Technology Review über neuartige Laser-Instrumente

Laser verschließt Wunden

Technology-Review-Ausgabe 1/2009
(PresseBox) ( Hannover, )
Wärme statt Nadel: Chirurgen können mit Laser-Instrumenten nicht nur schneiden, sondern auch Wunden verschließen. Eine Pilotstudie zeigt, dass auf diese Weise zusammengelötete Wundränder besser heilen als konventionell genähte, schreibt das Technologiemagazin Technology Review in der aktuellen Ausgabe 1/09.

Seit mehr als zehn Jahren arbeiten Forscher an der Idee, Laserstrahlen auch zur Wundheilung einzusetzen. Das Prinzip dahinter: Wird ein auf die Wundränder aufgetragenes Protein mit dem Laser erhitzt, gerinnt es und bildet einen luftdichten Verschluss. Bislang hielten solche Wunden nicht dicht, weil die Temperatur von CO2-Lasern, die in medizinischen Geräten oft eingesetzt werden, zu stark schwankt.

Abraham Katzir von der Tel Aviv University hat deshalb einen Laser mit Temperaturkontrolle entwickelt. Dieser misst die vom Löt-Protein zurückgesandte Infrarot-Strahlung und korrigiert die Intensität des Lasers, wenn die Temperatur außerhalb des Optimums von 60 bis 65 Grad Celsius liegt.

In einer Pilotstudie mit Menschen hielten gelötete Wunden 30 Tage lang genauso stark wie genähte, heilten besser und entzündeten sich seltener.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.