Ersatzpatronen und Nachfülltinte im Test

Billiger drucken

Das Titelbild der aktuellen c't-Ausgabe 11/2012 (PresseBox) ( Hannover, )
Druckertinte ist nach wie vor eines der wenigen High-Tech-Produkte, deren Preis kontinuierlich steigt statt zu sinken. Vor allem bei den vermeintlichen Schnäppchendruckern müssen Anwender mit sehr hohen Druckkosten rechnen, wenn sie zur Originaltinte greifen. Wenn kleinere Einbußen bei der Druckqualität keine Rolle spielen, kann man mit Alternativtinten bis zu 90 Prozent der Druckkosten sparen, schreibt die Computerzeitschrift c't in Ausgabe 11/12.

Obwohl bei neuen Druckermodellen keine anderen Tinten eingesetzt werden, verändern die Hersteller ihre Patronen und erhöhen die Preise bei den älteren Patronen. Je nach Gerät entstehen dem Anwender Kosten von bis zu 20 Cent pro Seite. Dabei gibt es für die Drucker von Brother, Canon, Epson, Hewlett-Packard und Lexmark ein buntes Gemisch aus Nachfüll-Sets, wiederbefüllten Original-Patronen und Nachbauten. Sie liefern nicht immer gleich gute Ergebnisse, lohnen sich aber für Anwender, die viel und vorrangig Texte drucken. "Anders als die Originale nutzen die Nachfüller außerdem die Kapazitäten der Patronen besser aus und füllen mehr Tinte ein, was den Spareffekt vergrößert", erklärt c't-Redakteur Rudolf Opitz.

Im c't-Test konnte keine Alternativtinte in allen Bereichen überzeugen. Je nach Einsatzgebiet findet aber jeder einen akzeptablen Ersatz. Schwächen zeigen die meisten Testkandidaten beim Fotodruck sowie in der Lichtbeständigkeit. Außerdem trocknen sie schneller ein als das Original. "Doch auch Originaltinten bekleckern sich nicht immer mit Ruhm, sind oft nicht wischfest oder lichtbeständig", ergänzt Rudolf Opitz.

Absolute Druckmuffel hingegen sind mit einem günstigen Laserdrucker gut bedient, denn der macht keine Probleme mit eingetrockneten Tinten: "Single-Haushalte mit wenig Druckbedarf kommen mit einer Tonerkartusche einige Jahre aus", sagt Rudolf Opitz.
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