Der Todesstern fürs Wohnzimmer

Make-Bastelprojekt für Star-Wars-Fans

Der Todesstern fürs Wohnzimmer (PresseBox) ( Hannover, )
Statt Schnüre zu ziehen, genügt ein Knopfdruck: Wie sich die Elemente der beliebten Ikea-Kampfsternlampe ferngesteuert bewegen lassen, zeigt das Bastelprojekt im aktuellen Make-Magazin 2/17. Die Motorsteuerung aus einem Spielzeugauto macht's möglich. Im Schwerpunkt „Kreativ mit Licht“ gibt es zusätzlich zum Ikea-Hack einen umfangreichen Grundlagenartikel zur LED-Technik.

Die Ikea-Leuchte „PS 2014“ mit dem trickreichen Öffnungsmechanismus lässt bei Freunden der Star-Wars-Filme die Herzen höher schlagen. „Nur eins störte uns: Darth Vader wird wohl kaum seine Waffe wie eine Spielzeuguhr per Schnur aufziehen“, sagt Florian Schäffer, Redakteur beim Make-Magazin. „Um die Lampe aus der Ferne zu öffnen, musste eine Steuerung her. Unsere Wahl fiel auf einfaches Spielzeugauto mit Handsender für gerade mal zehn Euro.“

Hat man aus dem Auto die Steuerplatine mit der Antenne ausgebaut, wird die Antenne auf die Platine gelötet. Die Zugschnur wird aus der Klemmung entfernt und auf eine Nähgarnspule oder einer Spule aus dem 3D-Drucker aufgerollt, Ein Mini-Getriebemotor, der mit langsamer Übersetzung die Mechanik bewegt, wird an die Platine angeschlossen, die Spannungsversorgung erfolgt über Batterie oder über ein Steckernetzteil.
„Die Baugruppen an der Leuchte zu befestigen ist ein wenig Fummelei, erfordert eine ruhige Hand und Geduld. Öffnet sich dann der Todesstern auf Knopfdruck und das Wohnzimmer strahlt Weltraum-Atmosphäre aus, ist der Aufwand schnell vergessen, so begeistert ist man“, sagt Schäffer.

Darüber hinaus bringt die Redaktion im aktuellen Make-Heft eine Reportage über den Nachbau des Zeitreisenmobils Delorean DMC-12 und zeigt, wie man Handys ohne Kabel lädt oder eine USB-Trommel herstellt. Außerdem erklärt Make, wie man mit dem Raspberry eine Kinderkasse für den Kaufmannsladen selbst bauen kann.

Das Magazin ist ab sofort für 9,90 Euro im Zeitschriftenhandel und im heise shop erhältlich.
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