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Neue Ideen für die Dentalwerkstoffe von morgen

Heraeus Travel Award verliehen - bis Januar für 2012 bewerben

(PresseBox) (Hanau, ) Auf der 89. IADR-Tagung in San Diego/ Kalifornien haben Heraeus und die IADR fünf Nachwuchsforscher aus Materialwissenschaft und Zahnmedizin mit dem zweiten IADR/Heraeus Travel Award 2011 ausgezeichnet. Der Preis ermöglichte den Gewinnern, ihre Forschung auf der IADR-Tagung im März einem internationalen Publikum vorzustellen. Jetzt läuft die Bewerbung für den Travel Award 2012: Noch bis Januar können junge Wissenschaftler ihre Projekte einreichen.

Die International Association for Dental Research (IADR) und Heraeus haben den Travel Award vor einem Jahr ins Leben gerufen, um die Erforschung von dentalen Materialien zu fördern. Fünf Preisträger aus vier Kontinenten erhalten je 2.500 US-Dollar Reisekostenzuschuss für die Teilnahme an der IADR-Tagung. Bei der Verleihung des 2. Travel Awards am 16. März unterstrich IADR Präsidentin Dr. Maria Fidela de Lima Navarro die Bedeutung des Preises: "Diese Art, junge Forscher zu unterstützen, ist ein gutes Beispiel für den fruchtbaren Austausch von Wissenschaft und Industrie." Dr. Janine Schweppe, Scientific Affairs Manager Restoratives & Impressions International bei Heraeus, betonte: "Für uns ist Forschung der Schlüssel zu verlässlichen Produkten für die Zahnmedizin von morgen. Mit dem Travel Award wollen wir junge Forscher in aller Welt ermutigen, neue Ideen für die Erprobung und Verbesserung von Dentalwerkstoffen zu entwickeln - und diese mit der wissenschaftlichen Welt zu teilen. Das ist das Prinzip von Heraeus Dental Science: Experts in dialogue."

Neue Ansätze, Materialien zu erproben und zu verbessern

Die Preisträger 2011 präsentierten ihre Forschungsprojekte während der 89. IADR-Tagung vor einem internationalen Publikum von über 70 führenden Dentalwissenschaftlern. Preisträgerin Dr. Carina Strano Castellan (Universität São Paolo, Brasilien) demonstrierte, dass ein Kollagenvernetzer die Langzeithaftkraft stabilisiert. In ihrer Studie sorgte eine Lösung aus Traubenkernextrakt selbst nach längerer Lagerzeit für verbesserte Haftung an demineralisiertem Dentin. Dr. Nathaniel Casselman Lawson (Universität Alabama, USA) stellte ein neues In-vitro-Testverfahren für den Kompositverschleiß vor. In einem künstlichen Mund variierte er die Viskosität des Speichelersatzes, indem er Wasser durch Glycerin ersetzte. Dies reduzierte das Abriebvolumen des getesteten Komposits deutlich. Dr. Neshka Atanasova Manchorova-Veleva (Universität Plovdiv, Bulgarien) benutzte für ihre Untersuchung der funktionalen Stressverteilung in Kompositrestaurationen ein digitales 3D-Modell. Sie fand heraus, dass die axialen Kräfte den Randschluss besonders stark beeinflussen. Dr. Giulio Marchesi (Universität Triest, Italien) verglich den Kontraktionsstress zweier fließfähiger Komposite bei hoher und niedriger Nachgiebigkeit des Testsystems. Venus Diamond Flow zeigte die niedrigsten Stresswerte, unabhängig von der Nachgiebigkeit des Messsystems. Dr. Hiroyuki Miyajima (Osaka Universität, Japan) untersuchte den Einfluss der Umgebungsrigidität auf die Gewebeentwicklung: Weicheres Gel förderte die Verzweigung beim Unterkieferspeicheldrüsengewebe von Mäusen.

IADR-Beiträge bestätigen hohe Qualität der Heraeus Produkte

Auf der 89. IADR-Tagung bestätigten viele Referenten die guten klinischen und physikalischen Eigenschaften der Heraeus Produkte. Die Universität von Rio de Janeiro, Brasilien bescheinigte Venus Bulk Fill eine enorme Aushärtetiefe und einen hohen Aushärtegrad, der zuverlässiges Füllen in bis zu vier Millimeter dicken Schichten erlaubt. Das Nanohybridkomposit Venus Diamond stellte sein gutes klinisches Verhalten in einer 24-Monatsuntersuchung der Universität Brescia unter Beweis. Zwei weitere Studien belegten die guten, ausgewogenen physikalischen Eigenschaften von Venus Diamond, was Polymerisationsstress und Randspaltbildung (Universität São Paolo, Brasilien) sowie die Biegefestigkeit nach Lagerung in unterschiedlichen Flüssigkeiten angeht (Universität München).

Travel Award 2012: Projekte bis 13. Januar einreichen

Der IADR/Heraeus Travel Award ist bereits für das 90. IADR Meeting im nächsten Juni in Rio de Janeiro, Brasilien, wieder ausgeschrieben. So forderte Dr. Schweppe die Gäste in Kalifonien auf: "Wir laden Sie ein, junge Forscher an Ihren Fakultäten zur Teilnahme am Travel Award 2012 zu ermutigen." Nachwuchswissenschaftler können ihre Forschungsprojekte im Bereich Dentalmaterialien bis zum 13. Januar 2012 bei der IADR einreichen. Mehr zum Bewerbungsverfahren und den Teilnahmevoraussetzungen unter www.iadr.com (Rubrik "Awards & Fellowships" - "Awards" - "IADR/Heraeus Travel Award").

Kulzer GmbH

Der Edelmetall- und Technologiekonzern Heraeus mit Sitz in Hanau ist ein weltweit tätiges Familienunternehmen mit einer 160-jährigen Tradition. Unsere Kompetenzfelder umfassen die Bereiche Edelmetalle, Materialien und Technologien, Sensoren, Biomaterialien und Medizinprodukte, Dentalprodukte sowie Quarzglas und Speziallichtquellen. Mit einem Produktumsatz von 4,1 Mrd. € und einem Edelmetallhandelsumsatz von 17,9 Mrd. € sowie weltweit über 12 900 Mitarbeitern in mehr als 120 Gesellschaften hat Heraeus eine führende Position auf seinen globalen Absatzmärkten.