Online-Videorecorder und -Videotheken im Test

Fernsehen auf Vorrat

Hannover, (PresseBox) - Online-Videorecorder bieten eine einfache Möglichkeit für den Zugriff auf das komplette TV-Programm der vergangenen Tage. Und wenn das Fernsehprogramm nicht mal was fürs Aufnehmen hergibt, dann lässt sich das mediale Loch per Video on Demand stopfen, wie Videotheken den Online-Abruf von Filmen nennen. Die Computerzeitschrift c't zeigt in Ausga­be 19/12 die modernen Wege zur Filmversorgung auf.

Online-Videorecorder weist man per Browser an, Fernsehsendungen mitzuschneiden. Gespeichert wird im Internet, angeschaut später am PC, immer öfter aber auch per Videoplayer oder Smart-TV mit Internetzugang.

Das private Fernseharchiv ist ab etwa fünf Euro Monatsgebühr erhältlich, inzwischen auch in HD-Qualität. Der Fortbestand dieser Dienstleister ist jedoch aufgrund von immer wieder aufflammenden Rechtsstreits mit privaten TV-Sendern nicht dauerhaft gesichert. Es ist daher nicht opportun, lang laufende Verträge einzugehen, wie sie einige Anbieter ausschließlich bieten - etwa Bong.TV, Save.TV oder shift.TV. Ganz anders der OnlineTVRecorder (OTR): Da gibt es kaum monatliche Fixkosten, es wird pro Download bezahlt.

Statt eine DVD oder Blu-ray-Scheibe aus der Videothek zu holen, lässt man sich Filme aus der Online-Videothek per Video on Demand kommen. Das hat lange Zeit nur mittels PC gut geklappt, durchaus ein Handicap, denn längst nicht jedem gelingt es, den PC als Zuspieler am Fernseher zu betreiben - und großes Kino liefert der kleine PC-Monitor nun mal nicht. Heute indes schaut man Video on Demand per Smart-TV, Blu-ray-Player oder Settopbox beziehungsweise Netzwerk-Videoplayer.

Anbieter wie Maxdome, iTunes und Co. bringen auch die neuesten Blockbuster auf den heimischen Bildschirm. c't hat sieben verschiedene Dienste getestet. "Wer bereits ein älteres Flat-TV besitzt, muss möglicherweise für einen Video-on-Demand-Zugang gar kein Zusatzgerät anschaffen, sondern sollte sich zunächst nach einem kostenlosen Firmware-Update erkundigen, das einige Hersteller anbieten, um solche Funktionen nachzurüsten", erklärt c't-Redakteur Nico Jurran.

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