Wann, wenn nicht jetzt: HDT-Tagung Fahrzeug-Aerodynamik

Die traditionsreiche HDT-Tagung Fahrzeug-Aerodynamik steht 2021 unter dem Motto „Neue Chancen und Herausforderungen durch Elektromobilität und CO2-Gesetzgebung“.  Organisiert wird sie durch PD Dr.-Ing. habil. Thomas Indinger von der TU München, Prof. Dr.-Ing. Thomas Schütz von der BMW AG sowie Dipl.-Ing. Bernd Hömberg vom HDT. Als Referenten konnten wieder namhafte Experten aus führenden Automobilunternehmen, Hochschulen und Forschungsinstituten gewonnen werden. Bild-Copyright: BMW AG
(PresseBox) ( Essen, )
Am 23. November 2021 ist es wieder so weit: Das HDT lädt ein zur traditionellen zweitägigen HDT-Tagung „Fahrzeug-Aerodynamik“, die in München beziehungsweise auf dem digitalen Campus von Deutschlands ältestem technischen Weiterbildungsinstitut stattfindet. Einmal mehr referieren und diskutieren Fachleute aus Automobil- und Zulieferindustrie sowie aus Hochschulen und Forschungsinstituten den neuesten Entwicklungsstand in Sachen Verringerung des Luftwiderstandes. Gleich aus mehreren Gründen ist der zuletzt erneut ins Zentrum der Automobilentwicklung gerückt.

Lange war es still um das Thema Aerodynamik im Automobilbereich. Für eine breitere Öffentlichkeit spielte der Luftwiderstandsbeiwert in den letzten Jahren ohnehin keine nennenswerte Rolle. Mit dem Siegeszug der SUV – mit Fahrzeugen also, deren Leergewicht immer öfter die Grenze von zwei Tonnen überschreitet – zählten als Verkaufsargumente vor allen Dingen Motorleistung und Fahrkomfort. Hinzu gesellten sich die Aspekte Vernetzung und Assistenzsysteme. Nahezu in Vergessenheit geraten sind die großen und sogar zeitweise werbewirksamen Entwicklungssprünge der Vergangenheit, die sich sozusagen im Windschatten des 1982 vorgestellten Audi 100 C3 ereigneten. Mit dem Modell gelang den Ingolstädtern seinerzeit nicht nur ein Aerodynamik-Weltrekord, es läutete zugleich den Aufstieg Audis zu einer der führenden Premiummarke ein.

Deutlich geringere cw-Werte sind möglich

Demgemäß äußerte sich vor einigen Jahren Wolf-Heinrich Hucho, früher Versuchsingenieur bei Volkswagen und erster Leiter der bereits 1978 gegründeten HDT-Tagung Fahrzeug-Aerodynamik, indem er betonte, dass es sich bei dem cw-Wert von 0,25 nicht um eine Asymptote handele. Hucho zeigte außerdem Potenziale auf für eine Halbierung des cw-Wertes.

Mittlerweile ist tatsächlich erneut Bewegung in die Fahrzeug-Aerodynamik gekommen. Insbesondere die Themen Elektromobilität und CO2-Gesetzgebung sind mit neuen Herausforderungen und Chancen verknüpft. Für die Hersteller ist die Realisierung von strömungsgünstigeren Karosserien ein wichtiger Ansatz, um die Vorgaben bei den CO2-Flottengrenzwerten einzuhalten. Auf der anderen Seite wird bei Elektrofahrzeugen die entscheidende Verlängerung der Reichweite angegangen. Mag die Entwicklung leistungsfähigerer Batterien hier auch die Hauptrolle spielen, der cw-Wert darf auf keinen Fall unterschätzt werden. Wann sonst sollte man sich daher mit der Optimierung der Aerodynamik befassen, wenn nicht jetzt?

Neuerliche Forschungsanstrengungen zeigen Früchte

Die deutliche Zunahme der Bemühungen um windschnittigere Fahrzeugformen zeigt inzwischen erkennbar Früchte. Der neue EQS von Mercedes-Benz zum Beispiel wartet mit einem ganz herausragenden Luftwiderstandsbeiwert auf. Dieser liegt bei lediglich 0,2. Mit welchen Maßnahmen dieses außergewöhnliche Ergebnis erzielt werden konnte, ist nur einer von zahlreichen spannenden Programmpunkten der HDT-Tagung Fahrzeug-Aerodynamik, die in diesem Jahr vom 23. bis 24. November 2021 in München stattfindet. Die Online-Teilnahme ist ebenfalls möglich.

Weitere Schwerpunkte respektive Vortragsthemen der Tagung Fahrzeug-Aerodynamik sind unter anderem die Reduzierung des Luftwiderstands von SUV durch aktive Strömungsbeeinflussung, die Aerodynamik des neuen Porsche 911 Turbo, die Aerodynamik-Entwicklung bei der neuen MAN-Truck-Generation und beim neuen Volkswagen Golf, veränderte Anforderungen an die Aerodynamik von elektrisch angetriebenen Fahrzeugen sowie unterschiedliche Facetten aus den Bereichen experimentelle Forschung, Simulation und Messung.

Neue Chancen und Herausforderungen durch Elektromobilität und CO2-Gesetzgebung

Die Tagung Fahrzeug-Aerodynamik, die in diesem Jahr unter dem Motto „Neue Chancen und Herausforderungen durch Elektromobilität und CO2-Gesetzgebung“ steht, wird gemeinsam organisiert und geleitet durch PD Dr.-Ing. habil. Thomas Indinger von der TU München, Prof. Dr.-Ing. Thomas Schütz von der BMW AG sowie Dipl.-Ing. Bernd Hömberg vom HDT (Haus der Technik). Als Referenten konnten wieder namhafte Experten aus führenden Automobilunternehmen, Hochschulen und Forschungsinstituten aus dem In- und Ausland gewonnen werden. Neben vielen interessanten Einblicken in den Entwicklungsstand darf man sich auf wertvolle Impulse für die zukünftige Rolle der Fahrzeug-Aerodynamik freuen.

„Wie immer werden sich zwischen den Teilnehmenden und Vortragenden an beiden Tagen hervorragende Möglichkeiten zum Netzwerken und zum gegenseitigen Austausch ergeben“, erklärt HDT-Fachbereichsleiter Bernd Hömberg. Und Michael Graef, im HDT verantwortlich für die Unternehmenskommunikation, ergänzt: „Auch bei der optionalen Online-Teilnahme an der Hybrid-Tagung sorgt unser digitaler Campus mit seiner Leistungsfähigkeit dafür, dass ein intelligenter Austausch von Wissen und Erfahrungen stattfinden kann, der die Teilnehmenden messbar weiterbringt.“

Detaillierte Informationen zur HDT-Tagung finden Interessierte auf der Website des HDT:

Tagung Fahrzeug-Aerodynamik
https://www.hdt.de/fahrzeug-aerodynamik-h030071240

Automotive-Gesamtprogramm des HDT
https://www.hdt.de/seminare-workshops/automotive/

HDT-Seminare zu Batterietechnik, Elektromobilität und Elektrofahrzeug
https://www.hdt.de/seminare-workshops/automotive/elektromobilitaetbatterietechnik/
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