Rotorblätter - treibende Kraft der Windenergie

Aerodynamik, Konstruktion und Instandhaltung von Rotorblättern

(PresseBox) ( Essen, )
Rotorblätter sind das Herzstück einer Windenergieanlage. Sie bestimmen den maximalen Energieertrag, der dem Wind entzogen werden kann. Ihre volle Funktionsfähigkeit und Ermüdungssicherheit ist über einen Zeitraum von wenigstens 20 Jahren zu gewährleisten. Inzwischen werden sie auch mit dem sich rasant entwickelnden Markt - immer größer, insbesondere in Hinblick auf den Einsatz im Offshore-Bereich. Um dem im Rahmen der Entwicklung der Konstruktion und des Baus von Rotorblättern zu begegnen, ist eine umfassende Kenntnis der spezifischen Grundlagen wie z.B. der äußeren und inneren Beanspruchungen, Berechnungsmethoden und Materialkennwerte erforderlich. Langlebige Konstruktionen und optimierte Fertigungstechnologien sind deshalb ebenso wesentliche Voraussetzungen für lange Inspektionsintervalle, wie neue und neu zu entwickelnde Methoden der Zustandsüberwachung.

Die internationale Fachtagung "Rotorblätter von Windenergieanlagen / Wind Turbine Rotor Blades" in Essen wird zweisprachig durchgeführt und gibt einen Themenüberblick für die gesamte Lebensdauer eines Rotorblattes von den Berechnungsmethoden und Materialkennwerten über die Aerodynamik und optimierte Fertigungstechnologien bis zu Zustandsüberwachung, Instandhaltung, Recycling und Entsorgung. Veranstaltungstermin ist der 15.-16.6.2010 in Essen. Als Gastredner hat Prof. John F. Mandell, Montana State University, zugesagt, ein Spezialist für Materialermüdung in Fiberglaskonstruktionen in Windkraftanlagen.

Unter der Leitung von Christoph Kensche (Hexion Speciality Chemicals GmbH) referieren Fachleute und verbinden die theoretischen Betrachtungen mit ihrem Erfahrungsschatz. Die Veranstaltung wendet sich an Entwickler, Konstrukteure, Fertigungsingenieure und Techniker der Hersteller, ebenso wie an Mitarbeiter von Betreibern, Versicherungen, Banken und Sachverständigen.
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