in Landshut bleiben: „Wir fühlen uns sehr wohl hier, haben durch die Nähe zum Hauptbahnhof eine optimale Anbindung nach München und zum Flughafen und mit der exzellenten Informatikfakultät der Hochschule Landshut einen starken Partner für die Ausbildung und Gewinnung von Nachwuchskräften an unserer Seite. Außerdem finden wir die Verbindung von Mittelalterstadt und Hightech sehr charmant.“

Oberbürgermeister Alexander Putz lobte die niederbayerische Bodenständigkeit, die das Unternehmen zum internationalen Erfolg gebracht hat: „Es ist bemerkenswert, wie klug und diszipliniert hier der Fokus darauf gerichtet wurde, ein solides Produkt anzubieten, das funktioniert und den Kunden einen echten Mehrwert bietet. Dann kommen die Bekanntheit in der Branche, die Nachfrage und die weltweite Anerkennung von allein.“ Die Geschichte von HiveMQ zeige außerdem, wie wichtig die Hochschule Landshut und das digitale Gründerzentrun für die Region seien: „Das sind Gewächshäuser, die den Experten von morgen ideale Bedingungen bieten und unserer heimischen Wirtschaft reiche Ernte bringen.“ Dominik Obermaier gab ihm Recht: „In Landshut werden hochtalentierte Profis ausgebildet, die mit der Weltspitze mithalten können. Und bei uns können sie an technisch sehr anspruchsvollen Aufgaben arbeiten. Für erfüllende Herausforderungen muss kein Informatiker nach München gehen.“
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